Zitat von Trebor72:Es geht mir nicht um kriminalstatistik.
Es geht darum, dass auch Frauen bereit sind zum töten, hier im Experiment, wenn eine Autorität es ihnen befiehlt.
Es folgt keine Differenzierung.
Das Opfer wird von einer Frau, weil es Aufgaben nicht erfüllt, jemand es befiehlt, getötet.
Unterschied zum Mann?
Der Unterschied liegt in der Realität in physischer Stärke und emotionalem Hintergrund. Es ist etwas Anderes eine Person dabei leibhaftig zu sehen oder nur via "Radio" zugeschaltet zu bekommen.
Natürlich sind Frauen auch aggressiv und vergehen sich an Kindern - also Personen, die schwächer sind als sie. Männer sind dennoch deutlich häufiger Täter, eben weil sie es können. Frauen leben damit das schwächere Geschlecht zu sein und das prägt sie auch über Jahrzehnte hinweg, davon ab, dass sie Emotionen ca. drei Mal so stark wahrnehmen wie Männer (demnach auch Unsicherheit und Ängste, die mit sowas einhergehen). Studien haben gezeigt, dass die Gewaltrate bei gleichgeschlechtlich Pärchen höher ist als bei gleichgeschlechtlich1 Männern.
Es ist eben auch ein Unterschied direkt vor einem Menschen zu stehen, während eine Obrigkeit befiehlt und sagt: Drück den Abzug bzw. schieß demjenigen in den Kopf. Wer nicht glaubt, dass das einen Unterschied macht, der sollte sich mal ganz schnell zum Seelenklempner bewegen.
Das Milgram-Experiment ist eben genau das: Ein Laborversuch. Es geht darum einer Obrigkeit zu gehorchen mit einem Opfer, das man lediglich hört aber eben nicht sieht.