Zitat von Scheol: das diese Beziehung als nicht mehr so gut anzusehen war , das ist wichtig und das sollte in den Vordergrund bei ihm kommen, das er eben auch schon von Trennung überlegt hat.
ja,ich hätte meinen Kindern niemals eine Trennung zugemutet, weil ich weiß wie sich das anfühlt und wie es ein Leben lang Einfluss nimmt. Meine Ex ihre Eltern haben sich nicht getrennt, sie kennt das nicht
Unsere Beziehung war immer Licht und Schatten, von Anfang an, viel Nähe, viel Sex, viel Lachen, viel Zeit zu zweit, viel Zoff, viel Liebe, viel Hass, gleiche politische und spirituelle Überzeugungen
Meine Ex hat sich sehr ambivalent verhalten. Sie war 23 Jahre lang treu und ehrlich, ein Engel, und dann *beep* sie plötzlich heimlich mit dem Arbeitskollegen monatelang. Das ging nicht in meinen Kopf
Aber es lag daran, dass sie sich seit der erfolgreichen OP verändert hat. Diese veränderte Frau hat mich betrogen.
Aber es existieren ja nicht zwei Frauen jetzt, ich muss auf der Elternebene mit einer Frau und einer Vergangenheit klarkommen.
Sie ist nicht ambivalent, sondern sie hat sich ambivalent verhalten. In mir wohnt ein großer Anteil von ihr aufgrund der vielen gemeinsamen Zeit. Dieser Anteil ist zu groß um ihn wegzudrücken.
Aber Frieden schließen kann ich auch nicht. Deshalb möchte ich sie verstehen.
Hinzu kommt, dass die Trauer auch die Angst überflutet. Wenn ich traurig bin, habe ich keine Angst und mache mir keine Sorgen. DEswegen ist proaktiv wirklich ein guter Ansatz, weil es da auch darum geht, mit den Sorgen und Ängsten aktiv umzugehen und sich nicht nur einzuigeln und zu trauern.
und auch der Vorschlag wie ich mit den "Trauer-Erdbeben" umgehen soll hat mir sofort geholfen
Weil das Problem an dem Trauma ist, dass es mich am verarbeiten und verstehen hindert. Ich bin eben so ein tiefsinniger Typ und will alles verstehen. Ich freue mich schon auf die Arbeit heute, da ist es schöner als daheim.