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Was tun, wenn die guten Erinnerungen Sehnsucht wecken?

HeavyDreamy
Zitat von Schattenseite:
…danke Dir, daß Du mein enormes Bedürfnis nach Liebe erkennst und tolerierst, ohne mich deswegen abzuwerten.
Weine jetzt erstmal.

Ich kann dir nachempfinden und weiss, wie sehr du leidest.
Weinen ist gut, auch wenns sich erstmal mies anfühlt, aber Tränen sind, aus meiner Sicht, immer ein Stück verarbeiten, was geschehen ist, was du dir angetan hast.

x 1 #91


S
@HeavyDreamy … er hat mich - in seinen Grenzen - auch richtig gut behandelt.

Zuallererst hat er meine Langzeiterkrankung anerkannt und daß ich dadurch ja „frei“ war für ihn. (Ich bin seit Jahren krankgeschrieben und zuhause.)

Dann meine drei Kinder, was er anfangs „kraß“ fand und daher dauerte es auch gute neun Monate, bevor er mich (und letztlich nur meine Söhne) seiner engsten Familie, bestehend aus einer überaus gütigen Mutter und offenbar ewig konkurrierender Schwester, an seinem fünfzigsten Geburtstag in einem Restaurant vorstellte.
Wie immer zahlte seine Mutter alles.
Ich war baff.
Sowas gab es in meiner Welt nicht.
In seiner bzw. in ihrer Welt wird das aber seit Jahrzehnten so gehandhabt.

#92


A


Was tun, wenn die guten Erinnerungen Sehnsucht wecken?

x 3


S
@HeavyDreamy … ich weine vor allem um das, was ich gerade verliere.

x 1 #93


HeavyDreamy
Zitat von Schattenseite:
Wie immer zahlte seine Mutter alles.
Ich war baff.
Sowas gab es in meiner Welt nicht.

Das ist nur materiell und hat NULL mit Liebe oder Zuneigung zu tun!



Zitat von Schattenseite:
ich weine vor allem um das, was ich gerade verliere.

Du hast nen schlechten Mann verloren, sonst nix.

Gugg Mal hier zb:


Zitat von Schattenseite:
Sagte ich aber etwas zur (fehlenden) Erziehung, machte mein Ex wieder Schluß und/ oder beschimpfte mich und meine „mißratenen Kinder“.


Der war ein schlimmer Mann, wenn er so über deine Kinder geredet hat, wenn ihm was nicht passte.

Und so einen miesen Typen vermisst du?!

Ich weiss, du bist voll im Liebeskummer drin und auch im Entzug, weil du süchtig warst nach ihm.

Aber er hat dir dein Leben doch viel schwerer gemacht, als das du es eh schon hast mit deiner Erkrankung!

x 2 #94


HeavyDreamy
@Schattenseite

Darf ich fragen, welche Erkrankung du hast, weil du schon viele Jahre krankgeschrieben bist?

#95


S
@HeavyDreamy stimmt leider und er warf mir meine Erkrankung in den drei Jahren auch gefühlt monatlich vor

x 1 #96


S
@HeavyDreamy rezidivierende Depression und Borderline

x 1 #97


S
Zitat von Schattenseite:
… ich weine vor allem um das, was ich gerade verliere.

Was verlierst du den gerade ?

Zitat:
Liebe ihn aber immer noch

Was liebst du den daran ?


Was genau vermisst du daran ?



1). seine Ausraster,
2). sein fehlendes Vertrauen,
3). seine wiederkehrende Abwertung meiner Person („Was habe ich mir mit DIR nur eingefangen?!
4). oder : „Du bist eine pathologische Narzisstin!“),
5). seine Art,
6). das Opfer zu geben und auf dieser Rolle zu beharren,
7). der Umgang zwischen seinem Sohn und ihm,
. das Gefühl, neben ihm austauschbar/ nicht wirklich wichtig zu sein,
9). sein Jammertonfall, wenn ihm etwas nicht paßte oder gelang,
10). sein passiv- aggressives Auftreten,
11). seine zig Anrufe u.a. mit der Begründung, ihm sei langweilig u.a.m.,
12). seine zunehmende Eitelkeit
13). und Fitnesstudiosucht,
14). sein permanentes Streben, der Mittelpunkt zu sein,
15). sein Dreck beim Kochen, den er nicht wegräumt
16). stets das Wort „deine Schuld“ zu verwenden
17). und „du bist eine Täterin“,
18). anstatt auch seinen Anteil zu suchen,
19). sein andauerndes Jammern über „nur 4500 netto, weil er ja so viel davon beiseite packen ‚muß‘ fürs Alter,
20). sein Angstsparen,
21). seine Art,
22). die (auch finanzielle) Zuwendung seiner Mutter für selbstverständlich zu nehmen,
23). ohne sie z.B. einmal einzuladen („Sie würde das nicht wollen und sich schämen, so eine Einladung von mir anzunehmen.“),
24). sein permanentes Klagen über sein zu hohes Gewicht
25). und ausgehende Kopfhaare (war gar nicht der Fall, er sollte froh sein, so gesund und fit zu sein),
26). sein Verleugnen des Konsums von P. (fand ich nicht schlimm, aber daß er es bestritt, obwohl ich es entdeckt hatte, irgendwie schon) …

27). Ihm war bzw. ist die Außenwirkung enorm wichtig. Sein Äußeres,
28). seine Leistung,
29). sein Ansehen,
30). sein Ruf.
31). wenn er wütend austickte,
32). die Bude klebrig ließ etc.
33). Ich weiß nicht, wieso er sich gerade bei mir so gehen lassen hat, war ich es ihm nicht wert oder war es ihm egal oder hatte er zumindest in dem Punkt vollstes Vertrauen?
[weil er Dreck machen konnte wie er wollte du hast sauber gemacht ]


34). Etwa 2,5 Jahre lang putzte ich dort regelmäßig und sehr gründlich. Er bedankte sich kurz- und eine Woche später sah es wieder so aus und ich fing von vorn an. Irgendwann sah ich es nicht mehr ein, denn der Zustand wurde weder wirklich wertgeschätzt noch erhalten.

35). täglichem PC- Spiel,
36).
37).
38).dem Haushalt, dem Garten UND der Beziehung mit mir wird er überfordert gewesen sein.

39). Er hat mal gesagt, wenn er sich zwischen dem Sport, dem Gaming und mir entscheiden müßte, könne ich nur verlieren.


40). sein „Jugendwahn“ nahm immer mehr zu.
41). Er redet auch fast nur noch in Jugendsprache, was mich sehr genervt hat,
42). wenn der Sohn ihn als Fahrdienst oder Alk. benutzt, weil er wieder Kumpels / Mädels da hat oder zu denen hin will,
43). dann macht der Papa das sofort und fühlt sich gebraucht und wichtig.
44). Der darf ihm auch über den Mund fahren, freche Antworten geben etc., das hätte ich mir ihm gegenüber zu keiner Zeit erlauben dürfen - und auch nicht gewollt.


+20 andere Dinge = 64).

x 3 #98


HeavyDreamy
Guten Morgen zusammen

Zitat von Schattenseite:
Zuallererst hat er meine Langzeiterkrankung anerkannt

Zitat von Schattenseite:
er warf mir meine Erkrankung in den drei Jahren auch gefühlt monatlich vor


Na anerkannt dann nicht wirklich, wenn er dir das monatlich vorwarf?!



Zitat von Schattenseite:
rezidivierende Depression und Borderline


Welche Symptome hast du denn mit Depression und Borderline?

x 1 #99


Heffalump
Zitat von Schattenseite:
@HeavyDreamy rezidivierende Depression und Borderline

Jeder von uns, trägt sein Schicksal. Kaum Menschen ohne zu finden sind.

Und du wirst feststellen, das jene die vorwerfen, meist Neider sind.
Sie neiden jedes Glück, jede gefühlte Bevorzugung. Sie sich trotzdem besser fühlen, wenn sie dich klein halten können. Was du als Liebe wahrnimmst, viel Schauspiel ist und wenig real.

Aber das dauert, das erkennt man erst nach und nach. Nicht sofort.
Du bist frisch getrennt, alles in dir ruft noch nach zurück zu ihm. Egal wie lieb er dir deine vermeintlichen Verfehlungen an den Kopf warf.

Wenn er lieben könnte, wäre ihm dein Zustand wichtig. Statt das er dich hierfür klein macht.

x 2 #100


Plague
Zitat von HeavyDreamy:
Na anerkannt dann nicht wirklich

Wohl eher an den Punkten, an dem es ihm nützlich war, schamlos ausgenutzt (24/7 präsent zu Hause, damit er seinen Interessen nachgehen konnte) und es auf der anderen Seite wieder gegen die TE verwendet, wenn ihm mal wieder die Galle übergelaufen ist, Motto "Ich bin ok, du bist nicht ok".

Zitat von Schattenseite:
rezidivierende Depression und Borderline

Warst oder bist du in Behandlung?

x 3 #101


S
Ja, ich bin in Behandlung, mache derzeit eine Traumatherapie in Gruppenform, später dann auch in Einzelsitzungen.
Die Symptome reichen von Erschöpfung und Niedergeschlagenheit bis suizidalen Gedanken und Hoffnungslosigkeit. Den Haushalt und die Versorgung meiner Kinder stelle ich sicher, nach wenigen Wegen in der Stadt ist mein Limit aber meist schon erreicht. In guten Phasen schlafe ich weniger und bin auch gut drauf, in schlechten komme ich auf bis zu 11h Schlaf und schaffe nur wenig. Für meine Kinder bin ich immer erreichbar, auch wenn ich oft im Bett liege und platt bin. Sie sind sehr selbstständig.

x 3 #102


HeavyDreamy
@Schattenseite

Ich kann deine Sehnsucht generell nach einem Partner vollauf verstehen Lachendes Gesicht Jeder wünscht sich jemand an der Seite.

In deinem Fall wäre es aber schon auch wichtig, dein eigenes Wohlbefinden wieder zu stärken und ich finde es supi, dass du auch Hilfe annehmen kannst, mit Therapie Lachendes Gesicht

Und ja, eben auch ganz wichtig, dass du, wenn du jemand kennenlernst, darauf achtest, wie dieser Mensch mit dir umgeht.
Denn wenn du da son Typen angelst, wie der aktuelle hier jetzt, dann fördert das nicht gerade deiner Genesung selber, sondern verschlimmert nur alles wieder mehr!

Und was ich auch ganz wichtig finde, ist der Umgang mit deinen Kindern, dass da nicht jemand ist, der deine Kinder sogar noch als "missratene Kinder" zb bezeichnet, nur weil du jemanden eine Meinung mitteilst, wie du es siehst in gewissen Dingen.

Wer mein Sohn so betitelt, der darf in die Wüste gehen.

Achte auf dich und deinen Kindern und ich hoffe, deine Therapie schlägt gut an für dein weiteres Leben Lachendes Gesicht
Aber lasse bitte schlechte Menschen von dir fern (Selbstschutz) - sonst hilft auch keine Therapie!

x 2 #103


S
Mir fällt gerade noch eine Situation ein, die ich als ganz schrecklich in Erinnerung habe.
Letztes Jahr um diese Zeit war ich in einer Tagesklinik und hatte meinen letzten Tag. Geplant war, daß er mich abholt, aber er versetzte mich, weil sein Sohn mal wieder dazwischenfunkte, obwohl es mir sehr wichtig gewesen wäre. Er holte ihn und einen Kumpel von irgendwo mit dem Auto ab, obwohl die Burschen ein D- Ticket hatten. Am nächsten Tag fuhren wir beide per Bahn zu einer Veranstaltung (er konnte kostenlos auf meiner Karte mitfahren) und die Rückfahrt war die Hölle wegen Regen, Verspätung des Zuges etc. Ich machte meinem Ärger darüber Luft, daß er für uns nicht das Auto genommen hatte und wir jetzt mitten in der Nacht naß irgendwo in der Pampa stehen, während er für seinen Sohn und dessen Freund sofort ins Auto springt und mich stehen läßt. Da flippte er aus, mitten im Zugabteil, in dem auch Leute saßen, und schrie mich vor allen an, daß das seine Sache sei und er seinen Jungen fahren würde, solange und wohin der das wolle, Hauptsache, der würde nicht so verdorben und mißraten werden wie meine Kinder und die Schei …- Mutter, die ich sei.
Es war so peinlich und ich war froh, als wir aussteigen konnten. Die letzte Bahn nach Hause war weg und wir allein auf der Straße weit nach Mitternacht. Da packte er mich plötzlich am Hals, drückte fest zu und schüttelte mich, schrie dabei: “Mach doch einfach, was ich sage, und halt bei gewissen Sachen den Mund, ist das denn so schwer zu kapieren?!“ Ich war wie gelähmt. Trotzdem ging ich mit ihm mit in seine Wohnung. Ich ging immer wieder mit ihm mit.

x 1 #104


S
@HeavyDreamy ich weiß, die Klinik letztes Jahr hätte ich mir mit der Beziehung auch sparen können, weil es da auch viel Zoff gab und die Therapeutin mich immer wieder an mich selbst erinnern mußte. Sie war sogar der Meinung, eine Trennung wäre besser und das sollten Therapeuten an sich niemals sagen. Aber ich war so besessen von ihm und der Angst, ohne ihn zu sein- sie erreichte mich nicht wirklich .

x 1 #105


A


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