hahawi
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Rationalität ist ja nichts, was man sich selbst aussucht.
Man wacht ja nicht eines morgens auf und sagt: "Ab sofort bin ich rational!"
Rationalität bedingt zum Beispiel auch das verlangen, alles und jedes zu hinterfragen und auf seine Wirklichkeit zu prüfen, eine Evidenz zu finden.
Was daran negativ sein soll, das erschließt sich mir nicht.
Es ist ja auch kein Widerspruch, trotz Rationalität phantasievoll zu sein.
Und wir müssen zuerst einmal unterscheiden zwischen Religion und Religiosität.
Religionen haben, in der geschichtlichen Entwicklung der Menschheit eine große eine entscheidende Rolle gespielt.
Religionen waren als wichtig als Identifikationsmerkmal einer Gruppe, ihre Unterscheidbarkeit gegenüber anderer Gruppen von Menschen.
Mittels Religion wurden die Spielregeln innerhalb einer Gruppe festgelegt, ihr Verhalten gegeneinander und nach außen.
Was aber auch das Überlegenheitsgefühl der eigenen Gruppe gegenüber einer anderen Gruppe miteinschloss.
Und ja, wie andere Ideologien sind Religionen ein Massenphänomen, welches, wenn es nicht hinterfragt wird, sehr viel Schaden anrichten kann.
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