Man kann an euren Behauptungen sehr gut sehen, welche Medien ihr konsumiert. Hier also die nachprüfbaren Fakten:
Zitat von Ema: Dass der Spiegel jetzt behaupten kann, er habe so etwas nie direkt behauptet, macht es nicht besser.
Das nennt sich Medienkompetenz. Es stand so wie von Ulmens Anwälten mit der Gegendarstellung suggeriert eben nicht da.
In dem Artikel ging es um Frau Fernandes gesellschaftliches Engagement gegen deep fakes, das schon seit 2024 durch die Zusammenarbeit mit HateAid dokumentiert ist. Damals gingen ihre Klagen noch gegen Unbekannt und niemanden hat es interessiert, obwohl sie mehrere Interviews dazu gegeben hat.
Nach ihrer Darstellung weiß sie vom Identitätsdiebstahl mit Catfishing und sexueller Rufschädigung durch ihren Mann seit Dezember 2025 und hat dann Anzeige gegen ihn (statt Unbekannt) erstattet.
Und seit dem Spiegel-Interview im März 2026 sind ihr Engagement und ihre Anzeigen erst für andere Medien interessant, obwohl sich daran außer der Identität des Täters nichts geändert hat.
Zitat von Fenjal: Frau Fernandes steht in Spanien selbst mit dem Gesetz im Konflikt, soweit bekannt hat sie dort schon mal eingesessen.
Das ist eine blanke Verleumdung. Das würde ich an Deiner Stelle so nicht stehen lassen, weil Du Dich durch diese Äußerung strafbar machst.
Zitat von Ema: Aber derjenige, der die erstellt hat, war meines Wissens nicht ihr Ex, oder?
Das hat zu den KI-Bildern auch nie jemand behauptet. Weder Fernandes, noch der Spiegel.
Dass die Bildzeitung nichts wahrheitsgetreu berichtet überrascht bitte niemanden und ist sicher nicht Frau Fernandes Schuld.
Zitat von Ema: Ich habe zudem gehört, dass Frau Fernandes auf diesen Bildern nicht als Frau Fernandes zu erkennen war.
Das wäre mir hinsichtlich der (bislang noch nicht strafbaren) sexuellen Rufschädigung herzlich egal. Wenn mein Ehemann sich für mich ausgibt und einem Kollegen eine meiner ähnlich aussehenden Brust oder eine wildfremde *beep* schockt mit den Worten "damit Du was von mir zum Träumen hast", ist es für das berufliche und private Ansehen vollkommen egal, ob das meine eigene *beep* oder eine fremde ist. Wichtig ist nur, dass der Eindruck erweckt wurde, dass es meine war und ich sie diesem Mann zu Zwecken sexueller Stimulanz geschickt haben soll.
Zitat von Ema: Nach meinem Wissenstand wurden die Vermittlungen eingestellt, weil Frau Fernandes es versäumt hat, notwendige Unterlagen einzureichen.
Welche notwendigen Unterlagen sollen das denn gewesen sein? Für die Ermittlung aufgrund Anfangsverdachts reicht das Beschreiben der Tat.
Zitat von Ema: Nach meinem Kenntnisstand hat Frau Fernandes neue Werbeverträge abgeschlossen, nachdem sie davon wusste, was ihr Mann ihrer Ansicht nach getan hat.
Die Frau trifft ihren Ex-Mann auch regelmäßig bei der Kindsübergabe und Werbeverträge sind eine ihrer Einnahmequellen. Die im übrigen jetzt, wo Herrn Ulmens Name als "mein Ex-Mann" herausgekommen ist, versiegt ist. Was genau ist also Dein Vorwurf?
Zitat von Ema: Übrigens kann man bestehende Arbeitsverträge sehr wohl auch kündigen, wenn Umstände eingetreten sind, die eine weitere Zusammenarbeit als unzumutbar erscheinen lassen.
Keine Frau, die ein gemeinsames Kind mit einem Gewalttäter oder sexuellem Verleumder hat, kann "die weitere Zusammenarbeit" für unzumutbar erklären lassen. Hinsichtlich des Kindes ist es ihr zumutbar, aber um ihre Anwaltsrechnungen zu bezahlen, ist es nicht mehr zumutbar? Zumal nicht bekannt ist, ob die beiden nach Dezember 2025 noch gemeinsam vor der Kamera standen.
Zitat von Ema: Wieso ist es nach Ansicht von Frau Fernandes nötig, ihren Ex durch die gesamte deutsche Medien- und Presselandschaft zu ziehen?
Warum soll sie sich für etwas, was ihr Mann getan hat, schämen.
Mir fallen mindestens zwei gute Gründe ein, warum es für Frau Fernandes und unsere Gesellschaft absolut nötig ist, den Namen des Täters zu kennen:
1. Weil da draußen mindestens 100 Männer sitzen, die bis heute der Überzeugung ist, Frau Fernandes habe sie angemacht, eine Beziehung zu Ihnen gesucht, mit ihnen gechattet oder ihnen sogar *beep* von vermeintlich ihr selbst geschickt. All diese Männer, sowie alle Personen, denen sie von dieser Anmache weiter erzählt haben, werden Frau Fernandes anders behandeln als eine Person, die sich ihnen nicht sexuell verfügbar gemacht hat. All diese Personen müssen informiert werden, dass Frau Fernandes nicht sexuell an ihnen interessiert ist.
2. Um alle Frauen davor zu warnen, dass sexuelle Ausbeutung, Identitätsraub und Rufschädigung im Internet nicht nur durch pickelige Kellerhocker weit weg geschieht, sondern auch von einem Mann rühren kann, mit dem man verheiratet ist, ein gemeinsames Kind, sogar eine Tochter hat und der sich selbst als Feministentraum bezeichnet und in Interviews behauptet hat, seiner Frau für die Karriere den Rücken freigehalten zu haben.
Zitat von Ema: Ein Kind, dessen Vater solcher Dinge beschuldigt wird, hat mit Sicherheit schwer daran zu knabbern.
Was jedoch an den Taten des Vaters liegt und weniger daran, dass das Opfer den eigenen Ruf in der Öffentlichkeit wieder herstellt.
Aber in Deutschland hat es lange Tradition, eine Vergewaltigung innerhalb der Familie unter ein Schweigegebot zu stellen, um die Familie nicht zu belasten. Wieso sollte das für virtuelle Vergewaltigungen anders sein.
Sollte Frau Fernandes nicht wollen, dass der Vater unbegleiteten Umgang mit der 13jährigen Tochter hat, weil auch diese ja Körperteile hat, die sich ausbeuten lassen, muss sie ihr die Gründe hierfür auch nennen. Warum muss ein Opfer schweigen, um Täter und Familie zu schützen? Hätte nicht dem Familienvater mindestens ebenso der Schutz der Familie und Tochter am Herzen liegen müssen?
Zitat von Ema: Persönliche Einschätzungen nach Bauchgefühl können und dürfen bei so etwas doch nicht die geringste Rolle spielen, wenn ich nicht irre.
Persönliche Einschätzungen nach Bauchgefühl schützen jeden einzelnen Tag Tausende von Frauen, die entscheiden müssen, ob sie allein mit einem Mann in einem Raum oder in einer Familie sein wollen. Not all men, but always a man. Und die Frauen werden ja aufgefordert, besser zu wählen und wachsamer zu sein, um sich vor Angriffen zu schützen. Wie soll Frau das tun, wenn ihr nicht bekannt ist, dass die meisten Angriffe aus dem engsten Umfeld kommen?
Zitat von Ema: Bitte verzeih, wenn ich weiter nicht auf diese Angelegenheit eingehen werde.
Aber Du hast das Thema doch hier reingebracht.
Und jetzt auch noch um Lindemann (row zero, BJs in der Konzertpause blieben unbestritten, sind aber nicht strafbar), Depp (in UK hat ein Gericht festgestellt, dass er als 'wife beater' bezeichnet werden darf und er hat Substanzabusus und zumindest verbale DV auch in den USA eingeräumt) und Mockridge (mannigfaltige Interviews zu misogynen Einstellungen und sexuell ausnutzenden Gedankenspielen bleiben übrig) erweitert. Die drei Männer wurden strafrechtlich nicht verurteilt. Durch die Anklagen kamen aber genug Details an die Öffentlichkeit, dass jede Frau nun wissen kann, mit welchem nicht justiziablen Drecksack sie es zu tun hat. Lindemann hat übrigens auch zwei Töchter (und einen Sohn), genauso wie Depp und Ulmen eine Tochter haben. Hat den einen nicht von einer row zero, den anderen nicht von Substanzabusus und Betrug der Mutter und den dritten vermutlich nicht von sexchats mit Kollegen der eigenen Ehefrau auf dem Rücken der Frau abgehalten.
Die Chats werden nachvollziehbar sein. Wäre natürlich schön, wenn die ca. 30 Herren nach Aufdecken des Identitätsdiebstahls auch mal die Eier hätten, Herrn Ulmen wegen Stalkings anzuzeigen. Ja, auch deren Ehefrauen, Töchter und Söhne werden es nicht so prall finden, dass ihre Männer und Väter Sexchats mit vermeintlich Fernandes geführt haben. Aber anständig wäre es schon. Und auch für diese Opfer gilt, dass die Scham die Seite wechseln muss.
Zitat von Ema: Die Morddrohungen, von denen sie redet, sind meines Wissens bislang ebenfalls unbelegt.
Sie bekam Polizeischutz. Den gibt's nicht ohne Belege.
Die Morddrohungen zu veröffentlichen, gibt den Tätern die Macht, die sie sich erhoffen. Und hätte sie es gegen Anraten der Polizei gemacht, hätte man ihr doch sofort eine Opferrolle und Erschwerung der Polizeiarbeit und Provokation potentieller Täter vorgeworfen.
Wäre Frau Fernandes nicht prominent, hätte sich kein Aas für ihre Anzeige interessiert. Und wäre der Täter nicht prominent, hätte ihr ursprüngliches politisches Thema, der Kampf gegen die Strafbarkeitslücke bei deep fakes, weiterhin keine Aufmerksamkeit.
Wie es ein Opfer macht, ist es verkehrt. Zu den Anforderungen an ein "perfekten Opfers" gibt es übrigens in den USA wegen der class action cases eine Menge Literatur. Mein Fazit: Selbst die Jungfrau Maria hätte keine Anzeige wegen Missbrauchs stellen dürfen, weil auch sie als Person so angegriffen und in den Schutz gezogen worden wäre, dass ihr Ruf zusätzlich zerstört worden wäre. Was nur den Tätern nützt.