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Wenn eine Frau sich trennt

Ouabain
Zitat von HierDerNameNEU:
Das sich jemandem wie dir nicht erschließt was ein Mann, in seiner männlichen Energie, bedeutet,

Hmm. Ich nehme an, Du meinst mit männlicher Energie das hier?
Zitat von HierDerNameNEU:
Besitzdenken liegt zudem einfach in der Natur des Mannes

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Y
Hallo liebe Foristen, ich bin das ganze Wochenende aus privaten Gründen nicht hier gewesen, werde aber nachlesen und mir einen Überblick verschaffen…🙂

#62


A


Wenn eine Frau sich trennt

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Löwenzeh
Zitat von Yassa:
Weil ein Mann die Trennung als Kränkung seines Ego begreift. (?)

Das geht einer Frau wohl genauso.

Vielleicht eher eine Frage der Sozialisation?

Bei Männern wird Wut eher toleriert und unterstützt.
"Setz dich durch. Sei ein Mann."
Aber Tränen sind tabu.

Bei Frauen ist das Verhältnis meiner Meinung nach umgekehrt:
Sie werden viel eher für Wut und Aufmüpfigkeit getadelt; Weinen ist in Ordnung, dafür gibt es Trost.

Vielleicht werden diese erlernten Kindheitsschemata einfach mitgenommen.

Plump, pauschal und nicht ganz zutreffend hieße das:
Die Frau weint und hofft auf Verständnis und Trost.
Der Mann ist wütend und pocht auf seine Rechte (woran auch immer er Rechte zu haben glaubt).

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Y
Zitat von Löwenzeh:
Plump, pauschal und nicht ganz zutreffend hieße das:
Die Frau weint und hofft auf Verständnis und Trost.
Der Mann ist wütend und pocht auf seine Rechte (woran auch immer er Rechte zu haben glaubt).

Liebe Löwenzeh, ich überlege auch, dass es an der Sozialisation liegt.
Ich glaube sehr, dass es auch einen Unterschied zwischen den Generationen ist.
Natürlich gibt es nicht die Männer und die Frauen. Als Masse an sich. Denn alle sind ja Individuen.
Ich habe momentan den Eindruck, dass es schon einen Unterschied zwischen den Generationen gibt. Also Männer ab 40 sind schon sehr viel kooperativer sozialisiert, dort natürlich nicht alle.
Und sie konnten durch die wirtschaftlich unsichere Lage möglicherweise auch nicht so viel Vermögen anhäufen.

Aber als Generation an sich denke ich schon, dass das gekränkte Ego stark mit hinein spielt.
Bei Männern ab 55 könnte ich mir vorstellen, dass es eher noch auch eine Art Besitzdenken ist, das ihnen durch das Männlichkeitsbild eingegeben wurde, welches ihnen damals in ihrer Sozialisation vertreten wurde.
also, sowas wie „Herr des Hauses“ oder „Herr des Tisches“, „Oberhaupt der Familie“.
Auf jeden Fall oben sein, Chef, Oberer Herr .

Und natürlich hatte er beim anschneiden der Torte bei der Hochzeit, die Hand auch auf der Hand der Frau, also obendrauf.

(das kann ich natürlich nicht für alle sagen, denn ich hab ja nur einmal geheiratet🫢)

Peter Dogs ist lang erfahrener Therapeut, er wird mit Sicherheit eine Ahnung haben, wie das ein Großteil der Männer sieht, wenn die Frau sich trennt.
Dass es dann durchaus um die finanzielle Komponente geht, denn Geld ist gleichzusetzen mit sozialem Ansehen.

Mit der Möglichkeit handlungsfähig zu sein und sein Leben selbst zu bestimmen.
Dass dieses bei einer Trennung dann auseinander dividiert wird, oder sozusagen aufgeteilt werden sollte, wird sicherlich nicht bei jedem Mann auf Gegenliebe stoßen.
Vor allem, wenn die Frau sich trennt und sozusagen das Beziehungskonstrukt damit der letzten 20 Jahre, somit auch IHN, infrage stellt.

#64


FoolishHeart
Zitat von mokka_23:
Ja, aber Tote gibt es nur auf den Seiten der Frauen.

Dann solltest du dich mal mit der Kriminalstatistik beschäftigen...

#65