Zitat von frischgeföhnt:Lieber Kuddel
Dass eine Rückkehr zur/m "abgestammten" Ko/ö/ch/in durchaus Sinn macht, wenn beide zur Einsicht ihrer begangenen Fehler kommen, kann ich mir schon vorstellen.
Ich mir auch. Beide. Und je nachdem wie versalzen die Suppe ist und nach Qualität der Suppe.
Mit dem Blick nach vorn gerichtet, wird das möglich sein.
Möglich schon. Aber langfristig realistisch?
Verständigen. Muss. .hat wenig mit richtig guter Suppe zu tun. Da muss man schon echt großen Hunger haben. Dann doch lieber alleine günstige Tütensuppe essen. Meine Meinung.
Neuer Koch oder Tütensuppe.
@ frischgeföhnt
ob "neuer Koch oder Tütensuppe" - wer sagt denn, das der neue Koch besser "kocht", bzw. dass
die Tütensuppe nicht schmeckt? Niemand weiß im voraus, was das beste sein wird. Wenn wirtschaftliche Zwänge eine Trennung/Scheidung unmöglich machen, evtl. ein wirtschaftlicher Ruin die Folgen einer Trennung/Scheidung wären, bleibt vielfach keine andere Wahl, als zu "bleiben".
Ich kenne Männer, die sich sehr jung haben scheiden lassen und über Jahre hinweg wirtschaftlich kein Bein mehr auf die Erde bekommen werden, weil sie für die ehem. Partnerin und die gemeinsamen Kinder aufkommen müssen. Diese Männer arbeiten und arbeiten ohne Ende, ohne dass Land in Sicht kommt. Ein Mann hat seine Frau und kleine Kinder im Alter von 3, 4 und 5 Jahren sitzenlassen - wegen einer anderen Frau. Dessen Frau hat ein "zurück" des Mannes kategorisch ausgeschlossen. Der Mann muss - berechtigter Weise - wirtschaftlich regelrecht "bluten". Der Mann wird wirtschaftlich niemals mehr auf die Beine kommen, wird immer nur das Nötigste behalten dürfen, um das Minimum für sein Leben bestreiten zu können. Die Frau, mit der er fremd ging, hatte ihn dann auch noch verlassen.
Ich kenne mehrere solcher Situationen, in denen es so zuging....
In wie weit eine Rückkehr zur Ehefrau - generell meine ich das - möglich ist, wenn diese eine Rückkehr ebenfalls in Erwägung zieht, müssen beide entscheiden. In wie weit das langfristig realistisch erscheint, kann im Vorfeld niemand wissen.
Wenn BEIDE Partner dazu bereit sind, verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen, die "alten Zöpfe" abzuschneiden, nach vorn zu schauen, die Vergangenheit auch wirklich Vergangenheit sein lassen, wird es realisierbar sein.
Dass es auf JEDEN Fall einen anderen Umgang miteinander geben wird, geben muss, steht außer Frage. NICHTS wird mehr so sein, wie es vorher war. Darüber müssen sich beide von vornherein im Klaren sein...sonst kommt die alte Rezeptur der Suppe wieder hervor.
Und - wenn 90 Prozent der Männer wieder zu den Ehefrauen zurückkehren, muss doch etwas dran sein, dass diese sich irgendwie neu arrangieren. In wie weit das Arrangement eine Zufriedenheit BEIDER gewährleistet, hängt von sehr vielen Faktoren ab, die beide ausloten müssen....wichtigster Faktor - VERTRAUEN. Es braucht viel Zeit und Geduld, verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen...und ich bin mir sicher, dass es gelingt, wenn die Zöpfe abgeschnitten werden - wobei ich mich sehr schwer tun würde, wenn ich es überhaupt ermöglichen könnte, verlorenes Vertrauen (durch einen Betrug) wieder zu erlangen.