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Wann kommt es bei euch zum Date?

N
Zitat von Blind-Meg:
Die heutigen 20jährigen sind doch oft noch reichlich kindlich.

Ich glaube nicht, dass es an den heutigen 20jährigen liegt, sondern daran, dass der präfontale Kortex erst mit etwas 25 Jahren voll ausgereift ist.
Nun ist diese Hirnregion nach heutigen Erkenntnissen für Entscheidungsfindung, Impulskontrolle, Planung und rationales Denken zuständig.
Das heißt nicht, dass ein 18jähriger oder eine 18jährige noch kein rationales Denken besitzt, sondern dass ihr volles Talent zu rationalen Denken etc. sich erst mit 25 zeigt und jeder zuvor noch mit etwas weniger Talent dazu unterwegs ist.

Ich finde es übrigens bezeichnend, dass in der Red Pill Community (nur) Frauen bis 25 Jahre als ideale Partnerinnen betrachtet werden. Angeblich, weil sie dann den Peak an Attraktivität und Fruchtbarkeit überschreiten, während das bei Männern erst mit 35 bis 40 Jahren der Fall sein soll. Angeblich soll das Macht Ungleichgewicht zwischen einem 35jährigen und einer 18jährigen bzw. einen 40jährigen und einer 25jährigen dabei keine Rolle spielen und auch nicht, dass bis 25 der präfontale Kortex noch nicht völlig ausgereift ist.

Zitat von alleswirdbesser:
Aber ungeplante Schwangerschaft sollte nicht zwingend ein Grund für die Abtreibung sein.

Selbstverständlich nicht. Und schon gar nicht zwingend.
Aber von der Frau ungewollte(!) Schwangerschaften sollten eben jederzeit ein Grund für Abtreibung sein (bis zur selbständigen Lebensfähigkeit des werdenden Menschen).

Zitat von alleswirdbesser:
Nur eben nicht wenn man nicht gut verhütet und eben keine Lust hat die Verantwortung zu tragen.

Wenn eine Schwangerschaft ungewollt ist, hat man ja stets nicht (ausreichend) gut verhütet. Es sei denn, die Schwangerschaft war von der Frau gewollt und es ergeben sich bei Verkündung der frohen Kunde neue Tatsachen (z.B. die Ablehnung der Schwangerschaft durch die Familie oder den Partner, plötzliche Krankheit oder unerwartbare finanzielle Härten), die eine Abtreibung notwendig machen. Das wird aber wohl sehr selten der Fall sein.

Und was verstehst Du unter "keine Lust, die Verantwortung zu tragen"?
Wenn es um die Finanzierung oder eigenhändige Pflege des geborenen Kindes geht, so muss ja niemand die Verantwortung tragen. Sowohl Vater als auch Mutter können sich durch Adoption oder bloßes Tun entziehen.

Die Verantwortung für die Schwangerschaft trägt die Frau (und allein die Frau) ja in jedem Fall. Ob sie sie nun beendet oder nicht. Es sei denn, die trinkt oder raucht (o.ä.) während der Schwangerschaft, wenn sie das Kind zur Welt bringen will. Dann trägt sie die Verantwortung tatsächlich nicht und sollte aus meiner Sicht das lieber eingestehen und kein (geschädigtes) Kind auf die Welt bringen.

Das ist aber ein zweischneidiges Schwert, weil man darin auch die Aufforderung zur Abtreibung in anderen Fällen kranker oder beeinträchtigter Embryonen sehen könnte.

Daher bleibe ich dabei, dass nur die Frau selbst bestimmen kann, welche und wieviele Verantwortung die in welcher Weise tragen kann. Und da regelmäßig Frauen Schwangerschaften auch unter widrigen Bedingungen austragen, habe ich keine Zweifel, dass durch die hormonelle Verfassung einer Schwangeren ausreichend Lebensschutz für die befruchtete Eizellen hergestellt wird. Die mütterliche Immunabwehr wird geschwächt und Progesteron und Placentahormone verursachen das, was als "mütterliche Verhaltensweisen" oder "mütterlicher Schutzinstinkt" bekannt ist. Warum den nun Frauen, die sich zu Abtreibungen entschließen, absprechen will, verstehe ich nicht. Sie entscheiden sich (außer bei Progesteronmangel) sogar gegen ihr eigenes Hormonkostüm zu einem Schwangerschaftsabbruch, müssen also Gründe haben, die gewichtiger sind als der biologisch eingebaute Schutzinstinkt.

Leichtfertig finde ich da eher, wenn jemand, der diese hormonelle Umstellung auf Selbstlosigkeit noch nicht erlebt hat, sie denen, die sie gerade erleben, absprechen will.
Werdende Väter machen übrigens eine ähnliche Hormonumstellung durch, die Testosteron mindert und Östrogen, Prolaktin und Cortisol beim Mann erhöht, um den Fötus zu schützen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine enge und positive Bindung und viel Kontakt zur Schwangeren. Eine biologische Verwandtschaft zum Embryo ist nicht erforderlich.

Statt also Schwangeren, die abtreiben, fehlende Mutter Instinkte vorzuwerfen, kann man theoretisch werdenden Vätern, die viel abwesend sind (z.B. auf Montage) Verantwortungslosigkeit vorwerfen.

Ich wäre allerdings dafür, sowohl den Schwangeren als auch den werdenden Vätern zuzutrauen, dass bei Ihnen geistig und hormonell alles in Ordnung ist und sie über die Schwangerschaft bzw. die Anwesenheitszeiten nach bestem Wissen und Gewissen selbst entscheiden können.

Ich würde auch keinen Mann zwingen wollen, zum Lebensschutz des Kindes beizutragen, indem er sich während einer von ihm verursachten Schwangerschaft unmittelbar und in jeder freien Minute neben der Schwangeren aufhalten muss, wenn er das nicht möchte.


Zitat von ElGatoRojo:
Jetzt könntest du natürlich noch erklären warum alle, die älter als du selbst sind, als konservativ gelten.

Wer behauptet das denn?
Ich sicher nicht.
Schon allein hier im Forum gibt es einige, die jünger oder gleich alt wie ich sind und sehr konservative Ansichten vertreten.
Und ich stehe außerhalb des Forums mit gesichert älteren in Kontakt, die eindeutig progressiver unterwegs sind als ich.


Zitat von ElGatoRojo:
Selbstbeweihräucherung bis zum Beweis nachprüfbarer Untersuchungen.

Steht doch da. Ich habe die KI (ist bei mir Perplexity) befragt, ob es Studien zur Kritikfähigkeit gibt, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen und Konservativen versus liberalen und linken Personen untersucht haben. Und das kam dabei heraus.
Dass mich das Ergebnis nicht überrascht hat, weil es sich mit meinem subjektiven Eindruck deckt, muss ich nicht verschweigen. Aber ich bin immer froh, wenn sich jemand schon vor mir die gleichen Fragen gestellt hat wie ich und die wissenschaftlich ordentlich untersucht hat.
Manchmal stimmt mein subjektiver Eindruck, manchmal nicht.
Ich hatte z.B. nicht erwartet, dass 57% der abtreibenden Frauen in Deutschland bereits Kinder haben. Das fand ich ungewöhnlich viele und kam dann darauf, dass ja nicht nur Vater und Mutter, sondern auch die schon vorhandenen Geschwister von einem weiteren Familienmitglied bzw. einer Abtreibung betroffen sind.


Zitat von ElGatoRojo:
Soziologie ist doch eine feine Wissenschaft. Es kommt immer das dabei heraus, was man schon von vornherein gedacht hat. Oder zumidest meist.

Ist es nicht bei jeder wissenschaftlichen Arbeit so, dass man eine These aufstellt und sie methodisch verifiziert oder falsifiziert, dann zur Debatte stellt und von Fachleuten überprüfen lässt und dann veröffentlicht?

Wieso machst Du Dich über wissenschaftliches Arbeiten lustig?
Wie wäre denn Deine Methodik?


Zitat von Schusseline:
Danke für deine ganzen darauffolgenden arroganten Belehrungen und Unterstellungen

Arroganz lasse ich mir gerne vorwerfen. Aber waren die Fakten (Rechtschreibfehler ausgenommen) falsch?


Zitat von Mann1989:
Dann habe ich aber deine Aussage widerlegt, dass der Unterschied zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen sehr gering sei

Nein hast Du nicht. Weil Du nur den Unterschied zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen hinsichtlich des Durchschnittsalters bereinigt hast und die anderen Faktoren als unwichtig bewertet hast.

Zitat von Mann1989:
Brauch ich Bildung um Frauen nicht zu schlagen und zu missbrauchen?

Und wenn man den Gender Pay Gap um die Bildungskomponente in bereinigt lässt, steigt er um rund 3% von 6 auf 9%.
Und eine Untersuchung der Uni Tübingen hat eben nachgewiesen, dass bei deutschen Sexualstraftätern Höhe Bildungsabschlüsse ebenso selten sind wie bei deutschen weiblichen Sexualstraftätern. Bildung scheint also eine Einfluss auf die Straffälligkeit zu haben (ist übrigens nicht nur bei Sexualdelikten, sondern auch bei Eigentumsdelikten so). Dein Umkehrschluss, dass Ungebildete ja auch nicht automatisch straffällig werden, ist hingegen nicht zulässig. Man braucht also keine hohe Bildung, um nicht zu vergewaltigen. Es ist lediglich festzustellen, dass Personen mit hohem Bildungsgrad es signifikant seltener tun. Und dass der Bildungsgrad in der Flüchtlingsbevölkerung sehr viel niedriger ist als in der Durchschnittsbevölkerung, mit der Du die Straffälligkeitstendenz ja vergleichen möchtest.

Ich hingegen habe keinerlei Interesse, Nationalitäten zu vergleichen. Mir reicht völlig, dass Männer doppelt so viele Eigentumsdelikte begehen wie Frauen und zehn mal so viele Sexualdelikte. Vielleicht können wir ja da erstmal ansetzen.

Und zu Deinem Einwand, ich hätte keine Ahnung vom Christentum. Das kann ich belegt bestreiten. Frag mal meinen ehemaligen Pfarrer, der mich konfirmiert hat.
Und dass Levitikus im Alten Testament steht und dennoch von vielen Christen zur Ablehnung von Gleichgeschlechtlichen Beziehungen verwendet wird, weißt Du aber auch, oder?

x 2 #7591


RoteTablette
Zitat von Nalf:
Ich finde es übrigens bezeichnend, dass in der Red Pill Community (nur) Frauen bis 25 Jahre als ideale Partnerinnen betrachtet werden. Angeblich, weil sie dann den Peak an Attraktivität und Fruchtbarkeit überschreiten, während das bei Männern erst mit 35 bis 40 Jahren der Fall sein soll. Angeblich soll das Macht Ungleichgewicht zwischen einem 35jährigen und einer 18jährigen bzw. einen 40jährigen und einer 25jährigen dabei keine Rolle spielen und auch nicht, dass bis 25 der präfontale Kortex noch nicht völlig ausgereift ist.

Nur interessehalber: Wofür findest du das bezeichnend?

Es gibt übrigens auch noch andere Gründe, z.B. weil die etwas älteren weiblichen Jahrgänge, obwohl nicht mehr so attraktiv, dennoch nicht von ihren hohen Ansprüchen an die Attraktivität des Mannes herunter gehen wollen - was natürlich die für sie (die Frauen) überhaupt in Frage kommenden Partner deutlich einschränkt. Denn die 20% attraktive Männer, um die sich 80% der Frauen bemühen - die finden jüngere, attraktivere Partnerinnen. Ob da ein Cortex ausgereift ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Hauptsache, der Körper ist ausgereift genug.

Man geht davon aus, dass besagte Frauen ab 18 zustimmungsfähig sind; oder willst du andeuten, dass sie es nicht sind, weil ihr Gehirn noch nicht ausgereift ist? Ich glaube, das würden die Mädels nicht gerne hören.
Zitat von Nalf:
Die Verantwortung für die Schwangerschaft trägt die Frau (und allein die Frau) ja in jedem Fall.

Aber die Folgen, die trägt der Mann (so sie denn den Vater benennen konnte und wollte) bzw. Ehemann mit, obwohl er keinerlei Mitspracherecht hat. Ich kann schon verstehen, dass Frauen damit kein Problem haben, aber es gibt durchaus Männer (je nach individueller Situation), die das nicht gerade prickelnd finden - ich kann das nachvollziehen.
Zitat von Nalf:
Ich würde auch keinen Mann zwingen wollen, zum Lebensschutz des Kindes beizutragen, indem er sich während einer von ihm verursachten Schwangerschaft unmittelbar und in jeder freien Minute neben der Schwangeren aufhalten muss, wenn er das nicht möchte.

Das fände ich auch unzumutbar. Wer kommt denn auf so eine Idee?

x 2 #7592


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

x 3


M
Zitat von Nalf:
Und eine Untersuchung der Uni Tübingen hat eben nachgewiesen, dass bei deutschen Sexualstraftätern Höhe Bildungsabschlüsse ebenso selten sind wie bei deutschen weiblichen Sexualstraftätern.

Hat sie das? Also wenn ich die KI danach frage, und Du scheinst ja deine ganzen Argumente nur auf KI abzustützen, dann ist das schlicht falsch.

"Eine klare, bekannte Kernaussage wie
„Hohe Bildungsabschlüsse sind bei deutschen Sexualstraftätern ebenso selten wie bei deutschen Täterinnen“
ist so nicht als zentrale, etablierte Aussage belegt."

"
Was die Studie NICHT sagt
Ganz wichtig:
👉 Zur Bildung macht diese Studie KEINE zentrale Aussage
Kein Fokus auf:
Schulabschluss
Akademikerquote
Keine Aussage wie:
„Hohe Bildung ist selten bei Tätern“"

Zitat von Nalf:
Ich hingegen habe keinerlei Interesse, Nationalitäten zu vergleichen. Mir reicht völlig, dass Männer doppelt so viele Eigentumsdelikte begehen wie Frauen und zehn mal so viele Sexualdelikte. Vielleicht können wir ja da erstmal ansetzen.

Ich habe auch kein Interesse an Nationalitäten, sondern versuche das Problem möglichst wahrheitsgetreu zu beschreiben. Da bringt halt Ideologie nichts, sondern nur Wahrheit. Und die Wahrheit ist, dass Nicht-Deutsche bei Allgemeinen Straftdelikten massiv überrepräsentiert sind. Wenn man es auf junge Männer herunterbricht, dann ist das noch immer so. Beinahe unerheblich um welche Straftaten es geht.

Vielleicht setzen wir da an, wo es Sinn macht und wo ein Problem lösbar wird? Da würde mir auf die Schnelle einfallen, diese Kriminalität nicht mehr dauernd zu importieren. Dann wäre schon mal ein grosses Problem gelöst.

Zitat von Nalf:
Und zu Deinem Einwand, ich hätte keine Ahnung vom Christentum. Das kann ich belegt bestreiten. Frag mal meinen ehemaligen Pfarrer, der mich konfirmiert hat.

Dann wüsstest Du aber, dass das neue das alte Testament ersetzt, oder?

Zitat von Nalf:
Steht doch da. Ich habe die KI (ist bei mir Perplexity) befragt, ob es Studien zur Kritikfähigkeit gibt, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen und Konservativen versus liberalen und linken Personen untersucht haben. Und das kam dabei heraus.

Und da liegt ein grosses Problem bei Dir, weil Du wie oben beschrieben für deine ganze Argumentation die KI benutzt.

Du gibst sowas ein und postest beinahe ungefiltert diese Infos und verkaufst sie als Wahrheit. Keine Nennung der Autoren, keine eigen Gedanken, Interpretationen. Du überprüfst nicht wie seriös die Studie ist, einfach nichts. Und dann, wie gesagt, tust Du als sei das unumstösslicher Fakt.

Das machst Du noch oft, "studie aus xy hat ergeben....; studie z hat bewiesen.... und das ohne zu prüfen. So wird ein Diskurs schwierig.

#7593


B
Zitat von Mann1989:
Dann wüsstest Du aber, dass das neue das alte Testament ersetzt, oder?

Das ist so auch nicht richtig, weil ansonsten das AT unnötig wäre.

x 2 #7594


M
Zitat von BernhardQXY:
Das ist so auch nicht richtig, weil ansonsten das AT unnötig wäre.

Vielleicht war es etwas unpräzis

Das mag nicht auf jede Passage per se zu treffen, aber im Grundsatz. Jesus wurde zu uns gesandt um uns Menschen wieder auf den richtigen Weg zu bringen und hat alte Galubenssätze ersetzt. Diejenigen, die er nicht "ersetzt" hat und im alten Testament stehen, haben natürlich noch im Gültigkeit, stimmt.

Dennoch halten sich Christen vorwiegend an die Gesetze Jesu Christi bzw. Nehmen sich diese zum Vorbild.

Das Christentum wird oft aufgrund Passagen des alten Testaments kritisiert, was eben dann Quatsch ist, wenn unser Heiland höchstpersönlich eine neue Sichtweise zu uns gebracht hat. Z.b "Auge um Auge" zu "halte auch die andere hin". Nicht, dass Du das getan hättest, ich meine es im Allgemeinen.

#7595


B
@Mann1989
Jesus selbst hat keine eigene Gesetze erschaffen sondern nur neue Sichtweisen. Auge um Auge ist übrigens eine Fehlübetsetzung. Richtig ist Auge für Auge . Dies beschreibt im Original dass es darum geht, einen angemessenen Schadenersatz zu leisten und damit zu einem Ausgleich. Es lohnt sich übrigens ( wie übrigens immer) den Zusammenhang zu lesen, dann wird das nämlich auch klar. Da heißt es nämlich dass der Skla. oder die Magd freigelassen werden sollen, wenn sie durch den Dienstherren verletzt werden
Es ist auch nicht die Forderung dass das auch genau so passieren soll, sondern stellt eine Obergrenze da.
die Bergpredigt zeigt sehr deutlich dass es noch einmal eine höhere moralische Ebene gibt, nach der es über das mosaische Gesetz hinaus geht.
ein Beispiel für die Anerkennung der alten Gesetze ist der Fall der ehebrecherin. Er stellt gar nicht infrage dass das mit dem Tod geahndet werden muss, sondern fordert lediglich, dass sie durch Menschen ohne Sünde gerichtet werden soll. Da es keine Menschen ohne Sünde gibt, konnte die Strafe nicht vollzogen werden. Das ist schon ein unterschied.

x 2 #7596


B
Zitat von Nalf:
Das sagt die KI dazu.

Zitat von Mann1989:
Also wenn ich die KI danach frage, und Du scheinst ja deine ganzen Argumente nur auf KI abzustützen, dann ist das schlicht falsch.

KI bietet keine objektiven Wahrheiten. KI spuckt das aus, was gefragt wird. Kommt immer darauf an, was wie gefragt wird. Di sogenannten prompts bestimmen die Antworten.
Zitat:
Wie objektiv sind KI-Antworten wirklich? Die ernüchternde Wahrheit: Gar nicht. Jede Antwort basiert auf einem Prompt – und jeder Prompt trägt bereits eine Perspektive in sich.

Zitat:
Dein Cheat Sheet: 7 Strategien für bias-sensibles Prompting
Hier sind sieben universell einsetzbare Strategien, mit denen Du KI-Antworten fundierter, inklusiver und reflektierter machst:

Neutral formulieren: „Wie gut ist UX typischerweise in Unternehmen verankert – und woran kann das liegen?“
Perspektivenvielfalt einfordern: „Bitte nenne mir drei Sichtweisen: konservativ, progressiv und aktivistisch.“
Gegenmeinung aktiv abfragen: „Was spricht gegen meine These – auch wenn sie plausibel klingt?“
Kulturelle Unterschiede beachten: „Wie würde das in Deutschland betrachtet?“
Modell zur Selbstreflexion auffordern: „Welche impliziten Annahmen enthält meine Frage?“
Rollen bewusst setzen: „Antwort als investigative:r Journalist:in.“
Bias direkt thematisieren: „Welche Bias könnten in dieser Thematik auftreten – auf Ebene von Daten, Sprache, Perspektiven und Zielen?“

Zitat:
Perfekte Neutralität gibt es nicht – aber bessere Fragen sehr wohl. Bias in KI lässt sich nicht abschalten, aber mit gutem Prompting lässt sich seine Wirkung deutlich reduzieren. Die Fähigkeit, nicht nur zu fragen, sondern bewusst zu fragen, ist der Schlüssel.

Quelle: https://www.uintent.com/de/case-studies...-prompting

Für alle, die KI gerne einsetzen und möglichst sachlich argumentieren wollen. Für alle anderen, weiter so!

Euch allen frohe Ostern und eine schöne sonnige Zeit 🥚

x 4 #7597


NurBen
Zitat von Nalf:
Angeblich soll das Macht Ungleichgewicht zwischen einem 35jährigen und einer 18jährigen bzw. einen 40jährigen und einer 25jährigen dabei keine Rolle spielen und auch nicht, dass bis 25 der präfontale Kortex noch nicht völlig ausgereift ist.

Genauso bezeichnend ist es, dass ein "Machtgefälle" komischerweise immer nur dann vorkommt, wenn ein älterer Mann eine jüngere Frau datet.
Merkwürdigerweise aber nicht wenn
1. Eine ältere Frau einen jüngeren Mann datet
2. Der Mann der Frau körperlich weit überlegen ist
3. Der Mann der Frau finanziell weit überlegen ist.

x 2 #7598


QueenA
@BernhardQXY danke fürs einordnen.

Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich problematisch, wie in den letzten Jahren mit religiösen Texten umgegangen wird. Es werden ständig einzelne Zitate aus der Bibel oder dem Koran herausgegriffen, ohne Kontext, ohne historisches Verständnis und ohne Kenntnis der jeweiligen Auslegungstraditionen.
So kann man praktisch jede Religion verzerren und in ein schlechtes Licht rücken. Das hat aber nichts mit ernsthafter Auseinandersetzung zu tun, sondern ist methodisch schlicht unsauber.

Wenn man religiöse Texte fair beurteilen will, muss man sie im Zusammenhang lesen inklusive ihrer Entstehungsgeschichte und inneren Logik. Alles andere führt eher zu Fehlinterpretationen als zu echtem Verständnis und schadet am Ende mehr, als dass es aufklärt.

x 3 #7599


B
@BernhardQXY
Ergänzend:
Eigentlich muss man ein bisschen vollständiger schreiben:
Die mosaischen Gesetze lassen sich in drei Gruppen aufteilen:
Gesetze die sich mit der Heiligkeit gottes befassen zum Beispiel die 10 Gebote. Diese sind auch für christen uneingeschränkt gültig.
Dann die Gruppe der Traditionsgesetze, zum Beispiel opfervorschriften, Kleidungsvorschriften. Diese dienen dazu, das Volk Israel von anderen Völkern zu unterscheiden. Diese Gesetze sind durch Jesus erfüllt worden und somit obsolet.
Die dritte Gruppe sind civilgesetze, die auf die damalige Zeit passten, heute aber nicht mehr

#7600


B
@QueenA
Aber auch umgekehrt. Wenn man geschickt Bibelverse oder auch Suren aus dem Zusammenhang reißt lässt sich sehr viel Schindluder rechtfertigen.

x 2 #7601


QueenA
Zitat von BernhardQXY:
@QueenA Aber auch umgekehrt. Wenn man geschickt Bibelverse oder auch Suren aus dem Zusammenhang reißt lässt sich sehr viel Schindluder ...

@BernhardQXY

Ja, absolut, genau das meine ich. Dieses Aus-dem-Kontext-Reißen funktioniert in beide Richtungen: Man kann damit genauso gut Dinge schlechtreden wie auch problematische Positionen rechtfertigen.
Genau deshalb halte ich es für entscheidend, religiöse Texte nicht isoliert zu lesen, sondern immer im Zusammenhang: historisch, sprachlich und im Hinblick auf die jeweilige Auslegungstradition. Andernfalls lässt sich am Ende nahezu jede beliebige Aussage damit „belegen“.

Gleichzeitig zeigt die Geschichte leider sehr deutlich, dass Religion auch missbraucht werden kann. Religiöse Texte wurden immer wieder so ausgelegt, dass sie Handlungen legitimieren, die bei verantwortungsvoller Betrachtung nicht zu rechtfertigen sind.
Umso wichtiger ist es, nicht bei einzelnen Zitaten stehen zu bleiben, sondern sich ernsthaft mit Kontext, Intention und Bedeutung auseinanderzusetzen.

Schönen Samstag an dieser Stelle!

#7602


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Werdende Väter .......... Eine biologische Verwandtschaft zum Embryo ist nicht erforderlich.

Dann ist er auch kein werdender Vater, sondern Mutterbegleiter des Kindes eines anderen Mannes.
Zitat von Nalf:
Statt also Schwangeren, die abtreiben, fehlende Mutter Instinkte vorzuwerfen, kann man theoretisch werdenden Vätern, die viel abwesend sind (z.B. auf Montage) Verantwortungslosigkeit vorwerfen.

Vielleicht sollten Menschen eher statt in den Kategorien von Schuld und Sühne mehr in den Kategorien von Hilfreich und hindernd denken.
Zitat von Nalf:
Manchmal stimmt mein subjektiver Eindruck, manchmal nicht.

Wenigstens etwas. Soziologie ist eine bedingt zuverlässige Wissenschaft, weil sie zu sehr von Annahmen und Meinungen geprägt ist. Bei manchen Aussagen hat man als Aussenstehender das Gefühl, dass Fakten nur stören.

#7603


Blind-Meg
Zitat von NurBen:
Genauso bezeichnend ist es, dass ein "Machtgefälle" komischerweise immer nur dann vorkommt, wenn ein älterer Mann eine jüngere Frau ...

Oh, aber doch.
Bei weitaus älteren Frauen mit jungen Männern vielleicht noch am wenigsten von den genannten Beispielen. Wobei Frauen tendenziell weniger nach Macht streben als Männer, insofern fällt das da wahrscheinlich wirklich weniger ins Gewicht.
Körperlich überlegen würde ich gar nicht extra berücksichtigen, denn im Schnitt sind die meisten Männer den meisten Frauen körperlich überlegen. Ob das Gefälle nun groß oder klein ist, ist das fast nicht mehr relevant. Im Zweifel würde ein Mann eine körperliche Auseinandersetzung mit einer Frau mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso "gewinnen".
Ein starkes finanzielles Gefälle empfinden mittlerweile aber viele Frauen als ungünstig. Und selbstverständlich prägt es das Machtgefälle und die Beziehungsdynamik. Ich kenne keine Frau, der dabei nicht unwohl wäre, ehrlich gesagt.
Ich persönlich hätte mit starkem finanziellen Gefälle wohl sogar am meisten Schwierigkeiten. Körperlich unterlegen bin ich sowieso, "Alter" rechne ich bzgl Partnerschaft eher nach persönlicher Reife und emotionaler Differenziertheit als kalendarisch, aber wenn ein Mann sehr viel mehr Geld hätte als ich, würde, je nachdem wie er damit umgeht, mir das Unbehagen machen.

x 1 #7604


NurBen
Zitat von Blind-Meg:
"Alter" rechne ich bzgl Partnerschaft eher nach persönlicher Reife und emotionaler Differenziertheit als kalendarisch

Sehe ich genauso. Ob eine Beziehung "toxisch" ist liegt ja nicht am Alter, sondern an den beteiligten Personen selbst.

x 2 #7605


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