Zitat von tesa: Bei meinen Männern stimmt nur der erste Teil. Vielleicht sollte ich sie einfach nur Egoisten nennen?
Schau Dir doch mal die Familienkonstellationen der Eltern- und Großeltern-Generation an:
Da war üblich, dass es den (cholerischen) Familienpatriarchen gab, dessen Wort Gesetz war, dem nicht widersprochen wurde, wo eine Tracht Prügel noch nie geschadet hat und der Leitsatz galt: Solange Du die Füße unter meinen Tisch streckst, machst Du gefälligst, was ich sage!
Die dazu passende Frau hat sich untergeordnet, sich angepasst, war gehorsam, ist lieber zu Hause geblieben statt wieder zu arbeiten und musste bis in die 70er Jahre sogar die männliche Erlaubnis haben, um arbeiten zu können.
Bad Boys reinszenieren genau das, was ihnen Opa und Papa vorgelebt haben. Das sind die Selbst- und Beziehungsschemata, die internalisiert werden. Nur leider ist das keine bedürfnisorientierte Erziehung, sondern schwarze Pädagogik.
Zitat von Tin_: Sehe ich etwas anders. Bad Boys wird teils "kreativ" definiert. Beim ersten Teil würde ich aber mitgehen. Halte das sogar für sehr gesund.
1. Die Dosis macht's.
2. Überrascht mich kein Stück, da Du auch zu denen gehörst, denen ihre Autonomie sehr sehr wichtig ist.