Juliane333
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Zitat von LarsWilhelm:Also das thema Freundschaften zum bevorzugten Geschlecht (um es mal neutral zu formulieren) werden ja schon immer heiß diskutiert.
Modern halte ich das nicht- ich habe eine gute Freundin seit über 25 jahren- die kenne ich länger als meine Frau.
Ich stimme allerdings zu, dass das, was der Mann lebt nichts mehr mit Freundschaft zu tun hat. Und so wie sich R verhält, verhält sich auch keine Freundin. Was meinst Du denn, wie mir meine Freundin den Kopf waschen würde, würde ich ihr dermaßen hinterherhecheln.
Und einer der Indikatoren, dass wir eine nur (obwohl, was heißt schon "nur")sehr gute Freundschaft pflegen ist, dass ich am Donnerstag meine Frau anrief und sagte, dass ich auf dem Heimweg noch bei der Freundin auf einen Kaffee vorbei schnipsen täte- ok, viel Spaß, grüß sie, war die Antwort. In dieser Freundschaft ist zwar einiges privat, weil ich von ihr einige Details weiß, die mit den Worten: "Die sind nur für Dich" anvertraut bekam, aber dann erzähle ich eben, meiner Frau nur, dass da eine Mail einschlug, aber dass ich nicht über den Inhalt reden kann. Das ist akzeptiert.
Der eigentliche Punkt:
Ich habe in der Krise auch viel über mich gelernt. Und mir ist aufgefallen, dass so richtig tiefe Gespräche für mich nur mit Frauen funktioniert. Natürlich kenne ich einen Haufen Männer und unternehme zunehmend auch etwas mit ihnen, aber da sind die Themen anders. Wortlose Kommunikation funktioniert sehr gut mit den Männer (B. trinken und in Flammen starren).
Eine Freundschaft des Partners ob des Geschlechts abzulehnen, finde ich nicht in Ordnung. Allerdings sollte man sich auch erwachsen verhalten. Und natürlich, solch Freundschaften sind Poten. gefährdet, dass sich einer verliebt. Aber echte tiefe Freunde können das klären und überwinden.
Ich sehe es auch so wie du.
Sobald aber Heimlichkeiten ins Spiel kommen, stimmt etwas nicht. Damit meine ich auch nicht, dass man vielleicht etwas von einer Freundin/Freund weiß, dass die Partner nicht wissen sollen oder so. Das ist nicht verwerflich, aber die Heimlichkeit m, die E. in den Kontakt gelegt hat und die Intensität, die ja dieser guten Freundin oberste Priorität und Hörigkeit zugesteht, ist in meinen Augen der Beginn des Betrugs. Wäre alles völlig freundschaftlich und harmlos, hätten wir ja etwas zusammen machen können.
Es waren ja auch schon liebe KollegenInnen von uns beiden mal da, welche mit denen man eng zusammen arbeitet und die man sehr schätzt.
Er hat sie immer nur belanglos erwähnt oder mal was berichtet, um mich hinters Licht zu führen. Insgeheim lief da ja schon ein reger Austausch und selbst guten Freunden schicke ich nicht im Alltag, wenn nichts Besonderes ist, ständige Updates, was ich gerade mache und was alles über den lieben langen Tag passiert ist.
Ich versuche gerade herauszufinden, wo mein Mann wohnt, damit man ihm den Brief des Anwalts senden kann.
Ich habe ihm eine knappe Mail geschrieben und hinzugefügt, dass es mir weder darum geht ihn -bluten zu lassen- noch dass ich einen Streit mit ihm will, aber Klarheit brauche.
Mein Anwalt hat mir davon abgeraten die Schlösser zu tauschen, er hat meinen Mann aufgefordert sich zu erklären, ob er ausgezogen ist usw.
ebenso muss unser gemeinsames Konto aufgelöst werden, zum Glück erhalten wir unsere Gehälter etc. jeweils auf unsere eigenen Konten. Das erleichtert schon mal viel.
Ich hoffe, dass E antwortet...
Juliane,ich nehme dich ganz fest virtuell in die Arme!