×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

117

Warum gehen verheiratete Männer fremd?

Wurstmopped
..liegt in der NAtur des Menschen?

#121


Wurstmopped
Zitat von Binaneu:


Mit meinem Beitrag wollte ich nicht verurteilen!
Ich frag mich das, weil ich selber denke, wenn ich jemanden liebe, KANN ich ihm nicht so bewusst weh tun!


Wenn der AM sich zwischen Ehefrau und AF entscheiden muss, soll...dann bleibt ihm wohl nichts anderes übrig!
Es gibt Zeiten, Momente im Leben da kann man nicht "fair" sein, das wissen wir doch alle! Und letztendlich ist jeder für sich und sein Leben selbst verantwortlich und muss mit seine Entscheidungen leben und richtig ist auch, klar denknt man natürlich in Grensituationen auch mal primär nur an sich! ich finde das jetzt nicht sooo merkwürdig!

#122


A


Warum gehen verheiratete Männer fremd?

x 3


MKH
Zitat von Mairenn:
die Kurzzeit - Monogamie, meinst Du? bzw. sekundäre oder Übergangsmonogamie ? lustig hört sich irgendwie lustig an

keine Ahnung ... solange man Monogamie im Endeffekt nicht noch als Krankheit verschreit, ist ja alles recht lustig


Ja, oder serielle Monogamie.

#123


Mairenn
Zitat von Bridget:
@ Aharant....meinst du das es wirklich so einfach ist? Da muss ich echt mal drüber nachdenken.....

Würde aber ja im Umkehrschluss auch bedeuten, das die Affaire auch nie geliebt wird, weil die meisten trennen sich ja dann doch nicht und wollen in der Komfortzone bleiben.....

Wenn liebt der "Betrüger" dann? Die Frau nicht.....die AF nicht.....sich selbst?


mit diesen Fragen, schaut man auf jeden Fall in die richtige Richtung. ein "Betrüger" liebt niemanden bzw. kann niemanden lieben - weder sich selbst, noch Ehefrau und am allerwenigsten die Affäre. An erster Stelle hat Betrüger immer ein imminenses Problem mit Selbstliebe (Egoismus ist mit Selbstliebe nicht gleich zu setzen). Die Menschen mit mangelnder Selbstliebe und Selbstakzeptanz sind getrieben von Sehnsüchten, hungrig nach Liebe und Bestätigung und immer auf der Suche nach wahren Gefühlen. Ist ja kein Wunder - sie tragen ja auch eine große Leere mit sich, die sich mit materiellen Dingen schier unmöglich ausfüllen lässt. Ausnahme mag natürlich immer geben, aber in allermeisten Fällen ist der Kern einer Affäre immer krank .

x 2 #124


K
Zitat von Mairenn:

mit diesen Fragen, schaut man auf jeden Fall in die richtige Richtung. ein "Betrüger" liebt niemanden bzw. kann niemanden lieben - weder sich selbst, noch Ehefrau und am allerwenigsten die Affäre. An erster Stelle hat Betrüger immer ein imminenses Problem mit Selbstliebe (Egoismus ist mit Selbstliebe nicht gleich zu setzen). Die Menschen mit mangelnder Selbstliebe und Selbstakzeptanz sind getrieben von Sehnsüchten, hungrig nach Liebe und Bestätigung und immer auf der Suche nach wahren Gefühlen. Ist ja kein Wunder - sie tragen ja auch eine große Leere mit sich, die sich mit materiellen Dingen schier unmöglich ausfüllen lässt. Ausnahme mag natürlich immer geben, aber in allermeisten Fällen ist der Kern einer Affäre immer krank .


ich stimme Dir da absolut zu, Mairenn! Sehr lesenswert dazu ist auch der Artikel von Erich Fromm "Selbstsucht und Selbstliebe". Und die daraus mal gezogene psychologische Grundlage, dass jede Sucht immer eine Folge von mangelnder (Selbst)liebe ist, passt meiner Meinung nach auch noch immer sehr gut (für mich haben Affären vielmehr Suchtcharakter, als dass sie irgendwas mit Liebe zu tun hätten).

x 1 #125


K
Was ist einfach auch nur mit einer gewissen Anziehungskraft.
Wenn alle mal ehrlich sind dann hat sich jeder schon Phantasien gehabt.
Und es ist immernoch die Frage wo fremdgehen anfängt. Bei einigen ist es schon der Gedanke bei anderen der Kuss oder der ons und andere tolerieren sogar eine affäre und schweigen

#126


E
Zitat von Kaetzchen:

ich stimme Dir da absolut zu, Mairenn! Sehr lesenswert dazu ist auch der Artikel von Erich Fromm "Selbstsucht und Selbstliebe". Und die daraus mal gezogene psychologische Grundlage, dass jede Sucht immer eine Folge von mangelnder (Selbst)liebe ist, passt meiner Meinung nach auch noch immer sehr gut (für mich haben Affären vielmehr Suchtcharakter, als dass sie irgendwas mit Liebe zu tun hätten).


Liebe Katze.

Du hast deinen AM auf einem eindeutigen Portal kennengelernt. Da war die Richtung der Affäre deutlicher denn je.

Das trifft nicht auf jede Affäre zu.

Dass eine längere Affäre eine extrem destruktive Beziehung ist, steht außer Frage. Das funktioniert nur wenn einer oder beide ein entsprechendes Coverhalten zeigen.

Ein Suchtverhalten ist dem ähnlich, der Begriff ist jedoch m.E. nicht richtig

x 1 #127


K
Zitat von frischgeföhnt:
Liebe Katze.

Du hast deinen AM auf einem eindeutigen Portal kennengelernt. Da war die Richtung der Affäre deutlicher denn je.

Das trifft nicht auf jede Affäre zu.

Dass eine längere Affäre eine extrem destruktive Beziehung ist, steht außer Frage. Das funktioniert nur wenn einer oder beide ein entsprechendes Coverhalten zeigen.

Ein Suchtverhalten ist dem ähnlich, der Begriff ist jedoch m.E. nicht richtig


Ich gehe hier nicht nur von "meiner" Affäre aus, sondern auch von all den vielen anderen, von denen ich weiß, seit Jahren höre und lese. Und da ist es relativ egal, ob es als reine S.affäre angefangen hat oder als Liebelei unter Kollegen oder als Verliebt in die Jugendliebe - die Entwicklung ist immer die gleiche, und immer hat sie eindeutigen Suchtcharakter, weil eben die relevanten Botenstoffe wie Dopamin eine sehr große Rolle spielen. Die, die in "normalen" Beziehungen viel zu schnell abklingen und meistens irgendwann sogar fast ganz verschwinden, in Affären aber oft über viele viele Jahre hinweg erhalten bleiben. Eben durch die Konstellation und die Rahmenbedingungen einer Affäre (vor allem ausgelöst durch die ständigen Trennungen zwischendurch und die damit verbundene Unsicherheit, die einerseits die Affärenliebe so lange so leidenschaftlich hält, andererseits aber eben auch so viel Kraft kostet).

x 1 #128


E
Liebe Katze.

Wie kann denn Dopamin wirken, wenn es doch nie Liebe war?

x 1 #129


K
Dopamin hat doch mit Liebe nichts zu tun.

x 1 #130


Mairenn
Zitat von frischgeföhnt:
Wie kann denn Dopamin wirken, wenn es doch nie Liebe war?


Ausschüttung des Hirnbotenstoffs Dopamin findet nicht nur liebesbedingt statt Smile
zuständig ist Dopamin unter anderem für die Motivation, Koordination und gar die Regulierung des Appetites. Allein schon die Erwartung, man könne etwas schönes erleben, setzt die Ausschüttung in Gang.
Wobei die Routine (feste langjährige Beziehungen z.B) einer der nicht zu unterschätzenden Feinden der Dopaminproduktion ist. Dagegen ist das Neue, positiv Unerwartete und etwas Überraschendes, was Geist in Aufregung versetzt, super vorteilhaft. Da muß es nicht zwangsläufig die große Liebe, oder überhaupt Liebe sein.

Und Ja bei Suchtfaktor spielt Dopamin eine große Rolle (siehe auch Belohnungssystem im Gehirn)

x 2 #131


E
Dann sind Affären wohl eher eine Störung des Stoffwechsels?

Warum gehen Männer fremd?

Weil sie es können und wollen. Zwei Frauen es ihnen möglich machen ohne besondere persönliche Einbüßen in Kauf nehmen zu müssen.

Fertig.

x 2 #132


K
Zitat von frischgeföhnt:
Dann sind Affären wohl eher eine Störung des Stoffwechsels?

Warum gehen Männer fremd?

Weil sie es können und wollen. Zwei Frauen es ihnen möglich machen ohne besondere persönliche Einbüßen in Kauf nehmen zu müssen.

Fertig.


Affäre = Stoffwechselstörung Glücklich
Das hatten wir noch nicht, gefällt mir ...

x 2 #133


V
und warum gehen frauen fremd?

#134


E
Zitat von vorbei:
und warum gehen frauen fremd?


Siehe oben..

x 1 #135


A


x 4