Zitat von Mann1989: Oder darf ich als potenzielles Opfer ebenfalls auf den Frauenparkplatz.
Ja, das darfst Du. Es gibt keinerlei Sanktionen für Männer, die auf Frauenparkplätzen parken. Und Männer tun das auch schon ab Tag 1 ihrer Einführung.
Genauso wie Du Dir auch im Supermarkt den Einkaufswagen für Kinder nehmen darfst. Auch da gibt es keine Strafe oder auch nur ein Verbot. Frauenparkplätze weisen die meist heller beleuchteten, besser überwachten oder näher an Ausgängen und Notrufschaltern gebauten Parkplätze aus. Wenn Du die nutzen möchtest, dann tu das.
Zitat von Mann1989: Lächerlich wird es dann, wenn es bessere Kandidaten nicht schaffen, nur weil eine Quote vorschreibt wie es zu sein hat
Welche Quoten gibt es in Deinem Land, die verpflichtend sind und nicht den Zusatz "bei gleicher Eignung" tragen?
Zitat von Mann1989: Dass beispielsweise die Fragebögen zu den Symptomen vorwiegend auf Symptome abzielen, die eher bei einer depressiven Frau auftreten.
Die Fragebögen sind auf den internalisierten, ruhigen depressiven Menschen abgestimmt. Die angefragten Symptome sind u.a. Niedergeschlagenheit, Schuldgefühle, Grübeln und Rückzug.
Die Symptome, die erst neuerdings abgefragt und mit Depression in Verbindung gebracht werden, sind u.a. Schlafproblemen, Reizbarkeit, Antrieb, Alk./Dro., Wut. bei derartigen Symptomen ging man bislang bei Mann und Frau von Emotionsregulationsstörungen aus. Dass Mann und Frau mit solchen Symptomen auch Depressionen verdecken können, ist neuer. Dass aber Männer Wut und Süchte haben und Frauen Niedergeschlagenheit und Schuldgefühle ist gesellschaftlich erwartet bis erwünscht, aber nicht biologisch bedingt.
Frauen werden hingegen bei anderen Krankheiten wie Migräne, Endometriose, Herzerkrankungen, Tumorerkrankungen, Schmerzen oder Schilddrüsenunterfunktion weit häufiger eine Depression unterstellt statt die tatsächliche Ursache der Symptome diagnostiziert. Es ist also nicht richtig, dass Depressionen bei Frauen besser erforscht wären oder häufiger richtig diagnostiziert würden.
Zitat von Mann1989: Ich nehme es hin mit dem Wissen, dass manchmal die Männer und manchmal die Frauen etwas besser dastehen.
Und das ist kein Wissen, sondern ein Hoffen. Damit Du Deine Wettbewerbsvorteile nicht verlierst und beim Hundermeterlauf weiterhin nur 80 Meter rennen musst.
Wenn alles ausgeglichen ist, dann lass uns doch tauschen.
Zitat von ElGatoRojo: Wie lange hast du bereits mit der Motorsäge in deinem Leben gearbeitet? Oder einer Flex etwas größeren Formats. Nach deiner Antwort darauf können wir diese Frage dann gern detailliert diskutieren
Du bist ganz nah daran, den Kern des Themas selbst zu merken. Schau Dir Deine Argumentation nochmal an.
Zitat von Balu85: Aber ich hab das Gefühl das hier wieder Chancengleichheit mit Ergebnisgleichheit verwechselt wird.
Wenn der Zugang des Gymnasiums das Ergebnis des Lernerfolgs der Grundschule ist, ist nicht erklärbar, warum Akademikerkinder so viel häufiger die Gymnasialempfehlung bekommen. Und wenn es darauf ankommt, ob die Eltern mit dem Kind zu Hause lernen und sich Nachhilfestunden leisten können, dann gibt es die schulische Chancengleichheit eben nicht.