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Ragna Mitglied
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Zitat von FloraVita:
Danke. Den Link habe ich mir noch nicht angeschaut. Auf die Überschrift bezogen: was davon macht sie für die Gesellschaft gefährlich? Sind sie ...
Mitunter, als Abtreibungsgegner oder in der Außenpolitik...siehe aktuelle Ereignisse. Ich kenne in meinem Umfeld keinen Islamgläubigen der mich wegbomben möchte oder die Scharia einführen möchte...
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x 2#7636
FloraVita Mitglied
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Zitat von QueenA:
@FloraVita Ich glaube, beides kann gleichzeitig stimmen. Deine persönlichen Erfahrungen kann ich gut nachvollziehen: viele Menschen leben ihren Glauben ruhig und respektvoll. Gleichzeitig sagt das aber noch nichts über größere gesellschaftliche oder politische Entwicklungen aus. Deshalb finde ich es wichtig, da zu ...
Dass sie, als konservative, bibeltreue für den Teil der Bevölkerung der das ablehnt, nicht genehm sind und nicht gerne gesehen werden, ist verständlich. Es wird aber niemand gezwungen deren Ansichten anzunehmen. Ich hätte mir gewünscht dass sie es wären, die in meiner Gegend so präsent wären statt andere... Ich könnte wieder nachts raus, könnte das Naherholungsgebiet wieder nutzen wie früher und einiges mehr.
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x 1#7637
A
Wann kommt es bei euch zum Date?
x 3
QueenA Mentorin
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Zitat von FloraVita:
das Naherholungsgebiet wieder nutzen wie früher und einiges mehr.
@FloraVita
Ich kann gut verstehen, dass dir das Gefühl von Sicherheit wichtig ist, das geht uns wahrscheinlich allen so. Ich hatte selbst einmal eine echt unangenehme Situation im Park mit einem Mann (ohne sogenannten Migrationshintergrund). Gleichzeitig hat mir in genau dieser Situation ein anderer Mann (ebenfalls ohne Migrationshintergrund) geholfen.
Für mich zeigt das: Es gibt einzelne Erfahrungen, aber daraus lassen sich keine pauschalen Schlüsse über ganze Gruppen ziehen. Das würde der Realität in Gänze nicht gerecht werden.
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#7638
Ragna Mitglied
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Zitat von FloraVita:
Dass sie, als konservative, bibeltreue für den Teil der Bevölkerung der das ablehnt, nicht genehm sind und nicht gerne gesehen werden, ist verständlich
Jeder kann glauben was er will, die Jatravatiden, glauben, dass das Universum von einem Wesen namens „Großer Grüner Arkelanfall“ einfach ausgenießt wurde und warten auf die Ankunft des großen weißen Taschentuches, beweis mal das Gegenteil oder das die ganz falsch liegen. Alles ok, solange sie nicht vor meiner Haustür stehen und mich bekehren wollen oder sich radikalisieren und zur einer Sekte mutieren.
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#7639
QueenA Mentorin
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Ich bleibe dabei: Aus Herkunft, Religion oder äußerlichen Merkmalen lässt sich nicht ableiten, wie ein Mensch sich in einer Gesellschaft entwickelt oder verhalten wird.
Integration wird durch viele Faktoren beeinflusst, zum Beispiel durch Sprache, Zugang zu Bildung, soziale Kontakte und natürlich auch durch die eigene Motivation. Gleichzeitig sollte man nicht unterschätzen, wie schwierig es ist, in einem neuen Land ohne Familie, ohne Netzwerk und oft mit Sprachbarrieren anzukommen. Wenn Menschen sich dauerhaft ausgeschlossen oder nicht zugehörig fühlen, entstehen eher Rückzug und Parallelstrukturen.
Deshalb sehe ich den entscheidenden Ansatz darin, Zugehörigkeit zu ermöglichen: durch Offenheit, durch Begegnung und durch konkrete Möglichkeiten, sich einzubringen. Das kann ganz praktisch sein: im Ehrenamt, im Sportverein, im Alltag oder durch Unterstützung beim Spracherwerb. Am Ende geht es darum, dass Menschen sich als Teil der Gesellschaft erleben und nicht neben ihr.
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x 2#7640
Fenjal Mitglied
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Wenn ich in die Stadt fahre, habe ich tatsächlich den Eindruck, dass der Islam in einigen Vierteln höher vertreten ist, als das Christentum, das kann schon nachdenklich machen, meine Heimat ist Deutschland, Christen sollten hier in der Mehrheit sein. Bis zu 20% Muslime in Großstädten, dazu Konfessionslose lassen das Christentum in den Hintergrund treten.
Wir leben hier die christlichen Traditionen, was daran wird nicht verstanden? Sie gehören zur Identität und zur Geschichte unseres Landes. Der christliche Kalender gibt Struktur und vermittelt Werte, gewachsene Traditionen unserer Heimat dürfen in einer freien Gesellschaft niemals ihren Platz verlieren.
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#7641
FloraVita Mitglied
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Zitat von QueenA:
Für mich zeigt das: Es gibt einzelne Erfahrungen, aber daraus lassen sich keine pauschalen Schlüsse über ganze Gruppen ziehen. Das würde der Realität in Gänze nicht gerecht werden.
Wenn diese "Einzelfälle" gehäuft vorkommen, kann man aber nicht mehr von solchen sprechen. Und wenn dies aus bestimmten Kulturkreisen verübt wird, hilft es irgendwann auch nicht beide Augen zuzudrücken. Niemand sagt dass alle so sind, aber der Anteil ist groß. Viel zu groß.
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x 2#7642
FloraVita Mitglied
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Zitat von QueenA:
Am Ende geht es darum, dass Menschen sich als Teil der Gesellschaft erleben und nicht neben ihr.
Hoffentlich dringt das in die Parallelgesellschaften durch. Bisher ist die Tendenz leider so, dass sie sich mit großer Geschwindigkeit ausdehnen.
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x 1#7643
QueenA Mentorin
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Zitat von FloraVita:
Wenn diese "Einzelfälle" gehäuft vorkommen, kann man aber nicht mehr von solchen sprechen. Und wenn dies aus bestimmten Kulturkreisen ...
Ich glaube, genau an dem Punkt wird es schwierig. Natürlich sollte man Probleme benennen, wenn sie gehäuft auftreten. Gleichzeitig ist es wichtig, genau hinzuschauen, was „gehäuft“ konkret bedeutet und welche Faktoren tatsächlich dahinterstehen. Wenn man das zu stark auf „Kulturkreise“ zurückführt, besteht die Gefahr, sehr unterschiedliche Menschen und Lebensrealitäten unter einem Begriff zusammenzufassen.
Deshalb finde ich es sinnvoller, konkreter auf Ursachen zu schauen, zum Beispiel soziale Faktoren, Lebensumstände oder fehlende Integration, statt auf pauschale Zuschreibungen.
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#7644
K
kata_smiles Mitglied
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Zitat von FloraVita:
Danke. Den Link habe ich mir noch nicht angeschaut. Auf die Überschrift bezogen: was davon macht sie für die Gesellschaft gefährlich? Sind sie ...
Das Video wird es teils erklären...gefährlich und nicht freundlich für Menschen, die ihren Glauben nicht teilen oder anders sind, ja. Wie Menschen anderer Sexualität. Gefährlich für Kinder, die wegen Wissenschaftsfeindlichkeit und mangelnder medizinischer Kenntnisse dann an Kinderkrankheiten sterben, weil Impfungen ja generell gefährlich seien. Gefährlich, weil politisch eben zu bestimmten extremen Richtungen tendierend. Gefährlich als ICE Agents für Menschen, die erschossen werden. Und Trump ubd Co sind gefährlich für die ganze Welt. Verkürzt und überspitzt formuliert. Gefährlich für Wissen und Fortschritt und Freiheit. Dort gibt es Schulbücher und Erlebnisparks, die behaupten, die Erde sei 6000 Jahre alt und Dinos lebten zeitgleich mit Menschen.
Erkonservativ und waffenverrückt. Jede Religion mit dem Anspruch, die einzige Wahrheit zu verkünden, in Kombination mit geringer Bildung, ist wohl jedenfalls problematisch.
Es sind nicht bestimmte Kulturkreise das Problem. Sondern die Muster gibt es überall.
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x 2#7645
QueenA Mentorin
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Zitat von FloraVita:
Hoffentlich dringt das in die Parallelgesellschaften durch. Bisher ist die Tendenz leider so, dass sie sich mit großer Geschwindigkeit ausdehnen. ...
Für mich macht es mehr Sinn, genau hinzuschauen: Wo funktioniert Integration gut und wo nicht? Und dann dort anzusetzen. Dafür gibt es Fachleute, aber auch wir im Alltag können etwas tun, zum Beispiel in der Nachbarschaft oder im Ehrenamt. Und nur weil ich zB. mit einer Person schlechte Erfahrungen mache, würde ich das nicht auf eine ganze Gruppe übertragen. Das fühlt sich für mich einfach nicht richtig an.
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x 1#7646
QueenA Mentorin
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Zitat von Fenjal:
Wenn ich in die Stadt fahre, habe ich tatsächlich den Eindruck, dass der Islam in einigen Vierteln höher vertreten ist, als das Christentum, das ...
@Fenjal Deutschland ist historisch christlich geprägt, das stimmt. Gleichzeitig ist es aber kein christlicher Staat, sondern ein Land mit Religionsfreiheit, in dem Menschen mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen oder auch ohne Glauben leben.
Deshalb geht es aus meiner Sicht weniger darum, wer in der Mehrheit ist, sondern darum, dass wir auf Grundlage unserer demokratischen Werte und unserer Gesetze gut miteinander leben.
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x 1#7647
QueenA Mentorin
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Zitat von kata_smiles:
Es sind nicht bestimmte Kulturkreise das Problem. Sondern die Muster gibt es überall
Deshalb finde ich es sinnvoller, konkreter auf Ursachen zu schauen, zum Beispiel soziale Faktoren, Lebensumstände oder fehlende Integration, statt auf pauschale Zuschreibungen.
Das Thema hatten wir erst neulich. Die unterschiedliche Bereitschaft der verschiedenen Kulturen sich zu integrieren, spricht, finde ich, für sich. Rahmenbedingungen sind bei allen gleich. Da sollte genauer hingesehen werden.
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#7649
Fenjal Mitglied
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Zitat von QueenA:
sondern darum, dass wir auf Grundlage unserer demokratischen Werte und unserer Gesetze gut miteinander leben.
Wir können nicht ständig alles wegrelativieren. Verantwortung fängt da an wo man hinschaut, was wirklich passiert. Relativieren hilft den Opfern nicht, nur handeln. Germany ist immer noch christlich geprägt, Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu, das wir christlich feiern. Ich versteh dich kaum QueenA, dieses ständige nur nicht anfassen Gerede macht nichts besser.