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Wenn Männer durchdrehen

hahawi
Zitat von Plentysweet:
Aber das ist ja ein fanatischer Irrglaube eben jenes Täters. Das ist doch nur krank!

Ja, natürlich ist es krank.
Aber für den Täter ist es Lebensrealität.

Ich denke, mann muss auch hier einmal unterscheiden zwischen Gewalttaten, die im Affekt geschehen, und solchen, die mit Bedacht und Absicht getätigt werden.

x 1 #1966


Plentysweet
Zitat von hahawi:
Ich denke, mann muss auch hier einmal unterscheiden zwischen Gewalttaten, die im Affekt geschehen, und solchen, die mit Bedacht und Absicht getätigt werden.

Ja. Da kann ich schon klar unterscheiden. Das Eine ist eine Kurzschlusshandlung ( so wie Sicherung durchgebrannt) und das Andere entstammt dem Hirn eines psychisch lädierten Menschen.

Boah mir wirds ganz schlecht schlecht. Ich glaub ich brauch ne Pause von all dem hier.
Erzähl doch mal einer n Witz oder so zwinkern Glücklich!

x 2 #1967


A


Wenn Männer durchdrehen

x 3


Ambrosa
Da fehlt dann noch die Notwehr!

#1968


S
Zitat von hahawi:
Dass es bei Beziehungstaten auch oder vor allem darum geht, ein Aussenbild zu präsentieren.
"Hier, seht mich an, ich habe wie ein echter Mann gehandelt und meine Ehre wieder hergestellt."

Und das spricht meines Erachtens eher für ein Problem der Sozialisierung als eines der Veranlagung.


Ja, möglich dass einer so denkt und zu alledem noch sehr schlecht sozialisiert wurde. Ist halt ziemlich spekulativ.

Was schließt du daraus?
Was ist deine Message.

Handlung aus dem Affekt sind meistens Todschlag und geplante Handlungen eher Mord.

Deswegen wird den Frauen auch abgeraten ihre Männer mit Gift zu töten, weil das immer Mord ist.

Wo gegen ein Mann einen echten Mord relativ leicht als Totschlag verkaufen kann.
Das geht schon damit los, dass er vorher eine Flasche Whisk. trinkt.

#1969


Ambrosa
Sagt der eine zum anderen: Ey ich bring Dich gleich um die Ecke, hör jetzt auf!

Der Andere: Ok, wo soll die Reise hingehen?

#1970


hahawi
Zitat von Sohnemann:
Was schließt du daraus?

Was ich daraus schliesse?

Dass auf einige Männer eine Kränkung eine so starke Wirkung hat, dass sie wissend um die Folgen, diese dennoch zu einer solchen Tat treibt.
Sie vernichten ja nicht nur das Leben der Frau, sondern auch das eigene.

x 2 #1971


S
Zitat von hahawi:
Was ich daraus schliesse?

Dass auf einige Männer eine Kränkung eine so starke Wirkung hat, dass sie wissend um die Folgen, diese dennoch zu einer solchen Tat treibt.
Sie vernichten ja nicht nur das Leben der Frau, sondern auch das eigene.


Ja, o. k sehr schlimm, und weiter?

Wenn ich hier erzähle was den Jesiden in Syrien passiert ist?
Lassen wir das lieber.

Und was ist mit Selbstmordattentätern?
Da ist es noch offensichtlicher, dass es für die schlecht ausgeht.

Mir ist es ein Rätsel was du willst.
Und du weigerst dich vehement es zu sagen

x 1 #1972


K
Zitat von hahawi:
Ich möchte wissen, warum Männer Frauen Gewalt antun, und sogar töten.
Was die Auslöser sind, ob das mit der Sozialisierung, mit Veranlagung oder sonstigem zu tun hat.
Und, wie man vorbeugen kann.
Oder ob das nicht möglich ist.


Es gibt Tierarten, da fressen die Väter ihre Kinder. Es gibt Tierarten, da fressen die Weibchen die Männchen nach dem 6. Und es gibt Menschen, da bringen halt die Männer die Frauen um, wenn diese sie verlassen oder betrügen. Die Literatur ist seit anno dunnemal voll von solchen Geschichten. Und die Themen Ehrenmorde und Harakiri sind doch auch bekannt. Meiner Meinung nach allesamt männliche Themen (oder gibt es in Japan auch Frauen, die Harakiri begehen? Kopf kratzen Ich glaub mal eher, nicht)

Das männliche Ego ist anscheinend sehr fragil, und manche können mit Ego-Verletzungen dann nicht mehr gut umgehen und rasten aus, bis hin zum Mord. Das männliche Ego hat schon immer zu Brutalität, Kriegen und dergleichen geführt (Napoleon, anyone? Glücklich ). Kann man das wegsozialisieren? Keine Ahnung. Zen-Buddhisten probieren es ja, ich glaube bei denen bringt niemand seine Exfrau um zwinkern

x 4 #1973


Y
@plentysweet

Zitat:
Was allerdings den aggressiven Menschen vom Terrier unterscheidet, ist, daß der Homo sapiens noch seine Ratio, sein Denken und seine Vernunft zwischen aufsteigende Aggression und Auslebung derer schalten kann. Und auf ein hoffentlich vorhandenes Wertesystem zurückgreifen kann, daß man so was nicht tut. Also der Mensch ist eigentlich ausreichend ausgestattet, ein sozialverträgliches Verhalten an den Tag zu legen. Und MUSS sich nicht unbedingt mit Äxten verteidigen. Ich finde das beruhigend Smile!


ja, andererseits gibt`s ja sonst kein Tier, das so perverse Greueltaten verübt, wie der Mensch. Und vielleicht liegt das auch daran, dass er kurze (Aggro-)Impulse nicht auslebt.
Was der Mensch (neben allem wundervollen) nicht schon für per verses Zeug veranstaltet hat, ist ja kaum zu fassen! Welches Tier ist bitteschön so beknac kt?!
Ich muss daran immer denken, wenn ich Tiere beim Zoffen beobachte, vorzüglich Enten Mr. Green
Naja jedenfalls gehen die kurz aufeinander los, rupfen sich ein paar Federn aus, wenn es um was wichtiges geht, und danach ist alles vergessen und sie eiern wieder nebeneinander herum, als sei nichts gewesen.
Klar bei wilderen Tieren läuft das auch mal heftiger ab, aber nach dem kurzen Machtkampf ist auch wieder Ruhe.
Der Mensch muss ja permanent alle möglichen Impulse kontrollieren. vielleicht kommt`s erst dadurch zu all diesen abgedrehten Dingen, die wir uns so einfallen lassen, um uns selbst auszulöschen.
Vllt ist unser Verstand ja vielmehr das Problem? Glücklich

@Zugaste
Zitat:
Geht das? Kann ehemals erlernt bzw. erworben zu angeboren werden?
Das würde ja bedeuten, dass Erfahrungen sich genetisch manifestieren können.

ich hab auch davon gelesen, angeblich geht`s. Jetzt keine Enten, sondern Mäuse Glücklich Und wegen Ermüdung und Gedächtnisverlust super dilettantisch beschrieben.
Ich glaube es war so: es gibt 2 Gruppen von Mäusen. Die einen sind extrem schreckhaft und ängstlich, die anderen gelassen und tiefenentspannt.
Die Entspannten hatten alle eine gute Mutterbindung, die Angstkandidaten hatten eine Mutter, die bereits vor Angst so Nervenkrank war, dass sie ihren Kleinen keine Geborgenheit vermitteln konnte.
Genetisch ist das in beiden Gruppen erkenntbar. Bei der Angstgruppe ist ein Gen geschaltet, dass dazu führt, dass im Mausehirn extrem viele (oder zu wenig. Hab`s vergessen) Angstrezeptoren gebildet werden, die dann auch physiologisch dazu führen, dass es im Stressfall eine Überreaktion gibt.
Nimmt man nun eine gestörte Generation von Angstmäuschen im Babyalter und lässt sie von gesunden Müttern versorgen, wird das jeweilige Gen (auf Gelassenheit) umgeschaltet und auch die Folgegeneration erbt das Tiefenentspannungsgen sofort.

x 3 #1974


Plentysweet
Ich spinn mal Deinen Satz weiter zwinkern :
Zitat von Kaetzchen:
Das männliche Ego ist anscheinend sehr fragil,

und wenn es kaputt gegangen ist, muß es sich durch spektakuläre und aufsehenserregende Macht- und Kraftdemonstrationen wieder pseudo- kitten. Und dabei wird vor einem Gewaltverbrechen nicht zurückgeschreckt.

x 3 #1975


Z
Ist das eher ein männliches Phänomen?
Dass das Ego fragiler ist?

Passt ja aber dann nicht zu den "abgelehnten" Frauen im Club...

x 1 #1976


Plentysweet
Zitat von Zugaste:
Dass das Ego fragiler ist?

Das würde ich auch nicht so unterschreiben. Aber wie gesagt, die Auswirkungen können anders sein.

#1977


H
Lieber hahawi,

erstmal ganz kurz vorweg:

Unsere Länder unterscheiden Welten (!).

Was meinen vorletzten Beitrag betrifft, da wollte ich eine kurze Zusammenfassung darstellen, denn man muss immer die Gesamtheit betrachten.

In Deutschland gibt es täglich eine Masse an Gewaltstraftaten und viele Opfer. Das heisst im Umkehrschluss, dass viele
Menschen unterwegs und eingebunden sind. Kurzum, bei uns sind einfach zu viele.Baustellen zu bedienen.

Unsere Justiz- sowie Polizeibehörden, das Gesundheitswesen, die Feuerwehren usw. usw., haben die Grenzen längst erreicht und überschritten.

Es gibt natürlich auch bei uns sehr viele Präventionsmaßnahmen, aber glaubst du wirklich, dass ein extremer Gewalttäter ansprechbar oder einsichtig ist?!

Ja, es gibt auch Frauenhäuser usw., aber.selbst diese sind völlig überfordert und total überlastet. Kunzum, es gibt keine Lösung.

PS

Ich schreibe hier meine beruflichen (!) Erfahrungen nieder. Deshalb mal ein Hinweis, man sollte sich bei solchen Themen auch mit gut gemeinten Diskussionen zurückhalten. Bei uns ist dieses Thema viel zu ernst und sehr grenzwertig.

VG Holzer60

#1978


S
Ja, ist jetzt meins auch fragil?

eben so mit einem Schlag.

Nur weil es *Ar.* gibt?
Nicht euer Ernst oder! Glücklich

Warum sind die meisten Frauen nicht einfach zu blöd um Napoleon zu sein?
Und eins darf man nicht vergessen.
Sie hatten bislang Auchnicht die Möglichkeit.
Sie standen ja Lieber am Herd Mr. Green

#1979


W
Zitat von Kaetzchen:
oder gibt es in Japan auch Frauen, die Harakiri begehen?

Natürlich nicht, der Seppuku ist ein definiert männliches Ritual.
Frauen bauen anderen shice.

x 1 #1980


A


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