Zitat von RoteTablette: Schade, dass du dich zurückziehen willst.
Nur aus dem Thread, ab dem Moment des Im-Kreise-Drehens.
Zitat von RoteTablette: Ich hätte da noch ein paar andere interessante Feststellungen bzw. Fragen.
Warum fällt es mir schwer, das zu glauben?
😉 Zu Deinen Fragen: Hier im Thread gibt es Berge von Material. Deswegen:
Zitat von RoteTablette: Das möchte ich so pauschal glatt in Abrede stellen.
Ja, nun ... das zu Deinem Satz oben
🙂 . Komplett ohne Beleg, "pauschal" eben
😉 . Belege für die ungleichen Chancen dagegen gibt es viele hier im Thread, müsstest halt zurückblättern oder gelesen haben. Aber so läuft das hier.
Oder diese Rhetorik-Spielchen: Die Aussage war "Als Ernährer war die Familie auf ihn (den Mann) angewiesen". Ich schreibe "Mythos". Ben möchte "den Wissenschaftlichen Beleg in welcher Zeit genau die Frau der Ernährer der Familie war". Was ich nie behauptet hatte. Hier hätte ich vielleicht abbrechen sollen. Ich bin zu freundlich

. Also antworte ich mit Links, die zum Teil nur ergänzen, da habt Ihr recht (Frauen als Jägerinnen), aber auch belegen, dass die Ernährung eine Gemeinschaftsaufgabe war - immer schon. Und Du bzw. weitere Verfechter traditioneller Rollenbilder gehen darauf nicht ein, sondern werfen mir vor, dass doch niemand gesagt hätte, dass Männer Alleinernährer waren
🤡 ...
Ich bin ganz froh, in der letzten Zeit viel mit jungen Menschen verschiedenen Geschlechts gesprochen zu haben. Vermutlich existieren die in Social Media sehr lauten RP-Anhänger auch. Die Menschen, mit denen ich gesprochen habe, sehen vieles anders. Vielleicht weil es weniger um Theorien geht, sondern um ganz praktische Alltagsfragen wie: Wie verteilen wir Erwerbs- und Carearbeit usw usf.
Der Hauptunterschied scheint mir, dass junge Männer sehen, dass verschiedene Geschlechter zurzeit keine gleichen Chancen haben. Und sie finden es nicht gut, obwohl sie Veränderungen erstmal benachteiligen. Ich glaube, weil sie im Alltag gleich berechtigte Beziehungen mit Frauen führen und führen wollen und Beruf nicht ihr Lebensinhalt ist. (Bitte verschont mich mit GenZ-Bashing.) Ein Beispiel: Auch diese Männer sehen, dass eine Frauenquote "ungerecht" ist für Männer. Sie sagen, dass diese dennoch so lange nötig ist, bis Ungerechtigkeiten für Frauen ausgeglichen sind (auch weiche Faktoren). Und danach muss die Quote eben wieder weg. Deutlich differenzierter als vieles, was ich hier in x Seiten zu dem Thema gelesen habe. (Das ist nicht repräsentativ, nur ein Schwank aus meinem Alltag.)
Inhaltlich steige ich hier nicht mehr ein. An repräsentativen Studien oder Fakten, warum es z. B. "keinen" GPG gibt, der hier ja ein Reizpunkt ist, wäre ich interessiert. Bislang beschränkte sich Widerspruch in der Regel auf "in meinem Unternehmen werden Frauen und Männer gleich bezahlt" - und darum geht es eben nicht.
Für mich heißt's jetzt eine Runde laufen und Mai feiern
🏃♀☀- Euch allen einen schönen Start ins lange Wochenende!