Zitat von megan:Bemerkenswert finde ich, dass beide Beiträge mit dem vermeintlichen Creme de la Creme Kompliment nicht geliked wurden

Die Aussage empfinde in zB als passiv aggressiv. (Ich weiß Kaetzchen, dass du das nicht bewusst beabsichtigst und, dass du an den Wahrheitsgehalt der Aussage glaubst

)
Sie schafft eine (übrigens völlig sinnlose) Konkurrenzsituation, ohne konkret zu werden.
So etwas
kann, ohne dass man es will, die Dynamik negativ beeinflussen. Und sei es nur, dass sich Leute frustriert/unverstanden zurück ziehen.
Man liest und denkt sich, wen meint sie damit? Habe ich etwas übersehen?
Das Resultat dieser meiner Überlegung ist, ich lese hier von Männern mit individuellen Stärken und Schwächen, die allesamt sich mit beiderlei Geschlecht unterhalten, ohne dass ich dabei das Gefühl habe, sie fühlten sich per se jemandem überlegen.
Was uns eigentlich alle verbindet, ist der (gegenüber
normal leicht ? erhöhte?) Wunsch nach Aufmerksamkeit, offenbar mit gleichzeitiger Unlust (oder Unfähigkeit?) uns auf die Mühen einer Paarbeziehung ein zu lassen.
Wie oben schon angeklungen. Nicht Männer machen das, sondern bestimmte Menschen.
PS zum Beitrag von Delphin123: Eine Gesellschaft muss auch Toleranz mit jungen Männern haben

Ihr Testosteronpiegel kann vorübergehend 100 fach erhöht sein. Daraus lässt sich nichts ableiten, wie jemand 10 Jahre später drauf ist.
Hier in diesem Thema waren es jetzt allerdings die männlichen Schreiberlinge, die da "gerungen" haben.

Ich schreibe auch mal einer meiner Beobachtungen und eine Erfahrung, die ich in den letzten Tagen machen musste und ich bin gespannt, wie ihr das seht und bin für euren Input offen. Ich finde, es passt sehr gut zum Thema.
Swimmingpool. Zwei kleine Jungs spielen (va. 3,5 und 5). Beide Eltern mit am Start. Die Kinder toben und spielen und sind super niedlich.
Der Vater maßregelt, droht, schimpft eigentlich bei jeder Konversation mit den Kindern den ganzen Tag.
"Hört auf euch unterzuducken im Wasser, sonst mache ich das bei euch."
"Trink was, aber komme sofort hier her."
Gemaßregelter älterer Junge sitzt auf der Liege und weint: "Wie du jetzt hier mit deinen Fingern spielst und heulst, da könnte ich echt..."
Nur so. Die Frau sagte recht wenig.
Ich empfand den Vater als total aggressiv und auch für die Situationen als unangepasst.
Und mir ging das sehr nahe. Und auch meinen Kindern.
Beide haben mich gefragt, warum der Mann so schlechte Laune hat und warum der so mit seinen Kindern redet.
Ich habe gesagt, dass ich glaube, dass er schlechte Laune hat und unzufrieden ist und dass seine Kinder anscheinend abbekommen.
Was ich getan habe? Nix, um irgendwas bei dem Mann zu ändern.
Wir haben im Pool mit den Kindern Quatsch gemacht und gespielt und ich war erleichtert, keine blauen Flecke zu sehen. Es sind zwei ganz offene, freche und witzige Jungs.
Wie ich mich gefühlt habe? Hilflos, aber auch wirklich wütend und auch aggressiv.
Meine Impulskontrolle hat mich davon abgehalten, dem Typen mal ein paar Takte zu erzählen, weil es eine sehr unangenehme Situation geworden wäre am Poolrand und ich auch glaube, dass ich nix bewirkt hätte, als noch mehr Frust bei dem Mann, die dann wieder die schwächsten Glieder abbekommen hätten.
Aber selbstkritisch beleuchtet, vielleicht bin ich auch feige?
Jetzt sitze ich hier und denke, hättest mal mehr gemacht...