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Was tun, wenn die guten Erinnerungen Sehnsucht wecken?

S

Schattenseite
Mitglied

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Mitglied seit:
Es ist Woche 3 meiner Trennung von ihm und wir haben seit fünf Tagen keinen Kontakt mehr gehabt. Er hat das Aus von Anfang an akzeptiert.

Nun steht das Wochenende mit gutem Wetter vor der Tür und die Erinnerungen an die ganzen Unternehmungen machen mir gerade sehr zu schaffen. Es macht sich eine Sehnsucht breit, die momentan total kontraproduktiv ist …

Nach wie vor leide ich sehr unter dem „Entzug“ und schaffe es nicht, mich wirklich abzulenken und denke 24/7 an ihn bzw. uns.

Bin für jeden Tip dankbar.

x 2 #1


R
Zitat von Schattenseite:
Er hat das Aus von Anfang an akzeptiert.

Hättest du dir gewünscht, dass um euch kämpft?

Zitat von Schattenseite:
Nun steht das Wochenende mit gutem Wetter vor der Tür

Warum setzt du dich so unter Druck? 3 Wochen ist noch nicht lang


Zitat von Schattenseite:
die momentan total kontraproduktiv ist …

alles hat seinen Sinn, auch zu trauern oder sehnsucht zu haben will gefühlt werden


Zitat von Schattenseite:
schaffe es nicht, mich wirklich abzulenken

was ist denn passiert? wie kam die trennung zustande?

x 2 #2


A


Was tun, wenn die guten Erinnerungen Sehnsucht wecken?

x 3


Sonnenschein85
Es dauert leider. So blöd es ist aber am Anfang tut es weh und man denkt die ganze Zeit daran. Lass die Gefühle zu. Du kannst weinen und wütend sein. Wenn du dazwischen mal kurz Momente hast wo es besser geht, dann geh an die Luft oder triff eine liebe Freundin zum drüber sprechen.

Es wird besser werden, aber es braucht Zeit🍀

x 4 #3


S
@reader001 Es ist eine lange Geschichte, ich hatte sie letztens hier

warum-fuehlt-sich-trennung-nach-on-off-wie-entzug-an-t77378.html

niedergeschrieben.

Ja, ich hätte mir tatsächlich gewünscht, daß er um uns kämpft, obwohl es nicht zu erwarten war, da er das schon immer gesagt hat: gehst Du, laufe ich Dir nicht hinterher.
Er ging gefühlt jede Woche, machte sich dann unerreichbar, schrieb wütende Nachrichten oder gar nichts. Ein, zwei Tage später kam er reuig zurück und ich verzieh ihm seinen „Ausraster“. Ein falscher Satz, und es ging von vorn los.

Aus mehreren Vernunftsgründen bin ich am 30.3. dann Hals über Kopf aus seiner Wohnung, weil wir uns wiedermal um einen ewig gleichen Punkt stritten, nämlich die Präsenz seines Sohnes (15) und wie ich immer wieder dahinter zurückstecke.

Es wird sich nichts ändern, betonte er, und ich war es leid, immer wieder über meine Grenzen gehen zu müssen bzw. zuzulassen, daß meine Grenzen nicht gewahrt wurden. Ich wäre auf Dauer emotional verhungert neben den beiden.
Also mußte ICH etwas verändern und gehen.

Seither weiß ich mit mir allein und all der Zeit nichts anzufangen, da wir knappe 3 Jahre lang 24/7 in Kontakt standen. Die Funkstille ist wie ein Entzug, meine Gedanken kreisen immer noch ständig um die Beziehung, die es nicht mehr gibt.
Ich bereue die Trennung nicht, aber es ist wie eine Trauer um eine Zukunft, die es nun halt auch nicht mehr geben wird und die ich mir irgendwie harmonisch und miteinander ausgemalt hatte.

x 1 #4


S
@Schattenseite
Zitat:
Aus mehreren Vernunftsgründen bin ich am 30.3. dann Hals über Kopf aus seiner Wohnung,

Kannst du mir mal einige vernünftige Gründe nennen ? Danke

x 2 #5


S
@Schattenseite
Zitat:
Es wird sich nichts ändern, betonte er,

Kann er auch nicht.

Zitat:
und ich war es leid, immer wieder über meine Grenzen gehen zu müssen bzw.

müssen tust du nichts.

Du wolltest und möchtest über deine Grenzen gehen damals.


Zitat:
zuzulassen, daß meine Grenzen nicht gewahrt wurden. Ich wäre auf Dauer emotional verhungert neben den beiden.

Bist du schon.


Zitat:
Also mußte ICH etwas verändern und gehen.

Ich WILL etwas verändern.

Ich MÖCHTE etwas verändern.

Zitat:
Seither weiß ich mit mir allein und all der Zeit nichts anzufangen, da wir knappe 3 Jahre lang 24/7 in Kontakt standen.

Du hast 90 % am Tag an ihn gedacht um nur keinen Fehler zu machen um nicht in Ungnade zu fallen.
Diese 90 % sind nun weggefallen und das erzeuge eine enorme 90 % Leere.

Zitat:
Die Funkstille ist wie ein Entzug, meine Gedanken kreisen immer noch ständig um die Beziehung, die es nicht mehr gibt.

Durch die Manipulation.

Zitat:
Ich bereue die Trennung nicht,

Ich möchte das du das 30-50 Mal laut aussprichst.

Zitat:
aber es ist wie eine Trauer um eine Zukunft, die es nun halt auch nicht mehr geben wird und die ich mir irgendwie harmonisch und miteinander ausgemalt hatte.

Mit ihm geht das nicht mit dem harmonischen .

x 3 #6


S
@Scheol seine Ausraster, sein fehlendes Vertrauen, seine wiederkehrende Abwertung meiner Person („Was habe ich mir mit DIR nur eingefangen?! oder : „Du bist eine pathologische Narzisstin!“), seine Art, das Opfer zu geben und auf dieser Rolle zu beharren, der Umgang zwischen seinem Sohn und ihm, das Gefühl, neben ihm austauschbar/ nicht wirklich wichtig zu sein, sein Jammertonfall, wenn ihm etwas nicht paßte oder gelang, sein passiv- aggressives Auftreten, seine zig Anrufe u.a. mit der Begründung, ihm sei langweilig u.a.m., seine zunehmende Eitelkeit und Fitnesstudiosucht, sein permanentes Streben, der Mittelpunkt zu sein, sein Dreck beim Kochen, den er nicht wegräumt …

Tat gut, das mal aufzuschreiben. Es gibt sogar noch mehr Gründe.

x 1 #7


S
@Scheol das sind wieder sehr starke Worte. Die möchte ich verinnerlichen, um einige Denkmuster in mir positiv zu verändern.

x 2 #8


S
Zitat von Schattenseite:
@Scheol das sind wieder sehr starke Worte. Die möchte ich verinnerlichen, um einige Denkmuster in mir positiv zu verändern.

Wollen und möchten sind leicht . Und bestärken dich !

MUSS ist ein hartes Wort !

x 3 #9


S
@Schattenseite
Zitat:
Es gibt sogar noch mehr Gründe.

Na dann mal weiter.

x 1 #10


S
@Scheol haha, hab‘s verstanden!

x 1 #11


Heffalump
Schau, du hast Grenzen gesetzt, aber nie verteidigt. Oder beschützt. Deswegen konnte er tun, was er tat.

Schütze dich besser, es tut keiner ausser dir

x 2 #12


S
@Scheol Schattenseite … stets das Wort „deine Schuld“ zu verwenden und „du bist eine Täterin“, anstatt auch seinen Anteil zu suchen, sein andauerndes Jammern über „nur 4500 netto, weil er ja so viel davon beiseite packen ‚muß‘ fürs Alter, sein Angstsparen, seine Art, die (auch finanzielle) Zuwendung seiner Mutter für selbstverständlich zu nehmen, ohne sie z.B. einmal einzuladen („Sie würde das nicht wollen und sich schämen, so eine Einladung von mir anzunehmen.“), sein permanentes Klagen über sein zu hohes Gewicht und ausgehende Kopfhaare (war gar nicht der Fall, er sollte froh sein, so gesund und fit zu sein), sein Verleugnen des Konsums von P. (fand ich nicht schlimm, aber daß er es bestritt, obwohl ich es entdeckt hatte, irgendwie schon) …

#13


R
Zitat von Schattenseite:
Seither weiß ich mit mir allein und all der Zeit nichts anzufangen, da wir knappe 3 Jahre lang 24/7 in Kontakt standen. Die Funkstille ist wie ein Entzug

ich denke es ist Erschöpfung oder vielleicht auch beides aber ganz sicher Erschöpfung. Ich war nach meiner Trennung auch erschöpft, obwohl meine Ex sich nicht besonders falsch verhalten hat.


Zitat von Schattenseite:
weil wir uns wiedermal um einen ewig gleichen Punkt stritten,

Es ist vorbei, ihr habt alles versucht -- ich kenn das auch von meiner Ex-Ehe, bei Diskussionen immer wieder in die Sackgasse ohne Ausweg zu geraten. Ich war sehr verzweifelt darüber.

Mach dir klar, das wird nichts mehr, eure Beziehung ist am Ende.


Zitat von Schattenseite:
Ich wäre auf Dauer emotional verhungert neben den beiden.
Also mußte ICH etwas verändern und gehen

Alles gut, du musst dich nicht rechtfertigen 🌞


Zitat von Schattenseite:
wie eine Trauer um eine Zukunft, die es nun halt auch nicht mehr geben wird

ws ist hart aber nicht zu ändern, du musst dir selbst unbedingt mehr Zeit geben zu heilen und akzeptieren , dass es Monate oder Jahre dauern kann

x 1 #14


S
@Schattenseite

Wie stellst du dir eine schöne Beziehung vor ? Was sollte das sein ?

#15


A


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