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Wann kommt es bei euch zum Date?

Arella
Zitat von Blind-Meg:
Ja, hat er. Genau das ist es, was da draußen passiert. Ich betrachte das (meistens) nicht mit Groll, sondern das ist (hier und heute) der Lauf der Dinge. Ich wünsche mir nur, mein kleines konfessionsloses Leben noch in Ruhe zuende führen zu können.

Passiert und wird passieren. Vielleicht schaffst du noch ein einigermaßen unbehelligtes Leben. Die Nachkommenden wohl nicht mehr, aber das wird der Übergang sein. Ist im Laufe der Geschichte immer wieder passiert. Wer jung und zahlenmäßig stark ist, übernimmt.
Der kleinere Rest wird übernommen.

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FloraVita
Zitat von Arella:
Wer jung und zahlenmäßig stark ist, übernimmt.


Eben die, die Kinder als Geschenk Gottes und das wahre Reichtum betrachten und nicht als Last und Genweitergabe. Für die ungeborenes Leben willkommen und schützenswert ist und nicht ein Zellklumpen. Die Familienwerte und Zusammenhalt leben und nicht Ich zuerst, Mir das Beste und nach mir die Sintflut.

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A


Wann kommt es bei euch zum Date?

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Ragna
Zitat von Fenjal:
Wenn ich in die Stadt fahre, habe ich tatsächlich den Eindruck, dass der Islam in einigen Vierteln höher vertreten ist, als das Christentum, das ...

Mag alles sein, die Realität sieht so aus, ansteigende Anzahl von Kirchenaustritten und die Geburtenraten der Islamgläubigen ist wohl höher.
Die logische Konsequenz ist dann, dass der christliche Glaube, bzw. die Anzahl derer, die ihn öffentlich praktizieren, die Gesellschaft prägen, weiter zurückgehen wird. Die Gesellschaft verändert sich, mag man doof finden, ist aber so.
Leider gibt es keine islamgläubigen Vertreter, ähnlich der EKD oder katholischen Kirche, also welche die Mehrheit vertritt, oftmals werden hier Organisationen von Regierungen gestürzt, die nicht zwingend die Migration und das friedliche Zusammenleben in Deutschland im Sinn haben, hier muss man die Verantwortung und klare Abgrenzung bei den islamgläubigen einfordern und gleichzeitig Teilhabe anbieten.
Also Fordern und fördern.

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M
Zitat von Ragna:
Upps,

Upps? Also gelesen und auch verstanden?

Zitat von Ragna:
in Israel sitzen religiöse Extremisten mit in der Regierung, da schau dir mal den Sprech an (bzgl. Westjordanland) da wird die Angst und Bange.
In den USA haben die evangelikalen mittlerweile eine großen Einfluss auf die Regierung, die sind programmatisch im Zeitalter der Kreuzritter.
Vielleicht differenzieren wir mal, nicht jeder Terrorist ist ein religiöser Extremist, aber auch staatliche Akte der Gewalt können religiös motiviert sein.

Ich schrieb ja bewusst, aus religiöser Sicht, gäbe es das nur im Islam.

Hörst Du die Juden und Christen schreihen, man müsse Anhänger anderer Religionen abschlachten? Hat ein Christ oder Jude diese "heilige" Pflicht? Und genau deswegen ist der Islam brandgefährlich, weil darin ziemlich klar steht, wie mit andersgläubigen umzugehen ist. Und ebenfalls deswegen kann ich mit diesem Wischiwaschi von @QueenA, obwohl ich absolut nichts gegen sie habe, anfangen.

Ja ich reisse aus dem Kontext und nehme den Koran beim Wort und genau das machen Salafisten und Extremisten eben auch. Sie bestehen auf ihre Lesart, weil ihre Lesart eben buchstabengetreu ist. Also bist Du verwundert, wenn es in Deutschland Anschläge gibt, wenn doch in ihrem heiligen Buch steht, sie hätten das zu tun? Da kann man dann noch lange auf Kontext hinweisen, bringt nichts, denn es steht nunmal so geschrieben...

Wie oft hast du einen Christen oder Juden rufen hören, "Gott ist gross" oder "Gott ist grösser" und im Anschluss hat er auf ekelhafteste Weise Leute niedergemetzelt?

#7669


K
[url=/post4134564.html#p4134564]Zitat von FloraVita[/url]
Eben die, die Kinder als Geschenk Gottes und das wahre Reichtum betrachten und nicht als Last und Genweitergabe. Für die ungeborenes Leben ...


Na, da,würde ich widersprechen
Gerade sehr konservative Kräfte sind ja das Problem, jene, die zB Abtreibung etc strikt verbieten, jene extrem konservativen, oft bildungsfernen Hruppen, oft sehr religiös,restriktiv, wenig Wissen über Natur, Geschichte, Medizin, Psychologie, , aber ganz viel Glauben und Emotion,...
Striktes, eingeengtes Denken, striktes Denken gegeneinander und viel Abgrenzung, ...

#7670


FloraVita
Zitat von kata_smiles:
Na, da,würde ich widersprechen
Gerade sehr konservative Kräfte sind ja das Problem, jene, die zB Abtreibung etc strikt verbieten, jene extrem konservativen, oft bildungsfernen Hruppen, oft sehr religiös,restriktiv, wenig Wissen über Natur, Geschichte, Medizin, Psychologie, , aber ganz viel Glauben und Emotion,...
Striktes, eingeengtes Denken, striktes Denken gegeneinander und viel Abgrenzung, ...



Ich weiß wirklich nicht wo du solche triffst.
Die evangelikalen oder die streng konservativen die ich bisher kennengelernt habe oder flüchtig kenne, oder von ihnen weiß weil ich jemanden kenne der sie kennt usw sind nicht weniger gebildet als andere. Sie arbeiten in medizinischen Bereichen (Frauen oft bevor sie Kinder bekommen), studieren... Sind Ingenieure, Bänker, Meister in der Automobilfertigung, Ärzte, Kauffrauen und Kaufmänner...
Das von dir beschriebene erinnert mich eher an das Bild was über sie vermittelt werden soll Grinsendes Gesicht
Sie treiben für gewöhnlich nicht ab, dürfen keinen Sex vor der Ehe haben, Frauen tragen oft (nicht alle) Röcke, Besäufnisse sind verpönt... Aber ungebildet und weltfremd? Nee.

Ich sehe auch nicht, wo der Widerspruch ist den du erwähnst.

#7671


Ema
Zitat von QueenA:
Deshalb finde ich es sinnvoller, konkreter auf Ursachen zu schauen, zum Beispiel soziale Faktoren, Lebensumstände oder fehlende Integration

Dir ist aber, denke ich, schon bewusst, dass es hier wachsende Parallelgesellschaften gibt, die nicht die geringste Lust verspüren, sich zu integrieren, sondern die sich ganz im Gegenteil sehr bewusst abgrenzen und sehr bewusst unter sich bleiben wollen?
Oder machst du davor die Augen zu?

Schau nur mal nach Mallorca: Da gibt es nicht einmal Konflikte zwischen stark unterschiedlichen kulturellen, traditionellen und religiösen Prägungen. Und dennoch gehen die Mallorquinos inzwischen verstärkt auf die Straße und zwar gegen die Deutschen und Engländer, die sich dort breitgemacht haben.
Es war kein Problem, bis das Ganze einfach überhand genommen hat. Inzwischen haben viele Mallorquinos es gründlich satt.
Das passiert einfach dann, wenn Menschen sich in ihrer eigenen Heimat nicht mehr zuhause fühlen, weil Parallelgesellschaften sich so breitmachen, dass die Einheimischen ein Gefühl der Entfremdung im eigenen Land bekommen.
Die Deutschen und Engländer auf Mallorca haben übrigens auch keinen Bock, sich zu integrieren, weil sie es sich leisten können, unter sich zu bleiben. Die müssen auch kein Spanisch oder Katalanisch mehr lernen, weil sie in so großer Zahl dort vertreten sind, dass sie unter sich bleiben können.
Im Gegenteil: In der Gastronomie oder Hotellerie bekommen die Mallorquinos oft keinen Job mehr, weil dort eher fließende Deutsch- oder Englischkenntnisse gefragt sind als Spanisch oder Katalanisch.
Du hast mitbekommen, dass dort jetzt auch der sogenannte "Fremdenhass" wächst, der eigentlich gar kein Fremdenhass ist, sondern eher ein Entfremdungsgefühl im eigenen Land?
Dasselbe passiert inzwischen hier vielerorts. Und ich kann es gut nachvollziehen.

Zitat von QueenA:
Und nur weil ich zB. mit einer Person schlechte Erfahrungen mache

Ach, komm schon. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass es um eine einzige schlechte Erfahrung geht, oder?
Wir kamen hier zum Beispiel sehr lange sehr gut zurecht, ohne jedes einzelne Fest mit Merkelpollern schützen zu müssen.
Ohne Sicherheitsdienste in Schulen.
Ohne Sicherheitsdienste in der Bahn und auf Bahnhöfen, die offenbar immer nötiger werden. Oder in und vor Supermärkten.
Um nur ein paar Beispiele von vielen zu nennen.

Zitat von QueenA:
Gleichzeitig leben wir in einem Rechtsstaat mit Religionsfreiheit, der für alle gilt

Oh, ja, wir haben Religionsfreiheit. Finde ich gut. Jeder soll seine Religion ungestört und vor allem unverfolgt leben können.
Es fällt mir aber sehr schwer, es unter Religionsfreiheit zu subsumieren, wenn Muslime auf Demos öffentlich das Kalifat hierzulande fordern.
Es fällt mir sehr schwer, es unter Religionsfreiheit zu verstehen, wenn Muslime (unterstützt von ein paar Linken) hier Pro-Palästina-Demos veranstalten dürfen, auf denen verfassungsfeindliche Parolen wie "From the river to the sea ..." skandiert werden.
Ganz zu schweigen von einigen anderen Dingen, die auf arabisch gebrüllt werden, während die hiesige Polizei die zweifelhaften arabischen Sprüche ja nicht mal versteht.
Es fällt mir sehr schwer, es unter Religionsfreiheit zu verstehen, wenn in massenhaft Moscheen, die aus dem arabischen oder türkischen Ausland finanziert und geleitet werden, Dinge gepredigt werden, die sich gegen die hiesige Lebensweise und gegen die hiesige Bevölkerung richten.
Und sag mir bitte nicht, das wüsstest du nicht.
Es fällt mir sehr schwer, es unter Religionsfreiheit zu verstehen, wenn Muslime immer öfter öffentlich und demonstrativ in Massen hier auf den Straßen beten müssen.
Das tut, so weit ich weiß, auch kein Christ.
Es fällt mir sehr schwer, es unter Religionsfreiheit zu verstehen, wenn hiesige Schüler von muslimischen Mitschülern drangsaliert und gemobbt werden, weil sie es wagen, während des Ramadan in der Schulzeit etwas zu essen. Da wird die Religionsfreiheit offenbar nur von einer Seite gelebt und geachtet.
Muslime drangsalieren übrigens in Schulen auch muslimische Mitschülerinnen, die ihren Islam etwas anders verstehen und zum Beispiel kein Kopftuch tragen.
Und das alles vermehrt hier in Deutschland.

Ich hab echt keine Ahnung, wieso dieses Land solche Übergriffe duldet und ich verstehe sehr gut, dass viele Menschen hier die Nase total voll haben von solchen Meldungen, die sich immer mehr häufen.
Von Messerstechereien und Angriffen auf Weihnachtsmärkte will ich gar nicht erst anfangen.

Wer all das tut, was ich oben aufgezählt habe, der will sich gar nicht integrieren, wie du es so schön nennst.
Und die, die das ganz offensichtlich nicht wollen, werden immer zahlreicher.

x 9 #7672


D
Zitat von QueenA:
Die Rahmenbedingungen sind oft eben nicht für alle gleich: Faktoren wie Sprache, Bildung, soziale Kontakte oder persönliche Lebenssituation machen einen großen Unterschied. Deshalb finde ich es schwierig, Integration auf „Bereitschaft“ allein zu reduzieren. Aus meiner Sicht ist es immer ein Zusammenspiel aus Möglichkeiten und eigenem Einsatz.



Die Rahmenbedingungen sind nicht für alle gleich…und..es ist ein Zusammenspiel….das ist keine Position, das ist eine inhaltsleere Floskel. Du relativierst alles, bis nichts mehr übrig bleibt.

Die Frage ist…wie viel der eigene Einsatz tatsächlich zählt, traust du dich nicht zu beantworten. Deshalb bleibt es bei schön klingendem Nichts…

#7673


A
Problematisch ist es in den beiden Kleinstädten bei uns ,
in die sich kein Deutscher traut , nicht einmal die Polizei .
Den Polizisten wurde gedroht : " Wir wissen wo eure Kinder in die Schule gehen und auch wo euer Haus ist . "

Eine Ansammlung von Menschen , einer großen Gruppe , die wirklich gefählich sind ,die auch Gewalttaten außerhalb ihres " Gebietes " begehen .
Was meint ihr , was dort an den Schulen los ist ?

Sie gehen häufiger " einkaufen " mit den Waren einfach an der Kasse vorbei , ich habs erlebt .
So wenig Geld wie ich habe , hätte ich es ihnen gerne gleichgetan .
Mir wärs nur nicht so gut bekommen.

Jetzt hab ichs !
Ich versuche mich mit einigen aus der Gruppe anzufreunden und sie sind dann so freundlich meinen Einkaufswagen mit durchzuschieben .
So kann ich viel Geld sparen und mich vielleicht in diese Gruppe integrieren .

Einfach mal so aus meinem Leben gegriffen , bin intellektuell wohl zu wenig wendig .

#7674


FloraVita
Zitat von Abendrot:
Mir wärs nur nicht so gut bekommen.


Wenn du vorgegeben hättest du hast mangelnde Bildung und es fehlt an sozialen Kontakten, vielleicht schon. Scheint heutzutage als Entschuldigung für alles gut durchzugehen.

#7675


QueenA
@Mann1989 ich hab auch absolut gegen niemanden hier etwas, mir geht’s nur um den Inhalt.

Ich halte es für problematisch, eine ganze Religion auf einzelne Auslegungen oder extremistische Strömungen zu reduzieren. Genau wie du selbst sagst: Extremisten lesen Texte wortwörtlich und einseitig, aber das bedeutet nicht, dass das für alle Gläubigen gilt.
Religiöse Texte gibt es in vielen Traditionen mit schwierigen oder gewaltbezogenen Passagen. Entscheidend ist für mich, wie Menschen diese heute einordnen und leben.

Und wenn wir auf die Realität schauen, sehen wir, dass die große Mehrheit der Menschen, unabhängig von Religion, friedlich lebt und nichts mit Extremismus zu tun hat.
Deshalb finde ich es wichtig, zwischen Religion, individueller Auslegung und Extremismus zu unterscheiden.

#7676


QueenA
Zitat von Ema:
Dir ist aber, denke ich, schon bewusst, dass es hier wachsende Parallelgesellschaften gibt, die nicht die geringste Lust verspüren, sich zu ...

@Ema
Ich mache davor nicht die Augen zu, im Gegenteil. Ich finde es wichtig, Probleme zu benennen und ernst zu nehmen.
Gleichzeitig möchte ich vorsichtig sein, aus einzelnen Entwicklungen oder Erfahrungen auf ganze Gruppen zu schließen. Die Realität ist aus meiner Sicht deutlich vielfältiger.

Das Beispiel Mallorca zeigt für mich eigentlich ganz gut, dass solche Spannungen auch ganz unabhängig von Religion entstehen können, dort geht es vor allem um Themen wie Massentourismus, steigende Mieten und das Gefühl, dass sich das eigene Umfeld stark verändert. Dieses Gefühl von Entfremdung kann ich grundsätzlich nachvollziehen.

Für mich ist aber entscheidend: Wo es Regelverstöße, Gewalt oder verfassungsfeindliche Positionen gibt, muss der Rechtsstaat klar handeln. Das steht außer Frage. Gleichzeitig sehe ich nicht, dass man daraus ableiten kann, dass ganze Gruppen sich grundsätzlich nicht integrieren wollen. Dafür ist die Realität zu unterschiedlich.

Deshalb bleibe ich dabei: Es ist wichtig, genau hinzuschauen, Ursachen zu verstehen und Probleme konkret anzugehen, ohne dabei zu pauschalisieren.

x 1 #7677


QueenA
Zitat von Debby:
Die Rahmenbedingungen sind nicht für alle gleich…und..es ist ein Zusammenspiel….das ist keine Position, das ist eine inhaltsleere Floskel. Du ...

@Debby

Ich finde nicht, dass das eine Floskel ist.Für mich gehört beides zusammen: eigener Einsatz und die tatsächlichen Möglichkeiten, die jemand hat. Eigeninitiative ist wichtig, aber sie wirkt nicht im luftleeren Raum.
Wenn jemand z. B. Sprache lernen will, braucht er Zugang zu Kursen, Zeit, Stabilität und eine gewisse Orientierung im System. Umgekehrt bringt das beste Angebot nichts, wenn jemand es nicht nutzt.

Genau deshalb spreche ich von einem Zusammenspiel, weil weder das eine noch das andere für sich allein ausreicht.

#7678


Ema
Zitat von QueenA:
Genau wie du selbst sagst: Extremisten lesen Texte wortwörtlich und einseitig, aber das bedeutet nicht, dass das für alle Gläubigen gilt.

Das hatten wir doch schon. Und es stimmt ganz einfach nicht. Die meisten Länder, in denen der Islam Staatsreligion ist, lesen diese Texte wortwörtlich. Und sie schaffen ihre Gesetze danach.

Zitat von QueenA:
Und wenn wir auf die Realität schauen, sehen wir, dass die große Mehrheit der Menschen, unabhängig von Religion, friedlich lebt und nichts mit Extremismus zu tun hat.

Ach, wirklich?
So friedlich, dass massenhaft Menschen aus islamischen Ländern hierherkommen, weil sie daheim verfolgt und drangsaliert werden?
Das ist doch der Grund, wieso überhaupt so viele hier sind, oder habe ich da was falsch verstanden?
Oder glaubst du, das stimmt gar nicht, und sie sind in Wahrheit aus anderen Gründen hier?

Zitat von QueenA:
Das Beispiel Mallorca zeigt für mich eigentlich ganz gut, dass solche Spannungen auch ganz unabhängig von Religion entstehen können

Du hast mein Beispiel nicht verstanden oder nicht verstehen wollen.
Da geht es weniger um Massentourismus als darum, dass massenhaft Menschen nicht die geringste Lust verspüren, sich dort zu integrieren, sondern stattdessen Parallelgesellschaften bilden. Und es geht auch weniger um die Touristen als um die, die dort Immobilien gekauft und sich niedergelassen haben.
Und erstaunlicherweise haben die Mallorquinos die Nase gründlich voll, obwohl sie von den Deutschen und Engländern zumindest nicht gewalttätig bedroht werden. Dort fahren keine Deutschen oder Engländer mit Autos in Menschenmengen, drangsalieren in den Schulen die einheimischen Kinder oder stechen Einheimische auf den Straßen ab.
Es reicht ihnen auch so schon, obwohl dieser entscheidende Faktor wegfällt.
Einfach wegen des Integrationsunwillens dieser Leute und wegen der Dreistigkeit, mit der sie die Insel für sich in Anspruch nehmen.

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Ema
Zitat von QueenA:
Es ist wichtig, genau hinzuschauen, Ursachen zu verstehen und Probleme konkret anzugehen,

Da gebe ich dir recht.
Und ich glaube, ich schaue sehr genau hin, verstehe Ursachen ziemlich genau und wäre auch bereit, Probleme sehr konkret anzugehen.

Nur verstehe ich darunter offensichtlich etwas völlig anderes als du.

x 2 #7680


A


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