Ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber einige Anmerkungen möchte ich doch machen:
Zitat von QueenA: Ich glaube, man unterschätzt oft, wie unterschiedlich die Ausgangssituationen sind.
Das ist sicher so, aber kann das entschuldigen, dass manche Gruppen beim Zusammenleben einfach mehr Probleme machen?
Zitat von QueenA: Gleichzeitig zeigt die Realität doch, dass die große Mehrheit der Menschen hier friedlich miteinander lebt.
Richtig - aber es genügen leider schon ein paar wenige, um einen großen Schaden zu verursachen, wenn sie nur "laut" genug sind.
Zitat von Mann1989: Wie oft hast du einen Christen oder Juden rufen hören, "Gott ist gross" oder "Gott ist grösser" und im Anschluss hat er auf ekelhafteste Weise Leute niedergemetzelt?
Ich will jetzt den Isalm in keiner Weise rechtfertigen, aber das Christentum als so viel besser hinzustellen, scheint mir angesichts des historischen Verhaltens des Christentums gegenüber anderen (indigenen) Kulturen doch nicht angebracht.
Zitat von Ema: Im Gegenteil: In der Gastronomie oder Hotellerie bekommen die Mallorquinos oft keinen Job mehr, weil dort eher fließende Deutsch- oder Englischkenntnisse gefragt sind als Spanisch oder Katalanisch.
Ich schätze, einem Deutschen würde es in einer Dönerbude oder einer Shishabar nicht viel anders gehen.
Letztlich müssen wir von allen die Bereitschaft zu einem friedlichen und für alle Seiten akzeptablen Zusammenleben einfordern, gerne mit Hilfen in vernünftigem Rahmen. Wer das nicht leistet (unabhängig von seiner Herkunft, seinem Glauben, seiner Einstellung und egal ob er es nun nicht kann oder nicht will), muss mit den Konsequenzen leben, die Staat und Gesellschaft vernünftiger- und angemessenerweise (hoffentlich) zu ihrem Schutz definieren und durchsetzen.
Wie soll das denn sonst vernünftig funktionieren?