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Wann kommt es bei euch zum Date?

S
Zitat von FloraVita:
Nein, bräuchten wir nicht. Oder nicht in so hoher Anzahl.

Laut Statistik werden ca. 300.000 bis 350.000 weniger geboren, als Leute sterben. Dies Lücke können wir nur durch Migration lösen.

Zu deinen Argument, dass viele Auswandern: ja das stimmt.

Es sind ca. 1.3 Millionen im Jahr...
...der Haken an der Sache ist, die meisten sind Migranten die auswandern. Ungefähr sind "nur" 250.000 - 300.000 Deutsche die jährlich auswandern.
Aber ca. 200.000 Deutsche wander auch wieder ein nach Deutschland.
Die Deutschen die auswandern, könnten aber auch viele mit Migrationshintergrund sein, dass erfasst die Statik nicht.

x 3 #7861


Ragna
Zitat von ElGatoRojo:
Tja - das Ende der Welt ist eine ziemlich allgemeine Vorstellung mit dem Ende, dass das Gute und Neue siegt. Hat man sogar schon bei den alten ...

Das Christentum ist dem Islam un 600 Jahre voraus, nur so als kleine Anmerkung.
Das christliche Abendland war nie zimperlich, wenn es darum ging, die Menschen zu bekehren, im Namen Gottes, wurden die Ureinwohner mit Feuer und Schwert überzeugt, dass dieser Gott barmherzig und friedfertig ist.
Die Religion war Mittel und Zweck, andere Völker zu unterwerfen, die eigene Bevölkerung zu Gängeln und die Macht der Aristokratie zu sichern.
Warum sollte das beim Islam anders sein

x 2 #7862


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

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Ragna
Zitat von Schnuddel74:
Laut Statistik werden ca. 300.000 bis 350.000 weniger geboren, als Leute sterben. Dies Lücke können wir nur durch Migration lösen. Zu deinen ...

Deutschland benötigt natürlich Menschen, die gut ausgebildet sind, der deutschen Sprache mächtig und sich hier integrieren wollen, es gibt viele Menschen aus Südostasien oder Indien die hier keine Probleme haben und machen.
Was wir uns auf Dauer nicht leisten können, sind Migranten, die schlecht ausgebildet sind, die Sozialsysteme mehr belasten als nutzen, wenig Motivation haben sich hier zu integrieren und fortzubilden und wenig zum BSP beitragen.

x 2 #7863


D
Ayaan Hirsi Zitat:
Unser größtes Problem ist genau diese typisch westliche Arroganz, dieses Wegschauen, das nicht ernst
nehmen wollen, gepaart mit einer gehörigen Portion Dummheit und Selbsthass.
👇👇👇👇

"Seit der Abschaffung des osmanischen Kalifats im Jahr 1924 verfolgen islamistische Intellektuelle ein Projekt, das Fortschritt in Generationen misst. Ihre Strategie beruht nicht nur auf Gewalt, sondern auch auf Geduld, Demografie, institutioneller Einflussnahme und der gezielten Nutzung der Sprache, die ihre Gastgesellschaften am meisten schätzen.

In Europa ist das die Sprache der Rechte, der Inklusion, der Vielfalt und der Opferrolle. Es ist eine Sprache, die die politische Linke über Jahrzehnte hinweg verfeinert hat und die Islamisten mit bemerkenswerter Präzision zu instrumentalisieren gelernt haben.

Der Soziologe W. I. Thomas stellte 1928 fest, dass Situationen, die Menschen als real definieren, reale Konsequenzen haben. Islamistische Netzwerke in Europa haben diese Beobachtung zu einer Art Handlungsanleitung gemacht.

Überzeugt man westliche Institutionen davon, den Begriff „Islamophobie“ zu akzeptieren, wird kritische Prüfung zu Bigotterie.
Überzeugt man sie, Integration als kulturellen Imperialismus zu betrachten, wird Assimilation zu Unterdrückung.
Überzeugt man sie, jede Sicherheitsmaßnahme als rassistische Kränkung zu interpretieren, beginnt der Apparat, der Extremismus überwachen soll, sich selbst zu demontieren.

Die einmal gesetzte Deutung erzeugt genau die Konsequenzen, auf die sie abzielt.

In ganz Europa sind diese Konsequenzen inzwischen sichtbar.
Mehrere Moscheen und islamische Zentren stehen unter direkter iranischer Kontrolle.
Die Londoner Metropolitan Police hat aktiv Programme zur Förderung von Vielfalt betrieben, die alle nicht-weißen Gemeinschaften unter einer einzigen Kategorie zusammenfassen – eine bürokratische Vereinfachung, die in der Praxis den Unterschied zwischen friedlich lebenden muslimischen Gemeinschaften und islamistischen Netzwerken mit explizit politischen Zielen verwischt.
Wenn eine Institution so mächtig wie eine nationale Polizeibehörde diese Unterscheidung nicht mehr treffen kann, hat sie den Kampf, für den sie geschaffen wurde, bereits verloren. Diejenigen, die zum Schutz eingestellt wurden, könnten zu denjenigen gehören, die am wenigsten dazu bereit sind.

Europa mangelt es nicht an Beispielen dafür, wie das endet.
Recep Tayyip Erdoğan – der Mann, der berühmt sagte, „Demokratie ist wie eine Straßenbahn, man steigt aus, wenn man sein Ziel erreicht hat“ – ist kein Einzelfall, sondern ein Prototyp. Seine Türkei zeigt, dass demokratische Mechanismen durchaus mit dem Abbau demokratischer Normen vereinbar sind. Wahlen, Gerichte, Polizeikräfte und öffentliche Verwaltungen können schrittweise unterwandert werden, wobei jeder Schritt verfahrensrechtlich begründbar erscheint. Das Ziel ist nicht – und war es nie – die Demokratie. Die Straßenbahn fährt lediglich durch sie hindurch.

Die meisten Muslime in westlichen Ländern wollen dasselbe wie alle anderen: Arbeit, Bildung, Sicherheit. Sie sind hier nicht der entscheidende Punkt.
Die Bedrohung geht von organisierten Bewegungen aus, die sich unter ihnen verankern, von der allgemeinen Unklarheit profitieren und sich hinter muslimischer Identität verbergen – im sicheren Wissen, dass der Westen eher seine eigenen Empfindlichkeiten schützt als seine eigenen Straßen."

x 4 #7864


Arella
Zitat von Ragna:
Das christliche Abendland war nie zimperlich, wenn es darum ging, die Menschen zu bekehren, im Namen Gottes, wurden die Ureinwohner mit Feuer und Schwert überzeugt, dass dieser Gott barmherzig und friedfertig ist.


Historisch gesehen leider nicht. Die Religion wurde in der Historie, so wie sie mir bekannt ist, sehr rigide, streng, maßregelnd und unterdrückend ausgelebt.
Im Namen eines christlichen Gottes wurde hart gemaßregelt.

Also ist der Islam nun die bessere Religion?
Müssen wir überhaupt schon wieder eine neue haben?
Muss das?

x 1 #7865


B
@Arella
Zumindest mir ging es in der Diskussion nie darum, welche Religion die bessere ist.
Einige agitatorisch schreibende foristen versuchten nachzuweisen dass der islam die Wurzel allen Übels sei. Ein paar haben noch kurz die Kurve über stumpfe migrantenfeindlichkeit geäußert.

Für mich persönlich bedeutet mir mein Glaube viel, bin aber zur Erkenntnis gekommen, dass Glaube und Religion unterschiedliche Dinge sind und Religion sehr stark menschlichen machtgelüsten unterworfen wird.

Eine Antwort auf die Frage ob man Religion braucht, - nein, es braucht keine Religion. Aber glaube schon.

#7866


Arella
Zitat von BernhardQXY:
Religion sehr stark menschlichen machtgelüsten unterworfen wird.

Ja leider. Das sollte man auch beim Übergang in eine neue Gesellschaft, und nach meinem Empfinden haben wir diese, mit bedanken. Ich persönlich brauche keine neue Runde, mir von Religiösen das Leben vorschreiben zu lassen.
Schon wieder ein Gottesglaube. Hätte ich persönlich keinen Bedarf.
Ich hoffe, wir sind nicht naiv.

#7867


ElGatoRojo
Zitat von BernhardQXY:
Einige agitatorisch schreibende foristen versuchten nachzuweisen dass der islam die Wurzel allen Übels sei.

Tja - das Schönschreiben einer Kultur, bei der sich Frauen wie ein Ding verhüllt bewegen sollen, ist nun nicht jedermanns Sache. Und diese Lebensauffassung ist eben nicht in Europas, Amerika oder dem nördlichen und östlichen Asien zu Hause - auch wenn dort in Bezug auf Frauen auch nicht alles so ganz perfekt ist.

Ausserden finde ich den Gedanken kühn von dir, dass Islamkritik automatisch Migrantenfeindlichkeit sei.

x 5 #7868


B
@ElGatoRojo
Zitat von ElGatoRojo:
Ausserden finde ich den Gedanken kühn von dir, dass Islamkritik automatisch Migrantenfeindlichkeit sei.

Von automatismus schrieb ich nicht, die Kurve dorthin hat mich nicht verwundert

#7869


ElGatoRojo
Zitat von BernhardQXY:
Von automatismus schrieb ich nicht, die Kurve dorthin hat mich nicht verwundert

Es sind doch aber zwei unterschiedliche Sachverhalte, die für abgekürzt Denlkende einfach nur gemeinsam haben, dass eben die meisten Einwanderer bei uns islamischen Glaubens sind. EU-Bürger hier sind keine Einwanderer in dem Sinne.

x 1 #7870


Blind-Meg
Zitat von ElGatoRojo:
Ausserden finde ich den Gedanken kühn von dir, dass Islamkritik automatisch Migrantenfeindlichkeit sei.

Das ist genau das hier:
Zitat von Debby:
Überzeugt man westliche Institutionen davon, den Begriff „Islamophobie“ zu akzeptieren, wird kritische Prüfung zu Bigotterie.
Überzeugt man sie, Integration als kulturellen Imperialismus zu betrachten, wird Assimilation zu Unterdrückung.
Überzeugt man sie, jede Sicherheitsmaßnahme als rassistische Kränkung zu interpretieren, beginnt der Apparat, der Extremismus überwachen soll, sich selbst zu demontieren.


Eine Entwicklung wie diese beobachte ich in meiner Umgebung auch, nicht auf institutioneller Ebene, sondern ganz basal im zwischenmenschlichen Alltag. Und es überrascht mich irgendwie wenig, dass es offenbar System hat und exakt so gewollt ist.
Und ein Satz wie "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen" war der Anfang. Das war vor etwa 35 Jahren. Was "man" damals mit diesem Disclaimer umschrieben hat, darf "man" heute nicht mehr sagen. Es wirkt.

x 2 #7871


Arella
Wer jung ist, bildet die neue Bevölkerung. Und das sind nun mal unsere jungen Einwanderer. Wie dann jeder Einzelne dazu steht, kann ich nicht wissen. Ich persönlich wünsche mir, dass Religion für die Menschen in Europa keine übergeordnete Rolle spielt, wenn sie rigide ist, oder so ausgelegt wird.

#7872


Ema
Zitat von Blind-Meg:
Das ist genau das hier:

Du weißt aber schon, dass das nicht Debbys Worte waren, sondern ein ZItat von Ayaan Hirsi? Und du weißt, wer Ayaan Hirsi ist?

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Ragna
Zitat von Arella:
Historisch gesehen leider nicht. Die Religion wurde in der Historie, so wie sie mir bekannt ist, sehr rigide, streng, maßregelnd und unterdrückend ...

Religion war das Opium für das Volk, um es ruhig zu stellen und zu kontrollieren.
Das Versprechen, dass man im Jenseits dafür belohnt wird, wenn man sich den von Gott gegebenen Umständen (welche vom Klerus und den Machthabern definiert wurde) fügt, ansonsten in der Hölle landet, hat gut funktioniert.
Letztendlich war der Glaube eine Idiologie, welche die Menschen unterdrückt und ausgebeutet hat.
Was übrig geblieben ist, ist Folklore und eine verklärte Sicht auf die letzten 2000 Jahre.

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Blind-Meg
Zitat von Ema:
Du weißt aber schon, dass das nicht Debbys Worte waren, sondern ein ZItat von Ayaan Hirsi? Und du weißt, wer Ayaan Hirsi ist?

Dass Debby das nur zitiert hat, war mir klar, ja.
Aber um der Aussage zuzustimmen, muss ich weder wissen noch muss mich interessieren, wer Hirsi ist. Ich schaue gewöhnlich auf den Inhalt einer Aussage mehr als auf den, der sie macht.
Ist Hirsi eine/r von denen, denen man nicht zustimmen darf? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch, ist das ein weiterer Beleg dafür, dass sie recht hat.

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A


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