Zitat von NichtLustig:Das ist allerdings kein wirklich männerspezifisches Problem. J.K Rowling beispielsweise wollte Harry Potter sterben lassen, traute sich aber letzten Endes doch nicht. Vermutlich war ihr Arthur Conan Doyle eine Lehre gewesen. Der hatte Sherlock Holmes umgebracht und ist Jahre später genötigt worden, ihn wieder auferstehen zu lassen.
Das ist ein parasoziales Problem, dass in keiner Weise auf Geschlecht abgewiegelt werden kann. Es gab ja sogar solche Mädchen in den 1990er Jahren, die derart parasozial in Kontakt mit Boybands gingen, dass sie sich das Leben nahmen, sobald diese sich getrennt haben. Sind zwar keine fiktiven Figuren, dennoch ist die Interaktion mit den Figuren fiktiv. Das ist eben das Problem, wenn Menschen sich zu sehr mit Figuren identifizieren. Da ist z.B. die Serie, die ich im Avatar habe, ja eine, die mit solchen Emotionen regelmäßig gespielt hat. Ich glaube das wandelt sich gerade auch ein stückweit, weil viele Serien (Game of Thrones ´, Walking Dead etc.) es ja gangbar machen. Aber klar, es wird immer Männer und Frauen geben, die sich darüber aufregen... mehr aber darüber, ob etwas gut oder schlecht geschrieben ist.
Zitat:Das ist tatsächlich höchst unterschiedlich. Ich wage es kaum auszusprechen, aber das ist individuell. Zartbesaitete Frauen zucken natürlich vor einer Wuchtbrumme zurück, zumindest wenn sie gesund entwickelt und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sind. Eine Freundin von mir bekommt regelmäßig Schnappatmung, wenn sie meinen Herzallerliebsten sieht. .Ich fürchte, das ist kein Zeichen ihrer Verzückung. Dafür bringe ich für ihren wirklich heißgeliebten Freund Lollies mit. Natürlich XXS, sonst verschluckt er sich noch, das arme Ding!
Kann mal jemand Alpha-Männchen definieren? Ich persönlich weiß gar nicht wie Eure Definiton davon aussieht. So wie das hier nun von diversen Leuten beschrieben wird, sind das irgendwie nur laut polternde Wutgestalten, die sich in sozialen Medien auskotzen, aber in Wirklichkeit alle nur nen kleinen P*mmel haben und sich bei Frauen nicht durchsetzen können und wenn doch, dann muss die Frau ja nen glasklaren Knall haben.
Witzig ist nur, dass nämlich exakt solche Aussagen ebenfalls komplett herablassend und von einem Podest gesprochen sind. Das fällt diversen Frauen hier aber gar nicht auf. Es ist übrigens auch eine totale Schwarz-Weiß-Malerei, weil man so nur sein eigenes Selbst befriedigt, indem man sich selbst als Ultimo ansieht und alle, die das nicht teilen automatisch "krank" oder "hilflos" sein müssen.
Zitat:Ich dagegen bin nicht nur eine Primatin, sondern auch ein Krachscheit. Gleich und gleich gesellt sich gern. In jungen Jahren habe ich es tatsächlich mit netten Männern versucht, aber das war eine Zumutung. ...Für die Männer.
Und falls Du die Mogelpackungen von Alphamännchen meinst, die hier im Forum propagiert werden. Ich kenne ehrlich gesagt keine Frau, die wirklich darauf steht, wenn es sich nicht um einen Akt der Selbstbestrafung handelt. Egal ob Beta oder Alphatier, sie brauchen Empathie und Rücksicht, um geliebt und geachtet zu werden. Ja, auch oder gerade Anführer brauchen die. Nur müssen Alphatiere eben genauso viel austeilen, wie sie einstecken können. Aber wer nicht stark genug ist, Rücksicht zu nehmen, kann auch nicht führen. Punkt! Auch das trifft auf BEIDE Geschlechter zu.
Das hier sehe ich schon vielmehr in der Richtung "Alpha". Man kann nicht um sich schlagen und danach jammern, wenn man eine Meinung zurück bekommt, die einem nicht passt. Dann kann man darüber diskutieren und entweder auf einen gemeinsamen Nenner kommen oder in bester Manier sagen: "Wir stimmen darüber ein, dass wir nicht überein stimmen." Viel mehr ist vermutlich nicht machbar ohne gegen geltende Gesetze zu verstoßen. Aber kurioserweise sind die "Mogelpackungen", wie Du sie nennst, für viele im Forum hier offenbar die Definition von "Alpha" und auch das Feindbild. Das Feindbild kann ich sogar verstehen, gleicht es ja lediglich dem bockigen Kind, das alles machen dürfen, sich aber nicht an Regeln halten will. Nur wird es eben sehr häufig auch als Ausrede angeführt, um sich mit seiner eigenen Meinung nie auseinander setzen zu müssen. Wie oft ich hier den Satz: "Ja, Du bist ja auch..." BLA gelesen habe ggü diversen Nutzern und Nutzerinnen ist halt nicht mehr feierlich, weil etliche Themen immer nur hochgradig emotional aufgeladen sind und in keiner Weise sachlich betrachtet werden. Das ist zwar nichts Ungewöhnliches, behindert aber auch viele in ihrer Selbstwahrnehmung und -entwicklung. Da drehen sich einige seit Jahren um sich selbst und finden mit der Ausrede halt auch immer wieder die Tür, die sie öffnen können, um sich davor zu drücken. Und ich bewerte das gar nicht als "gut" oder "schlecht" in diesem Moment, es ist einfach nur eine Beobachtung, die ich mache.
Zitat:Und seien wir doch mal ehrlich, viele der Männer, die hier als Kittys verteufelt werden, kriegen hier den Zickenkrieg der Maskulisten nur ab, weil sie in Wirklichkeit überlegen sind. ...Man merkt es nur nicht so, weil sie gerade Liebeskummer haben. Da sind die wenigstens Menschen auf ihrem strahlenden Höhepunkt.
Hier laufen Maskulisten rum? Ich halte von beidem nicht so viel. Humanismus sollte viel mehr Bestand haben, aber Dinge wie Biologie und Grundsätze zu verleugnen, hilft halt bei Problemen auch nicht. Ich glaub Männer und Frauen sind gleich gut bzw. schlecht. Sie leben es eben nur anders aus. Das Thema hier ist ja auch mehr auf das Outcome ausgerichtet. Klar, gibt es Männer, die sadistische Adern haben und Leid toll finden. Das sind aber rein statistisch gesehen die Wenigsten. Eine Frau z.B. zu vermöbeln, ansatt Probleme mal zu klären, ist eben der "easy way out". Das gilt für Frauen halt genau so, nur ist der Schlag der Frau meist nicht so zu sehen, entweder weil sie mental zuschlägt (witzigerweise sehen viele Frauen es immer dann, wenn man sie an ihre oder andere Mütter erinnert ebenfalls so) oder halt mit der Hand, nur ist die physische Stärke ja nicht ansatzweise so groß, wenn sie jetzt nicht gerade Bodybuilderin ist. Es hinterlässt halt andere Spuren. Das rechtfertigt das Schlagen von Frauen auf Seiten von Männern natürlich nicht bzw. nicht so. Ich habe einen hochaggressiven Jungen gerade bei uns in der Betreuung, der z.B. nur aufgrund seiner Mutter so hochaggressiv ist, weil sie ihm für jedes Versagen (auch ihr eigenes) die Schuld gibt. Das ist zum Beispiel auch ein Riesenproblem. Jetzt würden diverse Frauen sagen: "Oh, der Arme...", wenn der allerdings dann 23 Jahre alt ist, immer noch aggressiv, dann sagen sie "Armes Würstchen". In meinen Augen gravierendes Problem und Dinge, über die sich viele Menschen leider gar keine Gedanken machen, sondern halt nur das Outcome sehen.
Zitat:...Ich habe sogar läuten hören, das sägsuell frustrierte Menschen dazu neigen, am lautesten zu brüllen. ...Weil sie allen anderen nicht mal den Dreck unter den Fingernägeln gönnen. Aber klar, wenn ich ein armes Würstchen bin, hab ich auch erst mal dicke Lippe, in der Hoffnung, die Dussel kriegen nict mit, dass ich ein einsamer, kleiner Angstbeißer bin. ...Man, man, man, das springt einem mit *beep* Hintern ins Gesicht!
Ja, das Gefühl habe ich auch immer wieder. Es scheint sich ja eben nicht alles um Verstand, sondern natürlich auch um Instinkt und Trieb zu drehen. Ich hatte das Problem mit "zu wenig" S*x eigentlich nur in meiner Pubertät, da witzigerweise hinterher selbst auferlegt, weil ich mich da testen wollte. Deshalb kann ich das meist zu wenig nachvollziehen. Aber ist es nur 6? Oder fehlt da vielleicht auch die Zuneigung generell? Ich glaube, dass das auch mit einer Form von soziale Isolation zusammenhängt. Wenn der Freundeskreis vielleicht zu klein oder zu unabwechslungsreich ist - eventuell sogar der falsche? Allerdings ist das vllt. auch (und da nehme ich mich gar nicht aus) eine Interpretation, die man sich herbeisehnt, weil man das ggü nicht verstehen kann. Also nach dem Motto: "Was für ein Blödsinn der/die labert, muss wohl 6uell frustriert sein..." :shrug: