Zitat von Haeschen:Lohn sollte nicht diskriminieren. Eine lange Erwerbsunterbrechung durch familiäre Versorgung und der berufliche Wiedereinstieg in TZ, sind mitverantwortlich für die Lohnlücke. Hier müssen mehr Anreize geschaffen werden um die Erwerbsunterbrechung zu verkürzen, Frauen schneller in den Beruf zurückkehren zu lassen ...
Ja, ich meine die Diskussion über die so genannte "unbezahlte Arbeit" ist sehr müßig. Das Problem an der Sache ist nunmal, dass sie nicht messbar ist. Richtig ist: Frauen kümmern sich deutlich häufiger um den Haushalt und werden dafür nicht direkt bezahlt. Auf der anderen Seite: Wie auch?! Wer soll das messen? Wer soll die Arbeit bewerten und wer sie bezahlen?
Klar, es gibt immer wieder die Darstellungen auf beiden Seiten: Die der halbtags arbeitenden Frau, die dann zu Hause die Wäsche macht, aufräumt, abwäscht, kocht und sich um den kranken Großvater kümmert.
Dann gibt's die Darstellung der Frau, die nach Hause kommt und sich auf's Sofa setzt, raucht und albernes Billig-TV-Programm guckt.
Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte - wie so oft. Es wird nicht jeden Tag die Wäsche gemacht, aber auch nicht jeden Tag nur gegammelt.
Was die Altherren angeht, bin ich mir ehrlich gesagt gar nicht so sicher, dass die nicht auch Frauen fördern. Wir sehen zusehends mehr und mehr Frauen in den Etagen und gerade im eher linken Spektrum (Unis etc.) ist es seit Jahrzehnte Gang und Gebe. Da sind gerade die Männer sogar häufig deutlich besser auf die Frauen zu sprechen. Allerdings: Gab es nicht gerade eine Studie von zwei Professorinnen in der dargelegt wurde, dass Frauen höhere Positionen selbst abgelehnt haben? Wo habe ich das noch gelesen...
🤔