kuddel7591
Gast
Zitat von abteilungmann:
Ich bleibe auch dabei, es wird den fremdgehwilligen Männern viel zu einfach gemacht.
@abteilungsmann
...und ich sage, dass es fremdgehwilligen Männern UND Frauen viel zu einfach gemacht wird. Es gibt offenbar kaum noch eine Hemmschwelle, wenn es darum geht, sich zusätzlich "bedienen" zu können. Was sich in der realen Welt evtl. etwas schwieriger gestaltet, sich "bedienen" zu können, wird durch das WWW geradezu als Paradies genutzt - will die/der Eine nicht, wird weiter gesucht, bis die/der Andere gefunden ist, die "es" macht.
Die "Partner-Börsen" des WWW schießen wie Pilze aus dem Boden. Sie bieten den "Markt" dafür, der nicht nur auf eine herkömmliche Partnerschaft mit ernsten Absichten abzielt. Auch wenn Männern nachgesagt wird, sie hätten nur "das Eine" als Absicht im Schilde, so gibt es viele Frauen, die auf der gleichen "Fährte" sind und ebenso "erfolgreich" wie Männer sind.
Dass Männer im Falle einer Trennung von EF und Fam. die heftigeren Konsequenzen zu tragen haben, ist bekannt. Die wirtschaftlich/materiellen Konsequenzen können den Ruin bedeuten, sofern Mann nicht bestens situiert ist. Das und mehr sind Gründe, warum mehr als 90 Prozent der Männer wieder zu EF und Fam. und in das eigene Umfeld zurückkehren. Und dann ist NIX mehr, wie es zuvor war, auch wenn vergeben/verziehen wurde, "zu Kreuze" gekrochen wurde. Aber ist das konsequent? Auch FRAU sollte sich bewusst sein, dass nur ein sehr geringer Prozentsatz (einstelliger Bereich) der Männer die EF wirklich verlässt, um zur Geliebten zu "wechseln"!
@frischgeföhnt
klar wissen alle, die fremdgehen, dass sie betrügen. Ob sie sich diese Tatsachen wirklich vor Augen führen, sich der Umstände in vollem Umfang bewusst sind, zweifle ich an. Ob in einer Affäre oder in einer Beziehung - den Seitensprung mal ausgenommen - denken die Beteiligten nicht über die möglichen Folgen nach - "Folgen" tragen immer Andere, weil die zu ungeschickt waren, Affäre oder Beziehung geheim zu halten. Frau/Mann selbst macht sich darüber wenig bis keine Gedanken - zumindest nicht über den Begriff "Betrug". Der wird verdrängt, obwohl er ggf. präsent ist. Gewissen? Auch das wird zunächst ausgeblendet. Gewissensbisse? Die kommen bestenfalls in Momenten, in denen AF bzw. AM nicht bei einem sind. Moral? Die wird einem selbst nicht bewusst, weil sie "stört" Unrechtsbewusstsein? Meist Fehlanzeige - sich selbst, der AF, dem AM und der/dem Betrogenen gegenüber auch.
Den Weg aus einer Affäre oder einer Beziehung selbst zu wählen - das sollte sich jede/r überlegen. Klar - es kommt dazu, dass die/der Andere damit evtl. nicht umgehen kann. Vor allem sollten Männer sich der Tatsache bewusst sein - wenn sie ihre AF verlassen, löst das für diese mitunter größte Probleme aus. Geschieht das im Rahmen einer Beziehung, ist das noch eklatanter. In wie weit FRAU Gefühle, Emotionen oder gar Liebe einbringt - ist das in einer Beziehung der Fall und der Mann sagt das "au revoir", ist das für FRAU sehr bitter.
Und "Wiederholungstäter/innen" - auch die gibt es - haben mit dem oben beschriebenen nichts (mehr) am Hut.