Zitat von QueenA: Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich problematisch, wie in den letzten Jahren mit religiösen Texten umgegangen wird. Es werden ständig einzelne Zitate aus der Bibel oder dem Koran herausgegriffen, ohne Kontext, ohne historisches Verständnis und ohne Kenntnis der jeweiligen Auslegungstraditionen.
Das ist meiner Ansicht nach eines der grössten Probleme in unseren Länder. Diese Toleranz gegenüber Intoleranz. In meinen Augen hat genau deshalb Deutschland solche Probleme mit Extremisten und Terroristen. Wir glauben mit falscher political correctness schaffen wir inneren Frieden. Es gibt in Deutschland genügend Anhänger der salafistischen Lesart, Moscheen die Radikalisierung fördern und in Wuppertal gabs foch sogar die Scharia-Polizei. Wenn man das so laufen lässt, dann gute Nacht.
Zitat von QueenA: So kann man praktisch jede Religion verzerren und in ein schlechtes Licht rücken. Das hat aber nichts mit ernsthafter Auseinandersetzung zu tun, sondern ist methodisch schlicht unsauber.
Kann man das? Mach das doch bitte mal mir dem neuen Testament? Wird sich kaum was finden lassen, das so Hass erfüllt ist wie der Koran und die Sunna.
Zitat von QueenA: Wenn man religiöse Texte fair beurteilen will, muss man sie im Zusammenhang lesen inklusive ihrer Entstehungsgeschichte und inneren Logik. Alles andere führt eher zu Fehlinterpretationen als zu echtem Verständnis und schadet am Ende mehr, als dass es aufklärt.
Einfach nein. Wenn die Anweisung des Propheten ist, "tötet sie, wo auch immer ihr sie findet", dann frage ich mich in welchem historischen Kontext das denn in Ordnung sein soll. Gibt es einen Kontext, der diesen Hass rechtfertigt?
Kurz vor seinem Tod soll Mohammed gemäss den Hadithen Sahi al-bukhari und sahi muslim gesagt haben: "Allah verfluche die Juden und Christen, denn sie nahmen die Gräber ihrer Propheten als Gebetsstätten".
Während unser Herr gemäss den Überlieferungen gesagt haben soll: "vergib ihnen vater, denn sie wissen nicht was sie tun".
Aber nochmals, für mich ist es aufgrund des Korans und der Sunna kein Wunder, wenn Extremisten in Weihnachtsmärkte brettern. Nur wir schauen lieber weg, statt die Gründe dafür mal ehrlich zu benennen.