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Das hat damit nichts zu tun. Ich kann Dir, in Bezug auf mich, nicht mal sagen, warum ich da Angst habe. Sie ist einfach da. Ich setzte mich alleine in Cafes, ich quatsche wildfremde Menschen an. Aber genau da, in Bezug auf Waschanlage, da ist einfach eine Blockade.
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#121
I
Iunderstand Mitglied
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Zitat von CanisaWuff:
Das hat damit nichts zu tun. Ich kann Dir, in Bezug auf mich, nicht mal sagen, warum ich da Angst habe. Sie ist einfach da. Ich setzte mich alleine ...
Ja ich weiß, das hat damit nichts zu tun, sondern ist völlig unerklärlich. Aber die TE hat nach ähnlichen Erfahrungen gefragt und wie man dem ganzen (einigermaßen erfolgreich) begegnet ist. Und wie bereits anfangs erwähnt, ging es mir nach der letzten Trennung von heute auf morgen genau so, in völlig normalen Situationen, und der Ansatz meiner Therapeutin war, sich bewusst dem Situationen auszusetzen, die Angst zuzulassen, zu spüren und sich klar zu machen, dass es Unsinn ist, weil keine Lebensgefahr besteht. Mir hat's geholfen, heute wenn mich das ungute Gefühl beschleicht zu dem es sich abgeschwächt hat, zb wenn ich auf den Autobahn Zubringer auffahre, sage ich mir "du spinnst, was will dir bitte passieren und wenn was ist, fährst du eben runter..." Mir hat's geholfen
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x 1#122
A
Was passiert momentan mit mir?
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L
LikeTheStars21 Mitglied
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Zitat von Iunderstand:
Ja ich weiß, das hat damit nichts zu tun, sondern ist völlig unerklärlich. Aber die TE hat nach ähnlichen Erfahrungen gefragt und wie man dem ...
Ist auch wirklich der beste Ansatz für die kleinen-großen Ängste, hat mir immer geholfen. Und ich erinnere mich noch gut, als ich damals mitten in einer Panikattacke mit dem Radl zu meiner Ärztin gefahren bin und ihr meinen gerade stattfindenden Herzinfarkt schilderte. Die hat mich über ihre Brille fragend angeschaut und ganz trocken gesagt: "Sie glauben also, mitten in einem Herzinfarkt radeln Sie zwei Kilometer zu mir?” Wurde mir lange ein hilfreiches Mantra.
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elizabeth2022 Mitglied
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Hallo ihr Lieben,
ich war gestern beim Arzt und wir wollen es mit den Vitaminen probieren. Er wird das alles beobachten und hat mir Blut abgenommen und wird es in paar Monaten wieder tun. Laut seiner Aussage würde es nicht schaden. Auf Antidepressiva kann man ja eh immer zurückgreifen. Habe gestern und heute direkt 70.000 IE Vitamin D3 eingenommen und in 7 Tagen soll ich auf 500.000 IE kommen. Zusätzlich B12 (5000 pro Tag). Es sind zwar nur zwei Tage aber ich fühle mich positiver. Habe Lust etwas zu unternehmen und bin nicht mehr depressiv. Es kann in dieser Hinsicht also nur besser werden.
Was die Ängste anbetrifft haben sich Denkmuster eingeschlichen, die einfach nun mal da sind und wo ich leicht in Panik bin und merke, dass es gleich passieren wird. Das verunsichert mich und ist das einzige was noch geblieben ist. Die körperlichen Symptome sind so gut wie weg bzw. viel viel besser. Ich denke, dass ich das mit den Ängsten auch hinkriege. Es ist aber für mich das schwierigste. Ich bin eben auf einen tollen Vortrag gestoßen und eine Aussage ist in meinem Kopf hängengeblieben. Für viele vielleicht einfach zu verstehen, für mich jedoch wieder ein Grund zum Grübeln. Deswegen wäre ich froh, wenn ihr mir helfen könntet.
Du kannst nichts bekämpfen, was es nicht wirklich gibt. Die Angst entsteht durch große Vorstellungskraft. Du musst nur aufhören dich darum zu bemühen sie zu bekämpfen. Es ist eine Gewohnheit geworden Horrorfilme in deinem Kopf zu produzieren.
Für mich existiert meine Angst. Aber dann wiederum existiert sie ja nicht wirklich weil es ja sinnlose Ängste sind. Vielleicht eine blöde Frage: aber trifft diese Aussage auch auf mich zu?
Hallo ihr Lieben, es ist jetzt 7 Monate her, dass ich hier ins Forum schrieb. Hatte in dieser Zeit weiter gekämpft und nicht aufgegeben, oder mich von den Ängsten beherrschen lassen. Kam die Angst dennoch noch, habe ich mich absichtlich in diese Situation katapultiert. Ich habe keine Antidepressiva genommen und auch keine Therapie gemacht. Ich habe es alleine geschafft. Darauf bin ich sehr stolz. Ich habe jedoch über mich gelernt, dass ich Gedanken soooo lange durchdenke, dass ich mir bewusst Ängste schaffen möchte. Auch das kann ich gekonnt abstellen. Gebe meinem Kopf die Chance nicht, weitere Ängste zu schaffen oder alte Muster hochkommen zu lassen.
Es gibt Situationen, die mag ich nach wie vor nicht und mache sie nicht gerne. Diese haben aber nichts mit Angst zu tun. So bin ich und so bleibe ich auch. Es ist mein Charakter, mein Wesen.
Man kann alles schaffen, wenn man Mut hat. Auch ohne Medikamente oder professionelle Hilfe. Am Ende des Tages muss man den Weg eh alleine gehen.
Euch alles Gute und danke für Eure Hilfe
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elizabeth2022 Mitglied
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Zum Thema Vitamine:
Habe mit ärztlicher Aufsicht Vitamin D3, B12 und Magnesium hochdosiert genommen. Danach ging es bergauf. Ob es daran lag, weiß ich nicht. Es ging mir aber deutlich besser.