Dummda2
Gast
Zitat von Mitleser1234:
Genau das ist es. Ich dachte, dass hätte ich. Ich lebe endlich so wie ich es immer wollte. Meine LG ist das Gegenteil meiner Exfrau.
Wir teilen den gemeinsamen Beruf, gemeinsame Hobbys.
Mein neues Haus ist komplett mein eigener Entwurf. Ich wohne endlich im Wald mit alternativen Energien und Material.
Eigentlich könnte alles gut sein.
Aber ich habe mich mitgenommen. Ich bin immer noch dominant und kein guter Streiter, ich pflege immer noch Rückzug und Schweigen.
Meine Exfrau dagegen ist komplett aufgeräumt und sie sagt, dass sie froh ist, diese Form der Streitkultur nicht mehr zu haben.
Tja...
Dann hast Du noch nicht verstanden, warum Du eine Affäre hättest. Du siehst es noch zu sehr auf der Paarebene. Aber warum hast DU Deine Situation so bewertet, warum hast DU so gehandelt, etc.
Due neue hat Bedürfnisse sichtbar gemacht, die Du vorher nicht gesehen hast. Warum hast Du sie nicht gesehen? Warum hast Du sie nicht vorher umgesetzt? Wahrscheinlich warst Du der Ansicht, alles läge an der falschen Partnerin, dabei liegt es an Dir. Viele begründen eine Affäre mit dem Misstand in der Ehe und Leben. Dabei wird der eigene Anteil oft nicht gesehen, oder nur oberflächlich ( wir machen alle Fehler, bla bla).
Es geht nicht um Schuld oder so. Aber die Reflexion muss schon tief gehen. Affären sind dysfunktional, egal wie sie enden. Das meine ich nicht bewertend. Aber wenn man eine dysfunktionale Lösung in einem derart wichtigen Lebensbereich nutzt, dann muss auch wichtiges im Argen sein. Daher schau genau hin.
