Zitat von cline: Für mich 2 verschiedene Paar Schuhe und einen separaten Strang wert.
Den hatten wir schon. Mit den gleichen Argumenten wie hier (Frauenparkplätze, patriarchale Strukturen gibt es nicht mehr, strukturelle Misandrie hingegen schon). Aber der Bedarf an diesem Thema wurde ja von Mann1989 wieder bekundet.
Zitat von RoteTablette: Meines Wissens nach wurde genau eine Frau "problematisiert
Meines Wissens nach vier. Maxwell als Mittäterin, Epsteins letzte Freundin und Erbin als Profiteurin und Zahnärztin der Kinder, Epsteins Anwältin als Beihelfende und Heidi Klum als Freundin und damit Mitwisserin. Bei den Männern Prinz Andrew als Mittäter und eine ganze Reihe an US Politikern, denen aber bislang noch keine gesellschaftliche oder gar rechtliche Ächtung widerfahren ist. Die Erbin wurde enteignet, die Anwältin musste von ihrem (anderen) Job zurücktreten.
Zitat von RoteTablette: Die anderen wurden als Opfer dargestellt, die sie ja wohl auch waren (obwohl viele bestimmt wussten, worauf sie sich einließen, aber das wäre ein anderes Thema).
Es waren vor allem Kinder.
Dass die wenigen volljährigen Opfer (das waren dann ausschließlich Frauen) "bestimmt wussten, worauf sie sich einließen", habe ich noch nirgends gelesen. Aus welchen Aussagen oder Fakten ziehst Du diese Schlüsse?
Zitat von RoteTablette: Was hältst du davon?
Wärest du gerne ein Mann in dieser matriarchalen Gesellschaft?
Muss ich mich noch länger mit beschäftigen. Nach wenigen Minuten aus einer einzigen Quelle bilde ich mir noch keine Meinung.
In der Zwischenzeit die Gegenfrage: Wärst Du in unserer Gesellschaft gerne eine Frau?
Zitat von RoteTablette: Wo werden Voraussagen gemacht, die ich bei mir wiedergefunden habe?
Finde ich gefährlich, denn da wärst Du ja bei allen esoterischen Aussagen genauso überzeugt (Horoskop, Einteilung der Menschen in Matrix "Wissenschaften" etc.)
Zitat von RoteTablette: Wer gibt meine Gedanken und Gefühle zutreffend wieder?
Du siehst Dich also in der Beschreibung der Red Piller von Männern repräsentiert?
Zitat von RoteTablette: Ich schrieb... bei gleichen Leistungen. Inwiefern kann so eine Unterstellung (wie du sie nennst) einen Notenabzug bedingen?
In der Schule werden Noten genauso nach Persönlichkeit eingefärbt wie im Berufsleben die Beförderungen. Eine etwas unleserliche Antwort wird bei einem Jungen als Fehler angestrichen, während sie bei einem Mädchen nur mit einem Fragezeichen wohlwollend bewertet wird. Habe ich gerade erst selbst wieder erlebt und in der Deutscharbeit meines Sohnes fünf angebliche Fehler begründet demonstriert, was aus einer 3 zu einer 2+ führen müsste. Bei einer Klassenkameradin wäre die 2+ wohl ohne mütterlichen Einsatz drin gewesen. Bei Beförderungen im Beruf ist es dann umgekehrt. Zwei Kollegen machen einen gleich guten Job. Aber über den forschen Auftritt des männlichen Kollegen wird ihm mehr Entwicklungspotential zugetraut als der leiseren Kollegin. In beiden Situationen wird nicht die reine fachliche Leistung bewertet, sondern die gesamte Persönlichkeit des Kindes bzw. Mitarbeiters.
Zitat von RoteTablette: Mal ehrlich: Was für ein Männerbild wird hier vertreten? Darf man das als "Misandrie" bezeichnen (auch wenn es die ja nur "theoretisch" gibt)?
Definier doch bitte mal Misandrie.
Keine der hier anwesenden Frauen hasst ja Männer. Denn wir alle teilen unser Leben freiwillig mit ihnen, ohne Gewalt gegen sie auszuüben oder ihnen Böses zu wollen. Wir kritisieren einzelnes Verhalten (Gewalt, Sexualisierung, Egoismus etc.) und können belegen, dass das keine Individualproblematik ist, sondern der Kultur der heimischen Männer entspricht.
Ist das Misandrie für Dich?
Zitat von Tempest: Wenn einer in meinem Beisein an den Hintern meiner Partnerin fasst, dann ist Christmette angesagt
Und da stellt sich mir die Frage, warum Du da zur Gewalt greifst und das Gewaltmonopol des Staates nicht akzeptieren kannst.
Mit würde selbst an den Po gegriffen, ich würde geschlagen, etc. Aber zu keinem Zeitpunkt habe ich selbst Gewalt ausgeübt.
Warum ist das so?
Zitat von ElGatoRojo: Wieder mal eine feminine Alibi-Aufforderung, sich zum Gewaltverzicht als Mann zu bekennen?
Nein. Warum unterstellst Du das?
Mann1989 wollte Frauenparkplätze als Diskriminierung von Männern anerkannt wissen, weil Männer mehr Gewalt ausgesetzt sind als Frauen. Diese Gewalt geht zum Großteil von Männern aus und daher die ganz ernst gemeinte Frage, was wir alle dagegen tun können, dass Männer andere Männer schlagen, vergewaltigen etc. Warum empfindest Du das als "Alibi-Aufforderung"?
Zitat von ElGatoRojo: Der Haken ist doch, dass der Pazifist einen enormen taktischen Nachteil gegenüber dem Agressor hat und sich dann eben fragt, wieso er eigentlich der Leidende sein soll?
Ich habe mein ganzes Leben lang pazifistisch gelebt. Außer verbaler Gewalt kann ich mir keine Situation denken, in der ich mehr als Schutzgewalt anwenden würde. Die von Tempest beschriebene Rache- und Bestrafungsgewalt überlasse ich dem Staat. Warum sehen das so viele Männer offenbar anders? Liegt es an eurer Sozialisierung?
Zitat von ElGatoRojo: Auch wenn die meiste Gewalt von Männern ausgeht ist doch nur eine Minderheit von Männern gewalttätig. Deswegen ist das hier hin und wieder übliche pauschale Männer-bashing nur peinlich.
Ich finde es nicht peinlich, wenn Mann1989 darauf hinweist, dass er als Mann viel größeren Anlass hat, sich vor Gewalt zu fürchten und daher mehr Sicherheit in Parkhäusern auch für Männer fordert. Warum empfindest Du das als Männer-Bashing?
Zitat von ElGatoRojo: Und zur psychischen Agression von Frauen: Was will man da an anekdotischen Details? Das Phänomen ist allgemein bekannt. An den meisten Männern allerdings gleoitet es ab wie Wasser am Gefieder einer Ente, weil sie sich eine gewisse Gleichgültigkeit bewahrt haben.
Ich hätte tatsächlich lieber Untersuchungen und Zahlen zu der von Dir behaupteten Herabsetzungsgewalt von Frauen gelesen. Aber auch anekdotisches wäre ok. Mit ist Herabsetzungsgewalt durch Frauen nicht bekannt, daher Frage ich ja. Aber wenn Du meinst, dass diese Gewalt an den meisten Männern wie Wasser abgeleitet, verstehe ich nicht, warum Du diese Herabsetzungsgewalt mit psychischer und körperlicher Gewalt gleichsetzt.
Mann1989 argumentiert ja ganz ähnlich wie ElGatoRojo:
Zitat von Mann1989: Da gibt es auch Männer, die jahrelang psychisch von der Frau missbraucht wurden. Mit dem besten Freund ins Bett, ich nehme dir die Kinder weg. Ich sage allen du hättest mich geschlagen, ich nehme von dir jeden cent, damit du nichts mehr zum leben hast. So als paar Beispiele.
Da ist als Tat einzig der körperliche Betrug. Alles andere sind Drohungen, gegen die man sich ja auch gerichtlich wehren kann. Wieso sind sie dann Anlass für körperliche Gewalt? Und warum gibt es die gleichen Drohungen von Männern an Frauen, jedoch ohne dass viele Frauen ihre Ex-Männer verprügeln oder umbringen. Ich hatte ja persönlich bei meinem Ex mit Rufmord, Verleumdung, Unterschlagung, Androhung des Kindesentzugs etc. zu tun. Meine Mutter hat damals tatsächlich auch angeboten, meinem Ex Gewalt anzutun. Aber das wäre ja niemals gerechtfertigt gewesen und findet auch nicht in großem Maß in unserer Gesellschaft statt. Es verprügeln und ermorden auch nicht viele Väter die Ex-Ehemänner ihrer Töchter, die sich der von Dir oben beschriebenen Drohungen oder Taten bedient haben. Es ist also eine ganz spezifische Gewaltrichtung, die Du beschreibst. Und mir erscheint es schon so, als wolltest Du die Taten der Männer durch die "Vorgeschichte" irgendwie rechtfertigen.
Zitat von Mann1989: Zunächst wäre es wünschenswert wenn jegliche Formen von Gewalt reduziert würden.
Absolut.
Aber fangen wir doch ruhig, wie von Dir gefordert, mit der Gewalt von Männern gegen Männer an und Vertrauen darauf, dass die Gewalt von Männer gegen Frauen sich dann auch weitgehend "mit erledigt".
Zitat von Mann1989: Nur ist Gewalt so alt wie die Menschheit selbst, sprich man wird sie niemals ganz verhindern können.
Es würde ja schon reichen, sie in dem Maß einzudämmen, wie das bei Gewalt von Frauen an Frauen bislang der Fall war.
Zitat von Mann1989: Dennoch empfinde ich es als sehr wichtig, dass man das Kind auch beim Namen nennt und anerkennt, dass nicht wenige Frauen ebenfalls gewalttätig sind und dies auf viel subtilere Art ausleben.
Also setzt Du subtile Gewalt der körperlichen Gewalt gleich.
Ja, das kann man machen.
Genauso gut kann man aber auch die Folgen, die eine Gewalt (egal welcher Form) beim Opfer anrichtet, als Gradmaß der Gewaltintensität sehen. Da ist "nach einer Scheidung in einer 1-Zimmer Wohnung mit wenig Geld sitzen" eben nicht mit "im Krankenhaus gelandet" gleichzusetzen.
Zitat von Mann1989: Und bei der Gewalt von Männern ausgehend sollten wir meiner Meinung nach die falsche Toleranz über Bord werfen und anerkennen, dass wir in West- und Mitteleuropa die Gewalt auf direkten Weg importieren.
Da ich in einer Region aufgewachsen bin, in der nur eine einzige Familie von "Gastarbeitern" wohnte, in der jedoch in den 80ern und 90ern sehr viel mehr Gewalt herrschte als heute (gerade innerhalb der Familien und bei Dorffesten), kann ich Deine Beobachtung nicht bestätigen. Zur Bereinigung der BKA Zahlen nach Demografie, Ökonomie und Lebensumständen haben wir uns ja schon ausgetauscht.
Zitat von Mann1989: Das sind junge Männer die völlig anders sozialisiert wurden. Die nach ihrem Glauben und ihrer Kultur glauben, die Frau habe Untertan zu sein und bei nicht gehorchen gibst halt mal einen Schlag ins Gesicht.
Aber hier geht es ja gerade um die Gewalt unter Männern. Regt der Islam und südländische Kulturen Männer auch mehr dazu an, anderen Männern Gewalt anzutun? Und gibt es da sozio-ökonomische Zusammenhänge, die wir beachten müssen?
Zitat von Mann1989: Für einen fairen Umgang sorgen, auch in Zeiten wo es nicht mehr läuft.
Das meinst Du als Lösung für die Gewalt zwischen Mann und Frau.
Was ist Deine Lösung für die Gewalt zwischen Männern? Herrscht da auch zu viel Unfair was oder hat die andere Ursachen?
Zitat von Mann1989: Wenn wir das Thema Scheidung nehmen, dann ist es sicherlich zielführend wenn es zu Lösungen kommt, bei denen beide in Würde weiterleben können.
Wäre diese Würde hergestellt, wenn jede Trennung dazu führen würde, dass das gemeinsame Vermögen durch 2 geteilt und die Sorge etwaiger Kinder in dem Verhältnis fortgeführt wird, in dem das Paar es während der Beziehung (z.B. durch Elternzeitbezug) vereinbart hat?
Zitat von Mann1989: Mit Frauen wird in der Öffentlichkeit besser umgegangen als mit Männern.
Da scheinen wir unterschiedliche Wahrnehmungen zu haben. Mal sehen, was die Studienlage dazu hergibt.
Zitat von Mann1989: Ihnen werden Sitze in den Bussen und Zügen angeboten, die Tasche getragen, sie werden bei Dates eher eingeladen, sie dürfen über Männer frei reden, während Männer das eher vermeiden sollten.
Zunächst mal ergeben alle Erhebungen in Deutschland und der Schweiz, dass Frauen den ÖPNV weitaus häufiger nutzen als Männer (in der Schweiz 3x so viele weibliche Fahrgäste wie männliche). Eine Erhebung in UK hat gezeigt, dass insbesondere Männer zögern, Frauen einen Platz anzubieten. Europaweit wird beobachtet, dass vor allem Älteren, Schwangeren und Menschen mit Kindern Plätze angeboten werden. Da Frauen insgesamt häufiger im ÖPNV fahren und nur sie schwanger sein können und wesentlich häufiger als Männer mit Kindern unterwegs sind, stimmt es also, dass Frauen häufiger ein Sitzplatz angeboten wird. Aber nicht unbedingt durch Männer. In Ländern wie Indien gibt es für Frauen reservierte Bereiche im ÖPNV. Dies aber auch nicht aus einem Gedanken der Bevorzugung, sondern um Belästigung zu vermeiden.
Zu Deiner Taschentragebehauptung gibt es keine Zahlen. Lediglich die Zahl, dass Frauen im Alltag schwerere Taschen tragen als Männer, aber keine Zahlen dazu, wie häufig Männer anbieten, ihnen beim Tragen der Taschen zu helfen.
Zu den Dateneinladungen: Männer initiieren mehr Dates. Nach einer Forsumfrage wollen dabei 60% der Männer die Frauen einladen und 59% der Frauen bevorzugen, selbst zu zahlen. Nur 6% der Frauen laden den Mann ein.
Aber ist das nicht eine patriarchalische Struktur, die gerade von Feministinnen durchaus kritisiert wird, also nichts mit "in der Öffentlichkeit wird mit Frauen besser umgegangen als mit Männern" zu tun hat? Denn die meisten Männer laden beim Date ja nicht aus Charitygründen ein, sondern um sich zum Beischlaf zu empfehlen.
Zitat von Mann1989: Bei Scheidungen und allgemein in der Justiz sind sie im Vorteil.
Wurde schon lang und breit diskutiert. Da verweise ich mal auf oben.
Zitat von Mann1989: Bis vor kurzem mussten sie 1 Jahr weniger arbeiten und müssen auch keine Wehrpflicht leisten und bei Nichterfüllung auch keinen Wehrpflichtersatz bezahlen.
Auch hier keine Strukturen, die Frauen aus Nettigkeit oder als "Hoodie" für Frauen eingeführt wurden. In Deutschland müssten sich die Frauen in die Bundeswehr reinklagen. Und wenn wir anerkennen, dass unbezahlte Arbeit auch Arbeit ist, dann gehen Frauen in einer Partnerschaft im Grunde nie in Rente, solange die Haus- und Carearbeit nicht 50/50 aufgeteilt ist.
Zitat von Mann1989: Störend wird es für mich dann, wenn das Eine völlig ok sein soll und das andere aufs Schärfst verurteilt wird.
Bitte verlinke mal den Thread mit dem angeblich zu kleinen P.. Den Unterschied, dass der eine von seiner Partnerin sprach und die andere (offenbar?) aus der Kennenlernphase heraus und daher noch keine Loyalitätspflichten gegenüber dem Mann hatte, hast Du aber schon bemerkt, oder?
Zitat von Mann1989: Und da wage ich die These, dass sich Frauen gegen Männer viel mehr erlauben dürfen als umgekehrt.
Dieser These wage ich zu widersprechen. Das fängt beim Bodycount an und endet noch lange nicht damit, was von Männern als Männerhass empfunden wird und bei welchen Entgleisungen noch lange kein Frauenhass unterstellt wird.
Im Gegenteil finde ich, dass die Öffentlichkeit mit Männern sehr nachsichtig umgeht und sich Frauen viel weniger erlauben dürfen.
Zitat von AnnaLüse: Ich habe deinen Folgebeitrag tatsächlich überlesen, dann hätte ich es schneller verstanden.
Ich habe es genauso gelesen, dass das BKA-Zitat ein Fake sein sollte.
Zitat von ElGatoRojo: Auch in einer Welt nur von Frauen wird es physische Gewalt geben und Morde und Unterdrückung
Das denke ich auch.
Aber vermutlich wesentlich weniger und in anderer Form.
Z.B. weniger Messergewalt und weniger Vergewaltigungen.
Wie wäre es denn, wenn wir für die gesamte Gesellschaft anstreben, zunächst Mal auf das Gewaltniveau der Frauen zu kommen? Und das dann in einem zweiten Schritt noch zu senken.
Zitat von ElGatoRojo: Vermutlich braucht es ein gewisses Maß gesellschaftlicher Gewalt, um die individuelle Gewalt von Männern einzudämmen.
Interessant. Wie muss diese gesellschaftliche Gewalt denn aussehen? Reicht da die Polizei oder ist es nötig, dass sich die Gesellschaft insgesamt den gewalttätigen Männer entgegen stellt?
Zitat von ElGatoRojo: Frauen, die Männer pauschal als Gewaltproblem sehen, fühlen eine noch unfreundlichere Wirklichkeit als sie wirklich ist
Aber Männer sind als Gruppe auch ein Gewaltproblem. Und auch Gewaltopfer.
Passt dieser Satz dann auch?:
Deutsche, die Ausländer pauschal als Gewaltproblem sehen, fühlen eine noch unfreundlichere Wirklichkeit als sie wirklich ist.
Zitat von Error: So siehts aus. Ich mag diese Pauschalisierung nicht. Und nur weil ich ein Mann bin, muss ich mich nicht extra davon distanzieren, was andere Männer tun.
Das distanzieren setze ich voraus.
Aber was tust Du als Mann, um andere Männer vor der Gewalt durch andere Männer zu schützen?
Oder ist Dir das egal?
Zitat von Error: Dann möchte ich noch schreiben, dass die Damen, die das hier immer so pauschal schreiben, uns "anständige" Männer damit verletzen und es so automatisch zu einer Negativ-Haltung diesen Frauen gegenüber führt.
Und das finde ich jedes Mal wieder erstaunlich.
Hier werden ja auch immer Mal gerne von Frauen mit unmöglichem bis kriminellen Verhalten berichtet. Und gerade Red Piller beschreiben angebliche Mechaniken bei Frauen als pauschal gegeben, die ich noch bei keiner einzigen Frau erkennen konnte. Natürlich möchte ich das dann widerlegen. Aber angegriffen und angeklagt fühle ich mich dadurch nicht. Und verletzt schon mal überhaupt nicht.
Warum beziehen also Männer wie Du die Kritik an einigen oder der Mehrzahl an Männern als für sich persönlich verletzend?
Und wieso führt die Aussage einer einzelnen oder einiger weniger Frauen bei Dir und vielen anderen zu einer Negativ-Haltung allen Frauen gegenüber?
Zitat von Error: Ich denke nicht, dass die Mehrheit der hierzulande aufgewachsenen Männern zu Gewalt gegenüber Frauen neigt.
Das hat ja auch niemand behauptet. 70% der Opfer von männlicher Gewalt sind Männer. Und es gibt eine sehr umstrittene Studie von Plan International, dass 33% der Männer unter 35 Jahren Gewalt für eine akzeptable Möglichkeit der Konfliktlösung halten. Ein Prozentsatz für die Gewaltakzeptanz von Frauen wurde erstaunlicher Weise nie erhoben.