@plentysweet
Zitat:Was allerdings den aggressiven Menschen vom Terrier unterscheidet, ist, daß der Homo sapiens noch seine Ratio, sein Denken und seine Vernunft zwischen aufsteigende Aggression und Auslebung derer schalten kann. Und auf ein hoffentlich vorhandenes Wertesystem zurückgreifen kann, daß man so was nicht tut. Also der Mensch ist eigentlich ausreichend ausgestattet, ein sozialverträgliches Verhalten an den Tag zu legen. Und MUSS sich nicht unbedingt mit Äxten verteidigen. Ich finde das beruhigend

!
ja, andererseits gibt`s ja sonst kein Tier, das so perverse Greueltaten verübt, wie der Mensch. Und vielleicht liegt das auch daran, dass er kurze (Aggro-)Impulse nicht auslebt.
Was der Mensch (neben allem wundervollen) nicht schon für per verses Zeug veranstaltet hat, ist ja kaum zu fassen! Welches Tier ist bitteschön so beknac kt?!
Ich muss daran immer denken, wenn ich Tiere beim Zoffen beobachte, vorzüglich Enten
Naja jedenfalls gehen die kurz aufeinander los, rupfen sich ein paar Federn aus, wenn es um was wichtiges geht, und danach ist alles vergessen und sie eiern wieder nebeneinander herum, als sei nichts gewesen.
Klar bei wilderen Tieren läuft das auch mal heftiger ab, aber nach dem kurzen Machtkampf ist auch wieder Ruhe.
Der Mensch muss ja permanent alle möglichen Impulse kontrollieren. vielleicht kommt`s erst dadurch zu all diesen abgedrehten Dingen, die wir uns so einfallen lassen, um uns selbst auszulöschen.
Vllt ist unser Verstand ja vielmehr das Problem?
@Zugaste
Zitat:Geht das? Kann ehemals erlernt bzw. erworben zu angeboren werden?
Das würde ja bedeuten, dass Erfahrungen sich genetisch manifestieren können.
ich hab auch davon gelesen, angeblich geht`s. Jetzt keine Enten, sondern Mäuse

Und wegen Ermüdung und Gedächtnisverlust super dilettantisch beschrieben.
Ich glaube es war so: es gibt 2 Gruppen von Mäusen. Die einen sind extrem schreckhaft und ängstlich, die anderen gelassen und tiefenentspannt.
Die Entspannten hatten alle eine gute Mutterbindung, die Angstkandidaten hatten eine Mutter, die bereits vor Angst so Nervenkrank war, dass sie ihren Kleinen keine Geborgenheit vermitteln konnte.
Genetisch ist das in beiden Gruppen erkenntbar. Bei der Angstgruppe ist ein Gen geschaltet, dass dazu führt, dass im Mausehirn extrem viele (oder zu wenig. Hab`s vergessen) Angstrezeptoren gebildet werden, die dann auch physiologisch dazu führen, dass es im Stressfall eine Überreaktion gibt.
Nimmt man nun eine gestörte Generation von Angstmäuschen im Babyalter und lässt sie von gesunden Müttern versorgen, wird das jeweilige Gen (auf Gelassenheit) umgeschaltet und auch die Folgegeneration erbt das Tiefenentspannungsgen sofort.