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Wann kommt es bei euch zum Date?

S
@Ragna gute Idee! Hast du ein paar hilfreiche parat als Tipp?

#8326


T
Zitat von Nalf:
Welche meinst Du genau?

Das wäre ebenfalls Ü18 😉

#8327


A


Wann kommt es bei euch zum Date?

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Ragna
Zitat von Steffimon:
@Ragna gute Idee! Hast du ein paar hilfreiche parat als Tipp?

Google mal Klöster und Exerzitien, vielleicht ist was in deiner Nähe

#8328


T
Zitat von Nalf:
In Deinem Zitat oben beschäftigst Du Dich mit dem absoluten Nischenthema falscher Gewaltvorwürfe von Frauen gegen Männer.

In meiner Trennungsväter-Selbsthilfegruppe erleben ca. 30% der Väter Vorwürfe (sexueller) Gewalt gegen die Ex oder die Kinder aus taktischen Gründen. Mit nichts kannst du einen Vater schneller und nachhaltiger zerstören. Das führt meistens zum sofortigen Umgangsausschluss, ob da nun was dran ist oder nicht, und lässt sich nur sehr schwer aus der Welt schaffen. Spuren davon finden sich für immer in den Akten.
Das ist alles andere als ein Nischenthema.

x 1 #8329


N
Zitat von RoteTablette:
aber ich las über eine matriarchale Struktur in Mexiko(?), wo sich die Männer durchaus marginalisiert fühlen und nicht gerade glücklich sind.

Wie heißt diese Kultur? Ich würde mich gerne dazu belesen. Insbesondere, wenn es die erste matriarchale Struktur ist, unter der Männer leiden.

Zitat von RoteTablette:
Was ist mit den 99% anderen (nicht matriarchalen) Strukturen?

Wenn sie misandrisch sind, sind sie zu thematisieren, richtig.

Zitat von RoteTablette:
denn sich "grundlos" zu beschweren, kann ja nur ein Angriff sein, richtig?

Das sehe ich anders. Grundlose Beschwerden dienen vor allem als Nebelkerze, um begründete Beschwerden mit einem Whataboutismus abzuwürgen.

Zitat von RoteTablette:
Justiz & Strafvollzug: Männer werden für das selbe Vergehen härter bestraft als Frauen
- Erziehung: Jungs bekommen für die gleiche Leistung schlechtere Noten als Mädchen
- Presse/Öffentliche Meinung: Es vergeht kaum ein Tag, in dem "Männer/Männlichkeit als Problem" nicht thematisiert werden. Und zwar permanent. Jeder Firefox-Benutzer dürfte die Seite kennen, die sich öffnet, wenn man "neuer Tab" klickt. Sie enthält eine durchaus repräsentative und interessante Zusammenstellung von Webseitenaus Zeitschriften u.ä., die die Macher anhand der Firefox-Statistiken für relevant halten. Gehr die mal durch und zählt mal, wie oft da Männer als Problem (gegenüber Frauen) problematisiert werden, und wie oft das ungekehrt der Fall ist (nur so als Gegenprobe). Ich habe das mal eine Woche getan und kam auf über 10 Treffer mit Männern als Problem, und 0 mit Frauen als Problem.


Die härtere Bestrafung von Männern bei gleichen Delikten wie Frauen scheint ein weiterer Nachteil der patriarchalen Struktur zu sein. Wenn die von Männern und Frauen abgelehnt und aktiv bekämpft wird, werden die Strafen fairer ausfallen.

Empirische Untersuchungen zeigen, dass Männer häufiger zu unbedingten Haftstrafen verurteilt werden als Frauen bei vergleichbaren Delikten, auch wenn die Haftdauer nicht immer signifikant höher ausfällt. Eine Berliner Studie aus den Jahren 1988–2007 mit gematchten Fällen (gleiches Alter, Deliktart, Vorstrafen) ergab: Männer wurden signifikant öfter zu Freiheitsstrafen ohne Bewährung verurteilt, während Frauen öfter Maßregeln nach § 63 StGB (psychiatrische Unterbringung) erhielten. Strafmildernde oder -verschärfende Umstände wie Reue oder Vorstrafen wurden bei beiden Geschlechtern gleich berücksichtigt.

Mögliche Erklärungen:
Richter könnten Frauen paternalistisch milder behandeln, etwa durch Stereotype über familiäre Rollen oder geringere Rückfallrisiken – ein Effekt, der international (z. B. USA) als "paternalistische Voreingenommenheit" beschrieben wird. Ältere Berichte deuten auf kulturelle Vorurteile hin, wie "Justitia ist ein Mann", was Frauen bei gleicher Tat härter bestrafen würde, doch aktuelle Daten widersprechen dem weitgehend. Spezifische Delikte wie Gattenmord zeigen Ausnahmen, wo Frauen öfter lebenslänglich erhalten.

Zum Punkt Erziehung:
Viele feministische Pädagoginnen fordern, Noten‑ und Empfehlungspraktiken zu überprüfen und zu standardisieren, weil Studien zeigen, dass Mädchen bei ähnlichen Kompetenzen oft bessere Noten oder Empfehlungen für höhere Schulformen erhalten. Ebenso verhält es sich bei Alademiker- versus Arbeiterkindern und Kinder mit ausländischen Namen oder Vorfahren versus inländisch erscheinenden Kindern.
Du rennst mit Deiner Forderung bei vielen Frauen offene Türen ein. Dass die Eigenschaften "Ordnung, Fleiß, Anpassung und Ruhe" in die Noten und Empfehlungen weltweit einbezogen werden, müssen wir diskutieren. Das kann meines Erachtens als Kopfnote ausgewiesen werden, sollte aber nicht in die Fachnote einfließen. Aus meiner Sicht kann durch die Aufweichung der Rillenbilder, dass Mädchen eher ordentlich und ruhig und Jungs eher wild und laut seien, diese Ungleichbehandlung beseitigt werden. Interessanterweise halten aber gerade Männer (zum Nachteil ihrer eigenen Söhne) an diesen Tollen Bildern fest, die dann von Lehrern in die Note mit einfließen.

Aber wenn Du patriarchale Rollenbilder als misandrische Struktur betrachten möchtest, bin ich ganz bei Dir!

Zu dem Punkt "Männer als Problem" müsste man untersuchen, ob die Medienberichte wirklich überproportional sind. Ich habe mich dazu nicht belesen, empfinde es aber genau umgekehrt. Z.B. werden "die Flüchtlinge" mit ihrem Verhalten als Problem benannt, obwohl wir eigentlich nur das Verhalten einer Minderheit von jungen, männlichen Flüchtlingen meinen. Die Berichte von Männergewalt zu Frauengewalt halte ich für proportional zu den bekannt werdenden Taten. Z.B. aktuell die 62 Mio. Klicks von Männern in 4 Wochen bei der "Grape Academy". Da gibt es meines Wissens nach keine weibliche Entsprechung.
Bei den Epstein Files wurden hingegen überproportional viele Frauen problematisiert, wenn man die Tätergruppen ins Verhältnis stellt.
Hier sehe ich im Gegensatz zu den zwei vorherigen Punkten keine misandrische Struktur.

Zitat von RoteTablette:
Die gibt es schon - sie werden aber von dir anscheinend nicht als solche wahrgenommen.

Es gibt eine Männerbewegung, die die alten Rollenbilder, die auf Männer schädlich und misandrisch wirken, auflösen will? Wie heißt die denn?

Aktuell bekomme ich nur etwas von der Väterbewegung und der Manosphäre mit, die eher althergebrachte Rollenbilder verteidigt und damit die Handlungsmöglichkeiten von Jungs und Männern verengt und damit u.a. auch dazu führt, dass ihnen Wildheit und Disziplinlosigkeit unterstellt werden, was zu Notenanzug führt.

Nenn mir gerne die Namen oder Protagonisten einer emanzipatorischen Männerbewegung, damit ich mich weiterbilden kann.

#8330


T
Zitat von Fenjal:
Feminismus, so wie wir ihn verstehen setzt sich für Gleichberechtigung aller Geschlechter ein,


Dann ist das "wording" aber Panne

x 1 #8331


F
Zitat von Fenjal:
Eines noch, unzufriedene Leute XX oder XY , suchen sich oft ein Feindbild, dem sie die Schuld für das Scheitern ihrer Beziehung und geplatzter Zukunftsvisionen geben können, anstatt eigene Entscheidungen zu reflektieren und Verantwortung zu übernehmen.

So wie Du mit Ehefrauen und Müttern 😂

#8332


T
Zitat von Nalf:
Die härtere Bestrafung von Männern bei gleichen Delikten wie Frauen scheint ein weiterer Nachteil der patriarchalen Struktur zu sein. Wenn die von Männern und Frauen abgelehnt und aktiv bekämpft wird, werden die Strafen fairer ausfallen.

das ist aber noch ein weiter Weg.
Schau dir mal die vollstreckten Todestrafen an, auch auf der anderen Seite des Atlantiks.
Gleiches Delikt, auf der einen Seite "Elekrifizierung" auf dar anderen Schullandheim.

#8333


N
Zitat von Tobalf:
In meiner Trennungsväter-Selbsthilfegruppe erleben ca. 30% der Väter Vorwürfe (sexueller) Gewalt gegen die Ex oder die Kinder aus taktischen Gründen

Da die meisten Väter nicht von ihren Partnerinnen getrennt leben und nur unglücklich getrennte Väter sich einer Trennungsväterselbsthilfegruppe anschließen, sind die von Dir benannten 30% nicht nur eine Minderheit in Deiner Gruppe, sondern vor allem hinsichtlich aller Väter und noch mehr hinsichtlich aller Männer.

Auch wenn Du den Vergleich hassen wirst: Das Einkaufstütenthema wurde weggelacht, obwohl es 40% aller Frauen betrifft. Dass Deine 30% von wenigen Prozent als Nische empfunden wird, verwundert mich da nicht, auch wenn es ein wichtiges Thema ist.

Ich konnte leider keine gesicherten Zahlen dazu finden, wieviele Kinder in ihrer Familie Gewalt durch ihren Vater (und zu 100% dann ihre Mutter oder Dritte) erfahren und wie repräsentativ es daher ist, wenn 30% der Väter in Deiner Gruppe der Umgang mit den Kindern aufgrund von Gewaltvorwürfen verwehrt wird.

Jährlich gibt es etwa 149.000 Umgangs- und Sorgeverfahren in Deutschland, bei denen Umgangsausschlüsse die absolute Ausnahme sind.
Die Umgangsausschlüsse sind in der Regel auch temporär und können durch begleiteten Umgang ersetzt werden.

Während Du berichtest, dass 30% der Väter in Deiner Gruppe die Gewaltvorwürfe als unberechtigt erlebt haben, berichten Mütter laut einer Umfrage von Terre des Femmes in Deutschland, dass 55% der gewalttätigen Väter den Umgang mit den Kindern gerichtlich erzwingen konnten.

Ich finde, dass zum Schutz der Kinder hier viel mehr Untersuchungen und verlässliche Zahlen her müssen.
Genauso wenig wie Vätern ein unberechtigter Gewaltvorwurf den Kontakt zu den Kindern erschweren soll, sollten wir gewalttätigen Eltern den unbeobachteten Kontakt zu ihren Kindern ermöglichen.

Hältst Du die Gewaltvorwürfe der Frauen und die gerichtliche Reaktion darauf denn für eine misandrische Struktur?

Und welche Lösungsvorschläge hast Du, um die (mehrheitliche) Gewalt von Männern gegen Männer zu unterbinden und damit auch die Unterstellung, Väter seien potentiell gewalttätiger, zu entkräften?

x 1 #8334


Blind-Meg
Zitat von RoteTablette:
Ich hatte das so verstanden, dass du das vor allem als, sagen wir "Arbeitserleichterung" beim Dating siehst. Weil du dich mit einer Menge ...

Doch klar. Wenn ich plötzlich nicht mehr für 70% der Männer allein aufgrund weiblicher Anatomie interessant bin, sondern plötzlich nur noch für 12%, weil ich deren Kriterien erfülle, lassen mich doch 58% mehr Männer in Ruhe. Ganz einfache Rechnung in meinen Augen.

x 2 #8335


T
Zitat von Nalf:
Und welche Lösungsvorschläge hast Du, um die (mehrheitliche) Gewalt von Männern gegen Männer zu unterbinden und damit auch die Unterstellung, Väter seien potentiell gewalttätiger, zu entkräften?

Ins Fitness Studio und pumpen gehen, das schreckt auch ab. Wahlweise Kampfsport als Verteidigungsstrategie und nicht als Angriffsstrategie.
So weit sind wir ja gar nicht auseinander.
Nach mir wurde auch schon mit Porzellan geworfen, ich habs aber immer noch in der Luft "abfangen" können, wäre ja schade drum.
Gewalt fängt aber immer mit Hinterlist an, und da sollte es wirklich gerechte Lösungen geben. Es gibt viele schwarzen Wittwen, auch in unseren Breiten.

x 1 #8336


M
@Tempest : Glaub, mein Albernheits-Gen schaltet sich in diesem Thread aus 😎

Bewusst vereinfacht formuliert, weil ich diese Zahlen der Gewaltstatistik kaum vergleichbar finde. Quasi: vergleiche Körperverletzung M->M, (und da gehört alles dazu, leicht, mittel, schwer), mit denen oft sexueller Gewalt M->F? Würden Männer die niedrigeren Zahlen der Taten an Frauen wählen, wenn damit dieselben Taten verknüpft wären? I doubt it.

Zitat von H-Moll:
Es geht um gesellschaftliche Definition von Männlichkeit, die Gewalt als Lösung akzeptiert. Wenn wir Gewalt gegen Männer bekämpfen wollen, müssen wir über das Verhalten von Männern sprechen, genau wie bei der Gewalt gegen Frauen.

Das.
Zitat von AnnaLüse:
Als ob wir nur Frauen ODER Rolfs helfen könnten und nicht beides gleichzeitig möglich wäre... Ich geh auch mit dir auf die Straße, um Rolf-Parkplätze zu fordern.

Und das. Warum bedeutet es für viele, sorry: fast nur Männer, hier im Thread, keinen Gewinn, über Gewalt zu sprechen, die eingedämmt werden muss, müsste, sollte? Es ist kein Verlust für alle Rolfs, die nachts Angst vor anderen Männern haben, wenn sie gemeinsam mit Frauen für angstfreies Nachts-unterwegs sein einstehen. Warum stellt sich hier ein @Mann1989 , der nachts Angst hat, gegen die minimalen Schutzmaßnahmen für Frauen vor Gewalt?

DAS verstehe ich hier nicht. Es ist immer ein Gegeneinander ... ich habe mir schon überlegt, ob es daran liegt, dass in einem Trennungsforum einfach mehr durch das andere Geschlecht gekränkte Menschen unterwegs sind, die dem Gegenüber nicht die Butter aufs Brot gönnen ...

Zitat von Nalf:
Wollen wir nur etwas gegen Angstgefühle tun oder den echten Grund der berechtigten Angst benennen und abschaffen?

Sollte ein plakatives Beispiel sein für diesen Satz:

Not all men, but always a man ...

(der, man ahnt es, ebenfalls vereinfacht formuliert ist und hier auch deswegen grundsätzlich empört zurückgewiesen wird).

Und zum guten Schluss:
Männer: "Hallo Frauen, hört mal wieder auf. Wer würde euch beschützen, wenn es keine Männer gäbe?"
Frauen: "Vor wem beschützen?"
🤷‍♀

x 2 #8337


T
Zitat von Maribelle:
Frauen: "Vor wem beschützen?"

den Wölfen und den Bären, und natürlich auch vor anderen Männern, klar.
Man kann nur besitzen, was man auch verteidigen kann (natürlich beidseitig).
Ich habe die Evolution nicht gemacht, ich muss nur damit zurecht kommen 😇😉

x 1 #8338


M
Zitat von Nalf:
sind die von Dir benannten 30% nicht nur eine Minderheit in Deiner Gruppe, sondern vor allem hinsichtlich aller Väter und noch mehr hinsichtlich aller Männer.

Das. Jeder einzelne Fall ist schlimm. Aber das Beispiel hat keinerlei statistische Aussage.
30 % einer Selbsthilfegruppe sind keine repräsentative Zahl. In Zahlen sind das vielleicht (wie groß ist die Gruppe?) 5 Männer.

Zitat von Nalf:
dass 30% der Väter in Deiner Gruppe die Gewaltvorwürfe als unberechtigt erlebt haben, berichten Mütter laut einer Umfrage von Terre des Femmes in Deutschland, dass 55% der gewalttätigen Väter den Umgang mit den Kindern gerichtlich erzwingen konnten.

Hier wirkt es (trotz obigem) leider so, als ob 30 % falsch Beschuldigte mit 55 % erwiesen Gewalttätige vergleichbar sind.

Sind sie nicht. Terre des Femmes hat sehr sicher mehr Frauen als die Zahl der Mitglieder einer Selbsthilfegruppe befragt und daraus die 55% ermittelt.

#8339


M
Dass das eine Steilvorlage ist, ist dir schon klar, oder? 😜
Zitat von Tempest:
den Wölfen und den Bären

Wenn Frauen wählen können, begegnen sie lieber dem Bären ...

https://tu-dresden.de/bu/der-bereich/ch...-spiegel-1

#8340


A


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