Noname12
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ich befinde mich derzeit in einer schwierigen Situation. Ich (w, Ende 20) bin seit 9 Jahren in einer Beziehung, die 7 Jahre lang sehr harmonisch und gut lief. Seit ca 2 Jahren ist es jedoch so, dass ich oft Gedanken an eine Trennung habe.
Ich bin von Natur aus ein sehr extrovertierter Mensch der gerne unter Leuten ist und viel unternehmen will, mein Partner hingehen ist das komplette Gegenteil, er spricht nicht viel und soziale Kontakte braucht er auch nicht. Außerdem haben wir ein unterschiedliches Nähebedürfnis, sodass ich oft das Gefühl habe, emotional zu verhungern. Streicheleinheiten, Umarmungen, Komplimente, Sex etc. Sind nicht vorhanden.
Jedoch muss man dazu sagen, dass ich ihn sehr liebe und er mein bester Freund ist. Und die Vorstellung ihn nicht mehr an meiner Seite zu haben (wir wohnen seit ein paar Jahren zudammen), mir das Herz bricht.
Aber es ist auch so,dass ich mittlerweile an anderen Männern Interesse habe und auch schon fremdgeküsst habe. Das Thema haben wir aber auch schon besprochen und abgehakt.
Jedoch überlege ich oft, ob es das jetzt war in meinem Leben.
Er ist mein erster Freund und wir haben auch Konkrete Zukunftspläne.
Mir fehlt so vieles, der Aktivitätsgrad ist so unterschiedlich, ich unternehme eigentlich alles alleine, tiefe Gespräche führen wir nicht, obwohl ich es mir wünschen würde.
Ich weiß einfach nicht, wie ich die Beziehung rein aus Vernunft beenden soll? Wie seht ihr das? Ist das vielleicht nur eine Phase des Freiheitsdrangs? Oder habe ich mich einfach weiterentwickelt?