@reader001 Es ist eine lange Geschichte, ich hatte sie letztens hier
warum-fuehlt-sich-trennung-nach-on-off-wie-entzug-an-t77378.htmlniedergeschrieben.
Ja, ich hätte mir tatsächlich gewünscht, daß er um uns kämpft, obwohl es nicht zu erwarten war, da er das schon immer gesagt hat: gehst Du, laufe ich Dir nicht hinterher.
Er ging gefühlt jede Woche, machte sich dann unerreichbar, schrieb wütende Nachrichten oder gar nichts. Ein, zwei Tage später kam er reuig zurück und ich verzieh ihm seinen „Ausraster“. Ein falscher Satz, und es ging von vorn los.
Aus mehreren Vernunftsgründen bin ich am 30.3. dann Hals über Kopf aus seiner Wohnung, weil wir uns wiedermal um einen ewig gleichen Punkt stritten, nämlich die Präsenz seines Sohnes (15) und wie ich immer wieder dahinter zurückstecke.
Es wird sich nichts ändern, betonte er, und ich war es leid, immer wieder über meine Grenzen gehen zu müssen bzw. zuzulassen, daß meine Grenzen nicht gewahrt wurden. Ich wäre auf Dauer emotional verhungert neben den beiden.
Also mußte ICH etwas verändern und gehen.
Seither weiß ich mit mir allein und all der Zeit nichts anzufangen, da wir knappe 3 Jahre lang 24/7 in Kontakt standen. Die Funkstille ist wie ein Entzug, meine Gedanken kreisen immer noch ständig um die Beziehung, die es nicht mehr gibt.
Ich bereue die Trennung nicht, aber es ist wie eine Trauer um eine Zukunft, die es nun halt auch nicht mehr geben wird und die ich mir irgendwie harmonisch und miteinander ausgemalt hatte.