Markus90
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Zitat von Aina:@Markus90 Dinge, die geschehen sind kannst du nicht ändern, aber daraus lernen und es beim nächsten Mal anders machen. Es ist ok dich traurig zu fühlen, und es dauert eine Zeit, bis es langsam besser wird. Deine Enttäuschung ist groß, du wolltest lange zu gern ihren Worten glauben und das verunsichert und ...
Danke!
Ja, aktuell ist es wirklich schwierig. Ich schaue einfach, dass ich irgendwie funktioniere und all meine Aufgaben erledige, aber ich fühle mich einfach gebrochen und früher habe ich immer mit ihr über solche Dinge gesprochen und jetzt ist wieder diese wahnsinnige Kälte da gewesen beim letzten Treffen.
Wie sie vor der zweiten Trennung noch sagte, dass sie nicht wisse, wie sie es ohne mich schaffen und aushalten kann, weil wir da schon mehr oder weniger eben auch in diese Richtung gingen, weil sie sich natürlich "hingehalten" gefühlt hat von mir. Ich habe ihr aber am Ende immer schon gesagt, dass wir das schaffen, aber sie konnte sich dann emotional nicht mehr öffnen. Ich bin eigentlich lt. Freunden und auch hier sehr selbstkritisch und suche die Fehler oft bei mir und versuche auch ein Verständnis für mein Gegenüber zu haben, aber da verstehe ich ihre eindimensionale Ego-Sichtweise einfach nicht. Wenn sie nach der ersten Trennung auch einfach einmal alleine geblieben wäre, mich nicht auf kranke und absurde Art und Weise angelogen hätte und dermaßen tief von ihrem hohen Ross gestürzt wäre, dann hätten wir heute vielleicht eine funktionierende Beziehung. So konnte ich sie einfach nie wieder, trotz allem positiven, so sehen wie ich sie einst gesehen habe. Zudem weiß ich nicht, ob alte Probleme in einer gemeinsamen Wohnung wieder gekommen wären wie dass es Diskussionen darüber gibt, wenn ich einmal nicht gleichzeitig Schlafen gehen möchte, weil ich z.B. am nächsten Tag frei habe.
Bei der ersten Trennung war es auch so, dass sie dann wieder ankam, wo das mit dem Neuen nicht funktionierte. Ich das aber leider erst später alles zu 100% zusammensetzen konnte und da sprach sie dann gleich wieder von gemeinsamen Urlauben, etc. Beim ersten Treffen! Zwei Monate davor sprach sie noch davon, dass ich sie ja bedrängen würde. Und das sind die Sachen die mich kaputt machen und die ich verarbeiten muss. Das war alles so krank und vor der Beziehung war ich dahingehend einfach gesund.
Und jetzt denke ich trotzdem daran, dass sie schon wieder jemanden anderen hat. Und ich denke mir einfach, wieso sie sich nicht einmal mit ihren Problemen auseinandersetzt. Vielmehr bin ich gefühlt der "Schuldige". Scheinbar auch lt. ihrer Psychologin, die aber wahrscheinlich eine sehr einseitige Einschätzung und Erzählung als Grundlage bekommt. Und das tut so weh. Weil sie halt eigentlich so viel auch echt liebenswertes in sich trägt und eigentlich selber wohl einfach nur geliebt werden möchte und unsicher ist. Ich habe echt auch alles probiert, habe auch sicher viele Fehler gemacht und vielleicht war einfach das Ego auch zu groß.... aber wenn du halt so angelogen wirst und so sch. behandelt worden bist... es ist einfach schwer dann mit so einer Frau wieder 100% Commitment herzustellen.
Irgendwie hab ich auch wenig getan die letzten Monate dagegen, wobei ich schon immer davon sprach, dass wir es schon schaffen. Aber diese Mega - Investition hab ich nicht getätigt. Die Trennung war die logische Folge und absehbar. Wir sprachen auch oft davon.
@ElGatoRojo
Ja, auf jeden Fall. Und sie konnte jetzt nicht länger warten. Was ich auch verstehen kann aus ihrer Sicht.
Muss aber sagen, dass die Tatsache, dass sie nun gleich wieder mit einem anderen etwas hat und sich einlässt, zeigt mir auch, dass sie einfach gar nicht weiterkommt. Und trotzdem schmerzt es so.
Beim vorletzten Treffen habe ich noch gemeint, dass ich nicht verstehe, dass man heutzutage gar nicht mehr kämpft, sondern immer gleich weiterzieht und sie meinte dann noch, dass sie das gleich sieht und das obwohl sie da schon wieder mit dem neuen in Kontakt war und das aufgebaut hat.
Ich finde das halt so schlimm. Immer so ein anderes Bild von sich nach außen transportieren und eigentlich halt genau das Gegenteil machen.
Ich weiß, dass ich mehr bei mir sein müsste, aber das schmerzt so sehr, weil wir echt so eine tiefe Verbundenheit hatten und gefühlt ist das dann auf einen Schlag für sie gar nichts mehr wert, sobald da jemand Neues ist. Und ich hänge da noch voll dran und gebe dem ganzen deutlich mehr wert, auch wenn es vorbei ist :/