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Wann kommt es bei euch zum Date?

ElGatoRojo
Zitat von Balu85:
Ich kannte es aus Mitte der 90er noch anders. wenige 100m weiter war eine Notunterkunft, wie man es heute nennen würde, da waren nur Frauen Kinder und alte Menschen.

Tja, "früher" kannte man das so, dass die Männer versuchten, den Bereich zu schützen, in dem Frauen und Kinder sicherer waren als an der Front. "Heute" lass man ruhig Frauen und Kinder in der Kampfzone, Hauptsache -- ja, was?

#7411


Ema
Zitat von Nalf:
Denn die Polizei wurde nicht durch eine Anzeige des Vaters, sondern durch eine Selbstanzeige einer der Täter aktiv.

Hast du dafür irgendeine zuverlässige Quelle?
Und selbst wenn es so ist: Was ändert das am eigentlichen Skandal, der darin besteht, dass ein Vergewaltigungsfall vertuscht werden sollte, um die Täter zu schützen? Und dies von gleich drei relevanten Stellen.
Denn darum geht es ja hier, oder?

Zitat von Nalf:
mediale Ausschlachtung und Bild und Co.

Mediale Ausschlachtung? Ach echt?
Darf ich daraus schließen, dass du findest, dass über so etwas nicht berichtet werden sollte? Oder dass zumindest nicht die "falschen" Medien darüber berichten sollten?
Und darf ich fragen, ob es nicht völlig wurscht ist, welches Medium berichtet, solange es bitteschön die Wahrheit ist?

Mir ist außerdem nicht klar, was du dauernd mit "Bild" und Co hast. Ich hab in meinem ganzen Leben noch nie die Bild gelesen.
Die lügen zwar nicht ständig, wie du suggerieren wolltest (das wäre ein gefundenes Fressen für alle Konkurrenzmedien und hätte schon lange ihren journalistischen Untergang bewirkt), aber mir persönlich waren sie schon immer zu schrill und zu plakativ.
Ich komme ganz gut mit weniger großen Überschriften und mehr Text in Artikeln zurecht.

x 4 #7412


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

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Ragna
Zitat von QueenA:
Für mich wäre der wichtigere Ansatz: genauer hinzuschauen, was solche Taten tatsächlich begünstigt und was wir konkret verbessern können, in Prävention, Bildung, sozialer Einbindung und im Umgang miteinander.

Sowie, als auch, ist der Richtige Ansatz.
Probleme klar und nüchtern identifizieren und dann Lösungen entwickeln.
Richtig ist, gut integrierte junge Männer aus Syrien, Afghanistan, usw. , mit guter Sprachkompetenz und Ausbildung werden eher nicht straffällig und integrieren sich besser.
Dafür nötig, bessere Angebote, mehr Fachpersonal und natürlich auch Eigeninitiative und ein Umfeld, was das begünstigt, bedeutet eine bessere Unterbringung und Wohnraum, die eine Integration fördern.
Nur sieht die Realität so aus wie sie aussieht und nicht so wie wir sie uns wünschen.
Die Kommunen sind nicht mehr in der Lage das zu leisten, es fehlt an Personal, Geld und auch geeigneten Wohnraum.
Das Problem, wenn man denn mehr Geld in die Hand nehmen möchte, wird sich auch dann nicht kurzfristig lösen lassen, vielleicht mittelfristig, in 5-10 Jahren.
Schauen wir jetzt mal auf die Weltpolitische Gemengelage und die wirtschaftlichen und strukturelle Probleme in Deutschland, tendenziell wird sich das eher verschlechtern, ergo, die finanziellen Ressourcen werden knapp, die Umsetzung damit nicht einfacher.
Wir haben ein großes Problem im illegaler Einwanderung und der Integration der jungen Menschen aus den besagten Kulturräumen, es kann doch keinen daran gelegen sein, dass diese Probleme weiter anwachsen.
Also ist eine Begrenzung der illegalen Einwanderung und Rückführung der hier illegal eingewanderten nötig, bei gleichzeitiger Verbesserung der Integration, in den Möglichkeiten, die der Staat gerade finanziell abbilden kann.

x 3 #7413


QueenA
Zitat von Balu85:
Der Umstand das gefragt wird "warum ist die Mehrheit (deutliche Mehrheit) der Asylsuchenden jung und männlich" wurde sehr oft damit begründet das nur sie eine Chance haben für die anstrengende Reise.


Ich glaube, hier hilft ein Blick auf die Zahlen.
Nach aktuellen Daten (u. a. BAMF / Mediendienst Integration) liegt der Anteil männlicher Asylantragstellender bei etwa 60 %. Gleichzeitig ist die Gruppe insgesamt sehr jung, ein großer Teil ist unter 30 Jahre alt.

Das heißt: Ja, es kommen überdurchschnittlich viele junge Männer. Gleichzeitig machen Frauen sowie Kinder und Jugendliche zusammen einen erheblichen Anteil aus, sodass das Gesamtbild deutlich gemischter ist, als es oft dargestellt wird.
In der Forschung wird das u. a. damit erklärt, dass Fluchtwege häufig gefährlich sind und deshalb oft zunächst jüngere, körperlich belastbare Personen vorausgehen, während Familien später nachkommen oder getrennt reisen.

Ein direkter Vergleich mit den 90ern ist aus meiner Sicht nur eingeschränkt möglich, weil sich seitdem sowohl Fluchtwege als auch Herkunftsregionen und politische Rahmenbedingungen deutlich verändert haben. Diese Faktoren beeinflussen stark, wer überhaupt flieht und unter welchen Bedingungen, deshalb unterscheiden sich auch die Zusammensetzungen heute teilweise von früher.

x 1 #7414


QueenA
Zitat von Ragna:
Sowie, als auch, ist der Richtige Ansatz. Probleme klar und nüchtern identifizieren und dann Lösungen entwickeln. Richtig ist, gut integrierte ...

@Ragna
Ich finde den Ansatz, Probleme klar zu benennen und gleichzeitig an Lösungen zu arbeiten, absolut sinnvoll. Stimme Dir definitiv zu.
Dass Integration stark von Sprache, Bildung und stabilen Lebensbedingungen abhängt, ist gut belegt und die strukturellen Herausforderungen für Kommunen sind real.
Mir ist nur wichtig, dass wir bei der Einordnung nicht zu stark vereinfachen. Solche Entwicklungen haben in der Regel mehrere Ursachen, und wenn man sie auf einzelne Faktoren reduziert, wird man ihnen kaum gerecht. Deshalb wird mMn am Ende nur über beides gehen: realistische Rahmenbedingungen und ein differenzierter Blick auf die tatsächlichen Zusammenhänge,sonst bleiben Lösungen zwangsläufig zu kurz.

x 2 #7415


FloraVita
Zitat von ElGatoRojo:
sieht man ja schon jetzt in der Konsumgüterwerbung.


Gut zu wissen, dass das nicht nur mir auffält.

x 2 #7416


N
Zitat von Balu85:
Ich kannte es aus Mitte der 90er noch anders. wenige 100m weiter war eine Notunterkunft, wie man es heute nennen würde, da waren nur Frauen Kinder und alte Menschen.

Ja klar. Da kamen die Flüchtlinge ja auch aus Jugoslawien. Erstens Landweg, zweitens religiöse Verfolgung, drittens kamen sie als Familien.
2015 kamen vor allem Syrer. Ganz anderer Fluchtweg, ganz andere Zusammensetzung derer, die es bis hierhin schaffen.
Heute wird es wieder ausgeglichener sein, weil kürzlich ja vor allem Ukrainerinnen kamen. Wogegen sich Männer übrigens nicht so laut wehrten wie gegen "die Nafris". Weil sie arbeiten dürfen? Weil es überwiegend Frauen mit Kindern sind? Weil sie weiß sind? Weil sie weniger Gewalttaten begehen?
Da darf jeder mal selbst über seine internalisierten Vorurteile nachdenken.

Zitat von ElGatoRojo:
Wenn die Bevölkerung Afrikas sich von 1950 bis 2025 von - rund gerechnet - 250.000.000 auf 1.000.000.000 Menschen vervierfacht

Wäre ich genauso dumm, die Aussage eine Mannes als stellvertretend für alle Männer anzusehen, müsste ich Dir jetzt vorwerfen, dass laut Blindfisch da ja noch die 200.000 weltweit täglich abgetriebenen Föten fehlen und ihr euch jetzt einigen müsstet, ob ihr Abtreibungsgegner oder Überbevölkerungsgegner seid.

Zitat von ElGatoRojo:
Es ist nicht nur der alte weiße Mann, der diesen Planeten ausplündert. Und die junge weiße Frau? Schrieb nicht in diesem thread eine, ihr wäre egal, ob unsere Zivilisation untergeht.

Nicht nur. Vollkommen richtig!
Aber warum schreibst Du den Defätismus einer Frau allen Frauen zu (siehe oben). Muss ich extra erwähnen, dass es auch unter Frauen Alöcher, Idioten, Demagogen, Lügnerinnen und Umweltsäue gibt?
Das Blöde ist halt, dass die größte Hilfe zum Klimaschutz aus westlichen Ländern weniger Konsum und vor allem eine pflanzenbasierte Ernährung ist. Da bin ich selbst inkonsequent und esse weiterhin Fleisch. Ich halte den Abstand zu Leuten, die den Zusammenhang zwischen kolonialer Vergangenheit oder Klimawandel mit Wirtschaftsflüchtlingen aus Afrika völlig negieren, dennoch für groß.

Zitat von Ema:
Mediale Ausschlachtung? Ach echt?
Darf ich daraus schließen, dass du findest, dass über so etwas nicht berichtet werden sollte?

Es sollte über alles berichtet werden. Aber wahrheitsgemäß.
Über Frau Fernandes genauso wie über die Wutzkyallee genauso wie über Vergewaltigungen von Männern.

Zitat von Ema:
Und darf ich fragen, ob es nicht völlig wurscht ist, welches Medium berichtet, solange es bitteschön die Wahrheit ist?

Da sind wir uns einig.

Aber warum schreibst Du dann über Fernandes und die Wutzkyallee so viele Unwahrheiten?

x 1 #7417


Ragna
Zitat von QueenA:
@Ragna Ich finde den Ansatz, Probleme klar zu benennen und gleichzeitig an Lösungen zu arbeiten, absolut sinnvoll. Stimme Dir definitiv zu. Dass ...

Ich bin der Auffassung, dass man erst einmal klar und deutlich in das Problem geht und den blauen den Wind aus den Segeln nimmt. Denn das Problem klein zu reden, entspricht nicht der Lebenswirklichkeit vieler Menschen.
Auch wenn diese Menschen nur mit vorgehaltener Hand darüber berichten.
Haben diese Menschen alle nur eine falsche Wahrnehmung, sind zu dumm oder latent rassistisch?
In wie weit man das Problem, die Problematik, dann ausdifferenzien möchte und muss, ist eher was für die Fachleute.

x 1 #7418


Balu85
Zitat von QueenA:
Nach aktuellen Daten (u. a. BAMF / Mediendienst Integration) liegt der Anteil männlicher Asylantragstellender bei etwa 60 %. Gleichzeitig ist die Gruppe insgesamt sehr jung, ein großer Teil ist unter 30 Jahre alt.

Diese Zahlen von glaub 2024 habe ich auch gefunden. Aber dann ergibt @Nalf 's Gedanke den Anteil von Frauen und Alten zu erhöhen ja keinen Sinn...bzw. doch, das würde dann bedeuten das nicht so alte Männer abgewiesen werden.

Zitat von Nalf:
Wogegen sich Männer übrigens nicht so laut wehrten wie gegen "die Nafris". Weil sie arbeiten dürfen? Weil es überwiegend Frauen mit Kindern sind? Weil sie weiß sind? Weil sie weniger Gewalttaten begehen?

Also zunächst einmal habe ich den Eindruck das Kritik ja nicht nur von Männern kam. Warum du jetzt wieder so ein Framing betreibst ist mir klar, dir sicher auch.
Aber unabhängig davon, ist es ja auch deutlich besser wenn Menschen die hier ankommen,die Schutz suchen:
- keine Gewalttaten begehen
- arbeiten gehen (wobei da ja auch der Staat mit drin hängt, wenn jemand nicht arbeiten darf kann er/sie ja auch nicht arbeiten gehen. Zumindest legal)
Und das Frauen und Kinder jetzt eher als "Schutzsuchende" verstanden werden ist auch irgendwie logisch. Sind Frauen doch für die bösen Männer das schwache zu beschützende Geschlecht oder so ähnlich. Hat es endlich auch mal einen Vorteil.

#7419


Ragna
Zitat von Nalf:
Weil sie arbeiten dürfen? Weil es überwiegend Frauen mit Kindern sind? Weil sie weiß sind? Weil sie weniger Gewalttaten begehen?

Möglich, weil die Integration auf Grund der Kultur einfacher ist? Weil Frauen und Kinder, grundsätzlich weniger Straftaten begehen, sie anders auftreten?

x 1 #7420


FloraVita
Zitat von Ragna:
Die Kommunen sind nicht mehr in der Lage das zu leisten, es fehlt an Personal, Geld und auch geeigneten Wohnraum.
Das Problem, wenn man denn mehr Geld in die Hand nehmen möchte, wird sich auch dann nicht kurzfristig lösen lassen, vielleicht mittelfristig, in 5-10 Jahren.


Das Personal, Geld und Wohnraum fehlt für alle, auch Deutsche, Italiener, Portugiesen, Chinesen...
Warum sind also die einen, auffälliger als die anderen? Selbst innerhalb einer Kulturgruppe gibt es Vertreter denen der zur Verfügung stehende Rahmen völlig ausreicht und solche denen er nicht ausreicht.
Der einzige Grund warum das so ist liegt daran, dass Integration NUR vom eigenen Willen sich zu integrieren abhängt. Denen, die dies nicht beabsichtigen und ihre Bringschuld der aufnehmenden Gesellschaft gegenüber nicht anerkennen, kann man so viel mehr den Allerwertesten pudern, sie werden das als Belohnung und Bestärkung ihrer Nichtintegration betrachten und sehen die aufnehmende Gesellschaft in der Bringschuld ihnen gegenüber.
Vor wenigen Jahrzehnten nahm Deutschland ebenfalls Millionen Menschen auf mit viel weniger "Tanz" um sie und sie integrierten sic schneller und unaffälliger als es heute die Sache ist.

x 3 #7421


QueenA
Zitat von FloraVita:
Das Personal, Geld und Wohnraum fehlt für alle, auch Deutsche, Italiener, Portugiesen, Chinesen... Warum sind also die einen, auffälliger als die ...

@FloraVita
Ich glaube, so einfach lässt sich das nicht auf „nur der Wille“ reduzieren.
Eigeninitiative spielt sicher eine wichtige Rolle, gleichzeitig zeigen Studien, dass Integration auch stark von äußeren Faktoren abhängt, wie Zugang zu Sprache, Bildung, Arbeit und sozialen Kontakten.

Deshalb gibt es auch innerhalb von Gruppen große Unterschiede: Manche finden schneller ihren Weg, andere stoßen auf mehr Hürden. Und auch der Vergleich mit früher ist aus meiner Sicht schwierig, weil sich Rahmenbedingungen, Herkunftsländer und Fluchtkontexte stark verändert haben.

Ich denke, es ist eher ein Zusammenspiel aus beidem: eigener Einsatz und die Möglichkeiten, die eine Gesellschaft tatsächlich bietet.

x 1 #7422


FloraVita
Zitat von Blindfisch:
Nun ja, ich habe letztens gelesen, daß es mehr Tönungen von Menschen in Form von Abtreibung gibt, als es je in der Menschheitsgeschichte Tote in Kriege gab. Aller Kriege der Menschheitsgeschichte. Ob das stimmt, weiß ich nicht aber es macht nachdenklich. Wie leichtfertig mit menschlichen Leben umgegangen wird, weil ...


Könnte hinkommen. Bei über 70 Millionen Abtreibungen jährlich weltweit.

#7423


Ragna
Zitat von QueenA:
Ich denke, es ist eher ein Zusammenspiel aus beidem: eigener Einsatz und die Möglichkeiten, die eine Gesellschaft tatsächlich bietet.

Richtig, aber sie Schlussfolgerung kann nicht sein, da wir wissen, dass Menschen aus einigen Kulturkreisen größere Probleme mit der Integration haben, unserer Ressourcen begrenzt sind, reicht es einfach aus mehr Geld in das System zu pumpen.
Letztendlich muss man sich ehrlich machen und Belastungsgrenzen anerkennen.

x 2 #7424


Ragna
Zitat von FloraVita:
Könnte hinkommen. Bei über 70 Millionen Abtreibungen jährlich weltweit.

Sind das offizielle Zahlen?
Es gibt auch Länder das ist Abtreibung verboten und vielleicht gibt es auch gerade bei den Abtreibungsgegnern, ein Bestreben die Zahlen nach oben zu "korrigieren"?
Ich weiß auch nicht genau, was mir dieser Vergleich sagen soll?

#7425


A


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