Zitat von Sincerite: Kann es sein, dass das von dir beschriebene Trauma dein Kindheitstrauma ist und dass es da nicht um deine Frau sondern um deine Mutter und ihren neuen Partner und deine Ursprungsfamilie geht und darum, wie du dich damals als Kind damit gefühlt hast?.
Indirekt bestimmt. Das Trauma enstand sicherlich, weil bereits ein Jugendtrauma vorhanden war, was aber viel schwächer war, weil ich ja schon erwachsen war, als sich meine Eltern trennten. Aber natürlich habe ich es schon als Jugendlicher gespürt, dass es nicht stimmt zwischen meinen Eltern und habe auch jahrelang darum gekämpft, dass sie zusammenbleiben und habe es selbst als Niederlage empfunden als junger Erwachsener. Vllt. habe ich mich auch schuldig gefühlt, weil ich als Pubertier ziemlich krass war. Mit 17 aber war ich schon wieder recht gut gesettelt und hatte meine feste Clique.
Als ich dann meine eigene Familie gründete, wollte ich immer natürlich alles besser machen als mein Vater bzw. meine Eltern.Ich denke, ich hatte schon immer vor einer Trennung Angst und habe unbewusst alles gemacht, um sie zu verhindern. Das hat mich emotional überlastet, was in Frust und Wut endete, weil ich mich dem mit meiner Ex gemeinsam nicht stellen konnte. Das war mir so natürlich nicht bewusst die ganze Zeit.
Der Moment der Trennung war dann die Kulmination, der befürchtete Moment, wo alles zusammen kommt, wie in einem Film. Bisschen so Inception-like, bloß ohne Happy End. Der Zusammenbruch meines System, die Entwicklung des Trauma und die Erschaffung des Schutzraums begann.Puh, ich schreibe ganz schön viel und sehr lyrisch, ist bestimmt noch eine Nachwirkung vom Konsum.
😉 Coc. hat ja auch bisschen eine psychedelische Wirkung, aber mir gehts gut, kein Crash, kein Down, war ja nur einmal eine geringe Dosis...