Zitat von Nalf: Bei den Epstein Files wurden hingegen überproportional viele Frauen problematisiert, wenn man die Tätergruppen ins Verhältnis stellt.
Meines Wissens nach wurde genau eine Frau "problematisiert", nämlich die mutmaßliche Komplizin von Epstein, die jetzt im Knast sitzt. Die anderen wurden als Opfer dargestellt, die sie ja wohl auch waren (obwohl viele bestimmt wussten, worauf sie sich einließen, aber das wäre ein anderes Thema).
Dagegen wurde zahlreiche Männer genannt, die Freunde, Umgang, Kunden (wie immer man das nennen will) von Epsten waren.
Von daher verstehe ich nicht, wie du zu dieser Aussage kommst.
Zitat von Nalf: Wie heißt diese Kultur?
Google "Matriarchat Mexiko":
Was hältst du davon?
Wärest du gerne ein Mann in dieser matriarchalen Gesellschaft?
Zitat von Nalf: Es gibt eine Männerbewegung, die die alten Rollenbilder, die auf Männer schädlich und misandrisch wirken, auflösen will? Wie heißt die denn?
Aktuell bekomme ich nur etwas von der Väterbewegung und der Manosphäre mit, die eher althergebrachte Rollenbilder verteidigt und damit die Handlungsmöglichkeiten von Jungs und Männern verengt
Meiner Meinung nach: The Red Pill. Sie versuchen, die Realität zwischengeschlechtlicher Beziehungen mit Hilfe von Psychologie und evolutionärer Biologie sowie Soziologie zu verstehen, unabhängig von den kulturell bedingten Rauchschleiern, die sie daran hindern sollen, und daraus Schlüsse zu ziehen, wie die ihre Interessen besser vertreten können.
Ich habe mich seit meiner Rente sehr mit dem Thema Geschlechterbeziehungen befasst, auch feministische Literatur (soweit ich sie ertragen konnte, denn es ist eine Menge geisteswissenschaftlichen Geschwurbels dabei, das wirklich schwer zu durchdringen ist, zumal die Definitorikeine andere ist als die, die ich kenne).
Dann habe ich einfach mal geschaut: Wo finde ich meine Lebenswirklichkeit und die der Leute um mich herum wieder? Wo werden Voraussagen gemacht, die ich bei mir wiedergefunden habe?
Wer gibt meine Gedanken und Gefühle zutreffend wieder?
Wer beschreibt das Verhalten, das ich bei anderen Menschen sehe, am zutreffendsten?
Und das fand ich eben dort: The Red Pill.
Aber ich bin ja auch ein Mann und keine Frau. Frauen erleben die Welt zweifellos anders als wir.
Und ja: Es ist bitter. Meine Meinung von Frauen hat gelitten. Aber meine Meinung von Männern noch viel mehr, und am meisten die über mich selbst.
Die Manosphäre ist ein relativ großes, nach deiner Definition durchwegs misogynes Konglomerat. Da gibt es die Pickup Artists, junge Männer, die die weibliche (und männliche) Psychologie einsetzen, um mehr sexuelle Kontakte mit Frauen zu erreichen, Purple Pill (die versuchen, zu Kompromissen zwischen männlichen und weiblichen Strategien zu kommen), Married Red Pill, Red Pill, Black Pill und MGTOW (Men going their own way, das sind die, die eingesehen haben, dass sie in länger dauernden Beziehungen zu Frauen letztlich nichts zu gewinnen haben) bis hin zu Incels (die in Bezug auf Frauen außer Zurückweisungen nichts erleben und entsprechende Ansichten haben). Dann haben noch wir die Männerrechtsbewegung, die faktische Benachteiligungen von Männern gegenüber Frauen anprangert.
Wenn du Details möchtest, kannst du gerne eine KI fragen (nach dem Stil deiner Antworten tust du das ja sowieso schon). Es sollte dir nur klar sein, dass das, was du da bekommst, eben nur ein Abbild der öffentlichen Meinung ist, und nicht die Wahrheit, denn KI ist nicht intelligent.
Zitat von Nalf: Jungs und Männern verengt und damit u.a. auch dazu führt, dass ihnen Wildheit und Disziplinlosigkeit unterstellt werden, was zu Notenanzug führt.
Ich schrieb... bei gleichen Leistungen. Inwiefern kann so eine Unterstellung (wie du sie nennst) einen Notenabzug bedingen?
Hinsichtlich Wildheit kann ich dir eine hübsche Doku empfehlen:
ZDFinfo Doku-Liebe und Sex in Nordeuropa - Emanzipation und Männerfrust (immer noch abrufbar über die Mediathek).
und zwar etwa ab Minute 10:30. Da kannst du sehen, wie Mädchen bereits im Kindergarten zu Wildheit ermutigt werden.
Und dann ab Minute 12: "Bei den Jungs geht es anders zu" - die werden zu Unterordnung und Gehorsam gegenüber den Erzieherinnen erzogen. Man kann sehen, wie sie schweigend, mit den Händen auf dem Rücken und ganz offensichtlich verängstigt in den Unterricht kommen und von den Erzeherinnen körperlich zwangsgeführt Rollenspiele machen müssen: "Wir machen uns jetzt mal Komplimente. Helgur, nimm die Hand deines Mitschülers und sage ihm was Nettes".
Das zu sehen, war für mich schwer zu ertragen.
Die Folgen sieht man dann ab Minute 23: Mädels, die ausgehen und Spaß haben - mit jungen Männern... aus Polen (die nicht interessiert sind), USA (bei denen sie auch nicht landen können). Einheimische Männer treten nicht in Erscheinung. Meine Vermutung ist, dass die für die einheimischen Frauen uninteressant sind, weil zu weichgespült.