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Wann kommt es bei euch zum Date?

Ragna
Zitat von Arella:
Nach meinem Wissen leider nicht. Es sei denn man schafft es, die Chitinpanzer von dem Fleisch zu trennen. Aktuell werden die wohl mit durch gemahlen ...

Mehlwürmer auch?

x 1 #7441


Arella
Zitat von Ragna:
Die könnte man auch außerhalb der Ozeane züchten, wenn denn gewollt und der Markt vorhanden ist.

Das ist durchaus spannend, weiter zu beobachten.

#7442


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

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Arella
Zitat von Ragna:
Mehlwürmer auch?

Nach meinem aktuellen Stand, ja. Aber das Insektenmehl ist ja auch eher noch in geringen Konzentrationen enthalten. Bliebe also abzuwarten, wie sich das weiter entwickelt, wenn es Fleisch komplett ersetzen soll. Ich bin gespannt.

x 1 #7443


FloraVita
Zitat von Ragna:
Ich frag mich nach wie vor, was soll mir der Vergleich sagen, Frauen töten genau so oft wie Männer oder Kriege sind halb so wild, regt euch mal lieber über die Abtreibungen auf? Die Frage ist, warum wird so oft abgetrieben? Mhmm, hat vielleicht was mit der kranken Sex...almoral der Glaubensgemeinschaften zu tun? ...


Das soll sagen, dass mehr Wert darauf gelegt werden soll es erst gar nicht dazu kommen zu lassen dass abgetrieben werden muss/soll.
Mehr Aufklärung, wie in Bezug auf Verhütung, Verantwortung für eigene Sexualität (Vergewaltigungen natürlich ausgenommen), so auch in Bewusstsein dass das eben nicht "nur Föten" sind und abzutreiben nicht wie mal eben zum Zahnarzt gehen um einen Defekt zu beheben ist. Daher halte ich die Beratungspflicht vor dem Eingriff für zwingend nötig.

x 5 #7444


Ragna
Zitat von FloraVita:
Das soll sagen, dass mehr Wert darauf gelegt werden soll es erst gar nicht dazu kommen zu lassen dass abgetrieben werden muss/soll. Mehr Aufklärung, ...

Ich bin keine Frau, aber ich sage mal, die meisten Frauen gehen damit sehr verantwortungsvoll um und natürlich muss es Unterstützungs und Beratungsangebote geben.
Was aber in wirtschaftlich schwachen oder religiös geprägten Kulturen nur schwer umzusetzen ist.

x 1 #7445


FloraVita
Zitat von Nalf:
Wenn die "Fakten" aus einer bestimmten politischen Ecke kommen, sollte man hinterfragen, ob ein bestimmter politischer Wille zur Auswahl der Fakten geführt hat.


Der Wille, ob von rechts oder links, ändert an Fakten nichts. Nicht nur meine Meinung, sondern Fakt.
Oder hast du mich schon Vorfälle relativieren gelesen, über die von linken Kreisen berichtet wurde?

x 1 #7446


Arella
Zitat von ElGatoRojo:
Veganertum ist da nur Nivea-Effekt = lindert ein wenig das Jucken, aber hilft nicht viel.

Man bräuchte halt auch wahnsinnige Flächen. Wobei ja schon in die Höhe gegangen wird, also vertikal anzubauen. Nach meinem aktuellen Stand ist jedoch zum Beispiel der deutsche Weizen, wenn ich es richtig erinnere , aufgrund unserer minderwertigen Böden, mittlerweile vom Proteingehalt so gering, dass er in den deutschen Bäckereien nicht mehr verbacken werden darf, weil er den Ansprüchen für Qualitäts-Lebensmittel nicht mehr entspricht, was den Eiweißgehalt angeht. Nach meinem aktuellen Stand kaufen wir deswegen Getreide aus der Ukraine zu. Ich müsste mich zu dem Thema, aber noch mal belesen, daher erst mal unter Vorbehalt.

Das muss ich später mal machen, da komme ich jetzt gerade nicht dazu. Aber wie gesagt, um das pflanzliche Protein, dass dann wirklich bioverfügbar aufgenommen werden könnte, müsste der Mensch vermutlich den ganzen Tag essen. Und kauen. Und Flächen haben, bis zum geht nicht mehr.

#7447


N
Zitat von ElGatoRojo:
Ein Tier der Art "homo sapiens" ist der Fötus allemal und er hat ja auch ansonsten allgemein einen besonderen Schutz. Letztlöich ist das keine religiöse Frage - das ist viel zu kurz. Aber ab wann bist du ein Mensch?

Wenn der Fötus den Status "Tier" bekommen soll (höre ich hier zum ersten Mal, ist als Gedankenspiel aber durchaus valide), dann wäre das Tierschutzgesetz zu beachten, also keine vermeidbaren Schmerzen bei Tötung. Finde ich ein bisschen wenig Schutz. Ist aber nur mein ethisches Bauchgefühl.

Ab wann der Mensch ein Mensch ist, ist für Deutschland längst geklärt. Ab den Austreibungswehen bzw. Der Geburt. Als rechtstreuer Bürger halte ich mich an diese demokratische erreichte und verfassungskonforme Definition.

Mein ethisches Bauchgefühl sieht das anders und unterscheidet zwischen "unabhängig von anderen Körpern lebensfähig" und "unabhängig von anderen Körpern nicht lebensfähig". Das ist eine gynozentristische Sicht. Das halte ich bei diesem Thema für mehr als gerechtfertigt.

Ein Loslösen des Fötus/Embryos vom Mutterkörper (aka Geburt, Abtreibung, Kaiserschnitt, Abnabelung) führt entweder dazu, dass "die Leibesfrucht" (mit medizinischer Hilfe) lebensfähig ist (also ein Frühchen). Dann handelt es sich um eine Geburt mit allen sich daran anschließenden Rechten und Pflichten für Kind, Mutter, Vater und Gesellschaft. Ist die Leibesfrucht nicht lebensfähig (z.B. im ersten und frühen zweiten Trimester), handelt es sich schlicht um ein Körperteil der Schwangeren und sie allein kann darüber verfügen, wie sie auch über alle anderen ihrer Körperteile selbstbestimmt und straffrei verfügen können soll (also z.B. Blinddarm oder Ovarien). Sie muss natürlich einen Arzt finden, der sich zu dem von ihr gewünschten Eingriff bereit erklärt. Und für die Krankenkassenübernahme des Eingriffs kann das gleiche gelten, das auch für z.B. Brustoperationen gilt. Gibt es einen psychischen oder physischen Leidensdruck, übernimmt die Kasse die Kosten. Handelt es sich um eine Wunschoperation aus ästhetischen oder Lifestylegründen, muss die OP selbst bezahlt werden.

Außer religiösen Gründen oder dem Willen, die Körper von Frauen zu kontrollieren, sehe ich keine Gründe, die gegen dieses Modell sprechen.


Zitat von Arella:
Tierisches Protein kann der Körper höher und besser verwerten.

Stimmt. Aber das habe ich dazu gefunden:
Pflanzliches Protein ersetzt tierisches effektiv, wenn man 20–50% mehr isst, um die gleiche Muskelstimulation zu erreichen – z. B. 100 g Hähnchen (ca. 25 g Protein) durch 120–150 g Tofu oder Linsen (je nach Quelle).
Je kg Körpergewicht werden 0,8g Protein pro Tag empfohlen. Bei 80 kg Mann also 64 g Protein. Da kann er sich freuen, dass er bei Linseneintopf mehr essen kann als beim Steak.

Im Schnitt wiegen Männer 17 kg mehr als Frauen. Also täglich rund 14 g mehr Proteinbedarf als Frauen. Das sind etwa 50g Erdnüsse, die er sich dann beim abendlichen Fernsehknabbern gönnen darf.

@FloraVita: Also wärst Du für frei verkäufliche oder sogar kostenfrei ausgegebene hormonelle Verhütungsmittel auch in Deutschland und ein paar Millionen mehr Entwicklungshilfe, um auch in anderen Ländern kostenfreie Verhütung für Frauen ausgeben zu können?

Edit zum Flächenbedarf von 100g Protein:
Rindfleisch rund 164 m², Schweinefleisch 10 m², Hühnerfleisch 7 m2
Tofu 2,2 m²,
Getreide 4,6 m²

#7448


Arella
Zitat von Nalf:
sich freuen, dass er bei Linseneintopf mehr essen kann als beim Steak.

Warum muss ich jetzt an Daniel Düsentrieb denken.😅🤣

#7449


Arella
Sorry, So interessant ich diese Diskussion momentan finde, ich muss mich leider momentan erst mal rausnehmen, wegen der Zeit. Viel Spaß hier noch beim Wissensboost.

x 1 #7450


Ema
Zitat von QueenA:
dass Integration auch stark von äußeren Faktoren abhängt, wie Zugang zu Sprache, Bildung, Arbeit und sozialen Kontakten.

Ich habe so einige Jahre meines Lebens im Ausland verbracht.
Kein Mensch dort hat sich je darum gekümmert, mir Sprachkurse anzubieten. Geschweige denn, dass jemand sie mir bezahlt hätte. Dafür war ich ganz allein zuständig.
Ebenso verhält es sich mit der Bildung, die ich habe. Mir die anzueignen, dafür war ich ebenfalls selbst zuständig im Rahmen der vielen Möglichkeiten, die dieses und andere Länder mir geboten haben. Und ich musste dabei wirklich erhelbliche Hürden überwinden.

Heute ist der Zugang zur Sprache so einfach und billig wie nie zuvor. Ähnliches gilt für andere Arten der Bildung. Unter anderem auch durch die Möglichkeiten, die das Internet bietet. Kannst du mir erklären, wieso die europäischen Länder, die vielen Millionen Immigranten eine Grundversorgung im Bereich Wohnen und Lebensmitteln, medizinische Versorgung und so weiter anbieten, auch noch für deren Spracherwerb und ihre sozialen Kontakte zuständig sein soll?

Mir leuchtet das in keiner Weise ein.

x 4 #7451


FloraVita
Zitat von Ragna:
Ich bin keine Frau, aber ich sage mal, die meisten Frauen gehen damit sehr verantwortungsvoll um und natürlich muss es Unterstützungs und Beratungsangebote geben. Was aber in wirtschaftlich schwachen oder religiös geprägten Kulturen nur schwer umzusetzen ist.


NOCH gibt es die Beratungspflicht vor dem Eingriff in Deutschland, was Gegenstand von vielen Debatten ist. Was der Wegfall der Pflicht bringen würde? Die Zahlen sind jetzt schon sehr hoch...

x 1 #7452


C
Zitat:
Heute ist der Zugang zur Sprache so einfach und billig wie nie zuvor.

Für diejenigen, die solche Kurse in Anspruch nehmen, sind diese oft kostenfrei.
Für die Bildungsträger sind diese Kurse das Geschäft des Jahrhunderts ... und wer zahlt die Kurse?

#7453


QueenA
Zitat von Ema:
Ich habe so einige Jahre meines Lebens im Ausland verbracht. Kein Mensch dort hat sich je darum gekümmert, mir Sprachkurse anzubieten. Geschweige ...

@Ema
Ich verstehe deinen Punkt, und Eigeninitiative ist sicher wichtig.

Gleichzeitig sind die Situationen nicht ganz vergleichbar. Ein freiwilliger Aufenthalt im Ausland ist etwas anderes als ein Fluchtsituation ohne Netzwerk und Planung.
Deshalb funktioniert Integration in der Praxis meist am besten, wenn beides zusammenkommt: eigener Einsatz und Rahmenbedingungen, die den Einstieg überhaupt ermöglichen.

x 1 #7454


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Außer religiösen Gründen oder dem Willen, die Körper von Frauen zu kontrollieren, sehe ich keine Gründe, die gegen dieses Modell sprechen.

Das ist deine Sicht, die ich etwas begrenzt finde. Ich bin ja nun wirklich kein religiöser Mensch und insofern zählt irgendeine Vorschrift dieser Leute nicht für mein Denken. Dessen ungeachtet ist der Fötus nicht Eigentum der Frau, wie viele Frauen offenbar glauben. Es ist nicht im engeren Sinne ihr Körperteil.

Für Abtreibungen gibt es in diesem Land eine Regelung, die im Prinzip gut ist, auch wenn man sie vielleicht da und da in der Praxis verbessern könnte. Das ist das eine. Als was man aber den Fötus betrachtet, das wird jeder für sich selbst bestimmen.

x 1 #7455


A


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