Zitat von Kaesekuchen: Stellt sich mir die Frage: Weil du es wirklich so langsam brauchst oder weil es nicht die "Richtige" ist?
Ich brauche nicht. Ich "möchte". Ich meine, wenn ich zurückschaue, dann haben sich meine zwei sehr langen Partnerschaften aus Verbundenheit entwickelt, weil ich die Frauen wirklich kannte, mich auf vielen Ebenen verbunden fühlte.
Warum kann man nicht mal ohne diesen ganzen Mann-Frau-Quark Zeit miteinander verbringen und schauen wohin es führt?
Diesen Aktionismus heutzutage empfinde ich als nervig. Manche Dinge zeigen sich einfach oder eben nicht. Alles "muss" immer gleich weiterentwickelt, in trockene Tücher oder geklärt werden. Warum nicht einfach mal ein wenig knistern genießen und für sich selbst sagen: den/die will ich weitertreffen. Sprich; eine Entscheidung für sich selbst Treffen mit dem Menschen Zeit zu verbringen.
Ich mache mir da gar keine wirkliche Rübe drum. Um ehrlich zu sein, fange ich erst mit dem denken an, wenn mir das zu offensiv wird. Ich dachte so: gehen wir die Tage einfach mal ne Runde Pommes im Stadtpark essen - gerne auch spontan. Nun hat sie mich schon mehrfach gefragt, wann wir Pommes essen wollen. Bevor es falsch rüberkommt, sie ist nicht aufdringlich. Aber sie scheint ihre Interessen und Bedürfnisse zu formulieren - und ich habe da nix "geschürt". Ich war einfach nur ich.
Da scheint eine Erwartungshaltung zu wachsen.
Und irgendwie finde ich das zum jetzigen Zeitpunkt auch etwas too much. Obwohl sie eben cool und entspannt ist.
Aber derzeit möchte ich einfach mit ihr reden, Unternehmungen starten und gemeinsam essen gehen. Sie kennenlernen und Zeit miteinander verbringen. Ist das so undenkbar?! Bin ich irgendwie total auf dem falschen Dampfer?