Zitat von Felica: Meines Erachtens gibt's keine Lösung.
Doch die gibt es, die ist auch nicht schwierig, aber sie ist ziemlich unbequem und sicher schmerzhaft. Das ist aber eben etwas anderes als "kompliziert" oder "schwierig".
Die Lady wird für sich eine Entscheidung treffen müssen. Entweder sie findet Umgang mit ihrem Bedürfnis nach Ausleben, zB über Rollenspiele etc oder dieses Bedürfnis ist ihr so wichtig, daß es die Priorität hat, dann aber eben um den Preis der bisherigen Ehe.
Heißt ja nicht, daß die nach der Trennung in zwei, vier oder sechs Jahren nicht doch wieder zueinander finden. Oder nach ner Weile die besten Freunde werden.
Aber die Lösung ist wenn auch massiv schmerzhaft dennoch simple. Die Lady muss sich entscheiden.
Was nicht geht, zu behaupten man würde jemanden absolut lieben, dann von diesem verlangen, er müsste etwas gestatten, was dessen moralischen und emotionalen Vorstellungen überhaupt nicht entspricht und dann weiter unter dem Deckmantel der Liebe zu verhandeln. Das alles ist super manipulativ, weil sie ihn ködert. Zunächst behauptet sie, Zeichen ihrer Liebe wäre, daß sie es nicht verdeckt machen möchte, sondern in ihrer großen Liebe zu ihm, ihn offen an ihren Gefühlen teilhaben lässt. Und als das nicht funktioniert hat, macht sie die Zukunftsperspektive brauchbar, wenn er es ihr jetzt erlaubt (alles wohlgemerkt entgegen dessen, was er möchte), dann tja dann können sie auch noch in 25 Jahren glücklich in den Sonnenuntergang reiten.
Wasch mich, aber wehe, wehe ich werd nass und weil ich das nicht lösen möchte, bearbeite ich dich so lange, bis du mir Erlaubnis gibst, mein Dilemma weiter aufrecht zu erhalten.
Nicht falsch verstehen, ich habe großes Mitgefühl für alle Beteiligten in der Situation, auch und insbesondere für sie. Aber ein X ist und bleibt ein X, aus dem wird kein U und es ist ihr Dilemma und anstatt erwachsen in die Verantwortung zu gehen, erzählt sie ihm, schau, wenn Du mich wirklich liebst, so wie ich dich wirklich Liebe, dann kannst du doch gar nicht anders als mich zu lassen.
Garniert mit, er hätte old-school Moralvorstellungen.
Sorry, aber von meiner Seite einfach, nein.