Zitat von Natalie2800: Naja weil ich mir denke dass wenn man seine Partner-/in verletzt hat und das merkt durch deren Rückzug (Absage des Tages) bemüht sein könnte sich gleich-/ bald darauf zu melden.
Aber gut eine Entschuldigung am nächsten Tag ist auch ok. Da war ich - wie gesagt - sicher etwas zu emotional in dem Moment.
Du erwartest, dass er Deine Gefühle "riechen" kann. Das kann er nicht. Diese Absage wirkte einfach nur zickig. Man könnte (ich würde) daraus schlussfolgern, dass Du sauer bist, weil es nicht nach Deiner Nase geht. Das wirkt nicht verletzt, sondern verwöhnt.
Wenn man verletzt ist, sollte man das klar äußern. Man muss deshalb nicht heulen oder betteln. Aber man kann formulieren, dass es schade sei, dass man sich gefreut hätte und nun traurig sei, weil man das Wiedersehen verschieben muss und den anderen doch vermissen würde. Oder was auch immer der Auslöser war (Habe den Überblick verloren.). So oder so ähnlich drückt man Verletzung aus und nicht mit "LmaA, und tschüss bis irgendwann!".
Mein Partner sagt immer, wenn ich Pläne verschieben muss: "Dann kann ich mich noch länger auf Dich freuen."
Ein Bemühen nach so einer Absage ist zunächst mal grenzüberschreitend. Ich will nicht, heißt ich will nicht. Alle Überredungskunst danach wirkt fordernd und egoistisch. Mir würde das erst recht gegen den Strich gehen. Sagte ich ja schon mal.
Und wenn ich dann den letzten Satz lese, hast Du es immer noch nicht richtig verstanden. Die Entschuldigung am nächsten Tag ist nicht "auch ok". Sie ist überflüssig. Du hättest Dich für Dein zickiges Verhalten entschuldigen und Dich erklären müssen, dafür, warum Du zickig warst ("Sorry, ich habe gestern unangemessen reagiert, also zickig, und vorschnell impulsiv abgesagt, weil mir Deine Reaktion weh getan hat. Es war eine doofe Retourkutsche, die unangebracht war und die Wirkung für uns beide nur verstärkt hat.").