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Wenn eine Frau sich trennt

So-What
Ich würde das so pauschal nicht sagen. So sind nicht alle. Ich denke aber grundsätzlich, dass es ein Ausdruck von Verzweiflung ist und es oftmals noch einen Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt diese auszudrücken.

In vielen Fällen sind die ersten Gedanken eines Mannes: Frau weg (war meins), Kind(er) weg (was erst mal nicht stimmt), Haus weg (das kommt öfter vor), Geld weg (welches er sehr oft nur mit Unterstützung dieser Frau erwirtschaften konnte), Komfort weg (Bequemlichkeit). Viele Männer drücken diese Verzweiflung durch aggressives Verhalten aus, durch Worte, blindem Aktionismus und Eifersucht.

In vielen Fällen drücken Frauen die Verzweiflung auf eine andere Art aus. Sie sind traurig, melancholisch und eher in depressiver Stimmung und weinen. Ihre Gedanken gelten oft dem Alleinsein, der Überforderung, Statusverlust (von der "normalen" Mutter und Ehefrau zu alleinerziehend und geschieden, was aus gesellschaftlichem Aspekt an ihr nagt), Verlust des Lebensstandards (auch Haus und Geld wie beim Mann, Zukunftsängste), aber es gibt da noch die emotionale Komponente (die vermeintliche Liebe zum Ehemann).

Damit meine ich nicht, dass ein Mann nicht liebt, aber oft eben weniger gefühlvoll nach außen wirkt. Es gibt immer noch viele Männer, die Gefühle zeigen für ein Zeichen von Schwäche halten, Aggressionen eher männlich sind.

Grundsätzlich kann ich die erste Verzweiflung dahinter verstehen. Ich würde auch jedem Mann zugestehen, dass er kurz unsachlich wird. Das nehme ich auch nicht gleich persönlich. Sofern es nicht beleidigend oder körperlich wird. Und sofern er das schnell wieder in den Griff kriegt.
Und ich gestehe mir selbst diese Traurigkeit und Tränen ein, sofern es im Rahmen bleibt (damit meine ich emotionale Erpressung und Drohungen Richtung Kindesentzug) und nicht ewig anhält. Das ewige Ausharren in dieser Stimmung werde ich nie verstehen.

Was ich auch nie verstehe ist der Hass auf alle Männer/Frauen und der Vertrauensverlust. Und da "schenken" sich beide hinterher oft nix. Das ist schade. Schließlich sind nicht alle Menschen gleich böse. Es ist personenbezogen. Manchmal muss man sich auch mit in die Verantwortung für ein Scheitern der Beziehung nehmen. Und am Ende ist es so, dass jeder das Recht hat sich zu trennen. Niemand gehört einem und Versprechen, die man in rosaroten Zeiten Jahre zuvor gemacht hat, können nicht auf ewig als bindend angenommen werden. So viel Realismus muss sein.
Es ist schade, dass viele in der Vergangenheit hängen anstatt ihre Zukunft zu gestalten. Und das gilt für beide.

Ich würde sagen, es ist egal wer sich trennt. Es läuft für eine Partei nie gut...erst mal.

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Worrior
Scheidung kostet Geld, das ist nun mal so, ob das dann immer so gerecht wer mehr und wer weniger in die Tasche greifen muss sei dahingestellt.
Es ist wie es ist, unsere Rechtslage ist nun mal so.

Jetzt gehören Trennungen ja nicht gerade zu den schönsten Momenten des Lebens.
Nachtreten bringt nichts, außer schlechte Laune und trübe Gedanken, die nur ausbremsen.
Eine(r) will die Trennung mehr der/die andere Part möchte es weniger.
Dass eine Seite an die Forderungen gestellt wird, diese, im Zweifelsfall, erst mal prüfen lässt hat m. M. nach nichts mit Böswilligkeit zu tun.

Wenn ein Part betrogen wurde wird er sich in den seltestens Fällen darüber freuen.
Enttäuschung, Trauer, Wut, Zorn oder auch ein innerer Ruf nach Vergeltung sind da normale Gefühlsregungen.
Wenig beeinflussbar aber der Umgang mit diesen negativen Gefühlen liegt in der Hand des Betroffenen selbst.
Trotzt derjenige wie ein Dreijähriger oder hat er sich im Griff, nimmt die negativen Gefühle und Emotionen erst mal an und versucht sie rational einzuordnen.
Was natürlich nicht immer leicht ist Emotionalität mit Rationalität auszugleichen.
Die Gefühle und Emotionen sind nun mal da, die Reaktion darauf eine andere Sache.

Privat gibt es auch Menschen denen ich gerne bei Nacht und siehst-mich-nicht gerne in einer abgelegenen Gasse begegnen würde.

Gerade Männer machen sich das Leben in einer Trennung manchmal schwer.
Bei gemeinsamen Kindern wird es nicht vermeidbar sein wenn weiterhin ein Kontakt mit der Ex besteht.
Deshalb muss sie nicht meine Freundin sein, ein vernünftiger, respektvoller, freundlicher Umgang auf der Elternebene reicht vollkommen aus.

Wieso man aber gerade mit Exen, in der Trennungsphase, wenn alles Organisatorische geklärt ist, weiterhin wiederkehrenden Kontakt pflegen muss, mit Gebettel um irgendwelche Treffen, warum der Werdegang weiterhin auf Internetplattformen weitervetfolgt wird, entzieht sich meinem Verständnis.
Gerade da wäre es wichtig größtmögliche Distanz zu wahren um sich neu zu sortieren, sich zu oeganisieren und neu aufzustellen.
Ob da jemand dann seiner Ex eine chronische Durchfallerkrankung wünscht oder alles gute, ist eine Sache.
Maßgeblich ist es diese in Ruhe zu lassen.
Wie es dann in ferner, ferner Zukunft mal aissehen mag liegt in den Sternen.

Pauschal zu sagen dass Männer aggressiv oder stalkend auf ihre Ex einwirken kann ich nicht unterschreiben, egal was der Youtube Doktor dazu meint.

Ich habe halt auch schon andere Fälle mitbekommem wo Damen ihren Verflossenen das Leben zur Hölle machten.
Mit sehr unschönen Methoden.
Pauschalisieren würde ich deshalb nichts, Idioten gibt es auf beiden Seiten.

x 9 #17


A


Wenn eine Frau sich trennt

x 3


T
Ich glaube nicht, dass man das so pauschalisieren kann. Das kann unterschiedlich laufen.
In meinem Bekanntenkreis ist eher der Mann meistens der Angeschmierte, vor allem wenn es Kinder gibt. Finanziell vogelfrei, muss um Umgang mit seinen Kindern betteln, die Familiengerichte betrachten ihn als optional und entbehrlich. Die Ex ist rachsüchtig und macht ihm das Leben schwer.
Jetzt hab ich natürlich auch pasuchalisiert.

x 3 #18


Nur-ein-Mensch
Zitat von Yassa:
Wenn eine Frau sich trennt, wird ihr öfter das Leben zur Hölle gemacht, während der Trennungszeit, als wenn ein Mann sich trennt. Ist das eine ...

Gibt es Beweise für diese Aussage?

Hab schon wieder Bauchschmerzen wenn der Mann hier Blaming/ Framingopfer sein soll.

x 2 #19


DieSeherin
es gibt doch immer die emotionale komponente und die, bei der es um knallharte folgen einer trennung geht - kinder, haus, geld... die beiden ebenen auseinanderzuhalten, schaffen die wenigsten paare!

und man muss ja nicht alle geschlechter-klischees aus der kiste holen, aber ein paar stereaotype existieren ja nicht umsonst. und deswegen glaube ich, dass die verletztheit und die existenängste bei mann und frau gleich sind, sich im verhalten aber unterschiedlich äußern.

(dass der hintergrund einer trennung viel ausmacht, wie die trennung dann abläuft, ist eine andere geschichte)

x 2 #20


Y
Zitat von Nur-ein-Mensch:
Hab schon wieder Bauchschmerzen wenn der Mann hier Blaming/ Framingopfer sein soll.

Du brauchst keine Bauchschmerzen haben. Es gibt ja nicht -die Männer- und -die Frauen-.
Es gibt vielleicht eine Tendenz. Aber das war’s auch schon. Und auch das steht in Frage.
Es reicht doch, wenn du schreibst ich sehe das nicht so.
damit ist die Diskussion eröffnet, und man kann sich ein bisschen austauschen.

In dem Podcast ging es allerdings auch um lange Ehen.
Dazu hat Herr Dogs einiges aus seiner Praxis erzählt. Ich glaube, das sind auch Sonderfälle, weil da auch eben längeres Lebensvermögen im besten Fall angeschafft wurde.
Ich hab das schon mehrmals jetzt im Bekanntenkreis mitbekommen.

Wenn der Mann geht, ist es leichter.
Der hat oft auch schon eine neue Partnerin und möchte dann alles gut abwickeln, weil er ein Interesse hat aus der Beziehung rauszukommen.
d.h. der Preis, den er bekommt, ist höher. Er bekommt also etwas.
Wenn sie geht, dann verliert er etwas. Vielleicht ist das in diesen Altehen oft ein Punkt.
Es läuft nicht gut, aber immerhin bleiben die Finanzen zusammen.

Mutig eigentlich dann der Mann, der sich trotzdem auch trennt oder sie eingestehen kann, dass es im Grunde nicht mehr gut gelaufen ist,

#21


T
Zitat von Yassa:
Du brauchst keine Bauchschmerzen haben. Es gibt ja nicht -die Männer- und -die Frauen-. Es gibt vielleicht eine Tendenz. Aber das war’s auch ...

Du relativierst das hier jetzt zwar, trotzdem ist in deinen Ausführungen der Mann das alleinige Problem

x 1 #22


Y
Zitat von Tobalf:
ist in deinen Ausführungen der Mann das alleinige Problem

Das alleinige Problem?
Mir geht es nicht darum zu sagen wer ein Problem ist oder kein Problem ist.

Das was Herr Dogs angesprochen hat ist, dass Männer sich anders trennen.

Und der Kampf, auch der Kampf ums Geld, ihr gekränktes Ego ausdrückt.

Frauen scheinen das mit dem getränkten Ego dann nicht so zu empfinden, dass sie danach aktiv werden müssen, um die Trennung möglichst kompliziert und schwierig abzuwickeln.
Sehe das jetzt von meiner Frau-Sicht aus auch so, dass wenn mein Mann sich getrennt hätte, ich das gar nicht so sehr als Ego Kränkung empfunden hätte.

Sondern eher in die Reflexion gegangen wäre, zu überlegen, ob es nicht wirklich auch besser ist, sich zu trennen.

Ich bin mir fast sicher, dass der Großteil der Frauen bei einer Trennung natürlich leidet, aber eine Trennung nicht als Anlass sieht, aufgrund eines getränkten Egos dann, um sich zu schlagen.
beziehungsweise dann zu sagen, jetzt mache ich der Frau das Leben so schwer, wie es geht und ich kommuniziere gar nicht mehr mit ihr. Stelle mich bei allem quer mache keine Absprachen. Und so weiter.
So läuft es bei uns gerade.

Ich kann mir vorstellen, dass der Großteil der Frauen dann eher kooperativ ist die Trennung einigermaßen vernünftig und sachlich abzuwickeln.

Ich erlebe das eher so, dass doch diese alten Ehen, oder es ist dann eben doch mein persönlicher Expartner, seine Frau und sein Geld als seinen Besitz betrachtet.

Sich vorher um die Beziehung kümmern, wäre natürlich sinnvoll gewesen, auch um die Zweisamkeit und den Austausch.

#23


DieSeherin
Zitat von Yassa:
Frauen scheinen das mit dem getränkten Ego dann nicht so zu empfinden, dass sie danach aktiv werden müssen, um die Trennung möglichst kompliziert und schwierig abzuwickeln.


also, ich kenne sehr, sehr viele frauen, die ihre verletztheit dann anders "umwandeln" und die kinder instrumentalisieren!

x 6 #24


Y
Zitat von DieSeherin:
also, ich kenne sehr, sehr viele frauen, die ihre verletztheit dann anders "umwandeln" und die kinder instrumentalisieren!

Das ist ein guter Punkt das stimmt das ist kann bestimmt so sein.
Wie furchtbar!

Also kann es durchaus sein, dass Männer und Frauen anders agieren, und es geschlechtsspezifisch ist. Nicht bei jedem, aber vielleicht in der Tendenz.

#25


T
Zitat von Yassa:
Das alleinige Problem? Mir geht es nicht darum zu sagen wer ein Problem ist oder kein Problem ist. Das was Herr Dogs angesprochen hat ist, dass ...

Schau, genau das meine ich. Du sagst, bei einer Trennung ist der Mann im Ego gekränkt, die Frau reflektiert. Das stimmt so einfach nicht. Und das meine ich damit, dass du den Mann als "Problem" darstellst.

x 5 #26


ZwillingsIch
Ich finde das sehr schade.
Lernte 2-3
„“
Zitat von Yassa:
Sonderfälle

„“ kennen. Und langsam, nach Jahren kann ich mir einen Reim drauf bilden. Dabei
Zitat von Yassa:
ging es allerdings auch um lange Ehen

Zitat von So-What:
Das ewige Ausharren in dieser Stimmung werde ich nie verstehen.

🎯
Zitat von So-What:
Und ich gestehe mir selbst diese Traurigkeit und Tränen ein,

.. auch das gab es stellvertretend bei mir. Grotesk.

x 1 #27


Ouabain
Zitat von Yassa:
Wenn eine Frau sich trennt, wird ihr öfter das Leben zur Hölle gemacht, während der Trennungszeit, als wenn ein Mann sich trennt
Gibt es dazu eine Statistik? Hier im Forum habe ich den Eindruck, dass die Geschlechter sich da gegenseitig in nichts nachstehen.

x 4 #28


Nur-ein-Mensch
Zitat von Yassa:
damit ist die Diskussion eröffnet, und man kann sich ein bisschen austauschen.

Das hätte ich vielleicht auch gemacht ,wenn die Frage neutral gewesen wäre,sprich dein Eingangspost.

War er aber nicht.

Der Mann wird hier als der böse hingestellt.

Warum sollte ich mich auf eine Diskussion einlassen wo alles schon vorher festgelegt ist.

"Was ist eure Meinung ist der Mann oder die Frau,bei einer Trennung, reflektierter "z.b.

Das hättest du schreiben können,ist für mich wesentlich neutraler.

x 2 #29


Arnika
Zitat von Nur-ein-Mensch:
Gibt es Beweise für diese Aussage?

Bei Mord ja, gibt genügend Statistiken bzgl Kausalzusammenhang Trennung und anschließender Mord. Frauen bringen ihre Männer eher ohne anstehende Trennung vom
Mann um.

#30


A


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