Zitat von Nostraventjo:Liebe TE,
Ich finde das du dir da keine Vorwürfe machen musst.
Mal abgesehen davon, daß Mama sein von schwierigen Zwergen (habe auch einen) wirklich ein Knochenjob ist.
Jede Mama denkt mal wehmütig an die Zeit ohne Kinder.
Vorallwm Wenn Kinder besonders fordern.
Du warst noch nicht bereit damals, ja du hast dich von ihm blenden lassen aber da muss auch er sich den Schuh anziehen, deine Wünsche damals nicht respektiert zu haben.
Ich habe bei deiner Geschichte so ein wenig das Gefühl, das er primär keine Partnerin sondern eine Erzeugerin von Nachkommen gesucht hat. Bitte nicht böse sein.
Aber er hat sich erst total geblendet um sich rum zu kriegen und dann eiskalt fallen lassen.
Genau dieses Gefühl hatte und habe ich auch. Am Anfang hat er sich so sehr bemüht, fast filmreif...Als der Große kam, klar da hat es nachgelassen, aber auch zu dem Zeitpunkt habe ich gemerkt, dass er seine Rolle als Ehemann durchaus auch spielen möchte. Das hat er gezeigt, indem er auch mal die Arbeit abgebrochen hat, wenn es zu Hause gar nicht mehr ging und hat mich fürsorglich getröstet. Spätestes 2019 konnte er mich nicht mal mehr in den Arm nehmen.
Ich habe ihm auch gesagt: Eigentlich bin ich nur eine deiner Mitarbeiterinnen, die nun gehen muss, weil sie ihre Funktion in deiner Firma nicht mehr zu deiner Zufriedenheit erfüllen kann. Und letztendlich nicht positiv dazu beitragen kann, dass es wieder rund in seinem Leben läuft. Rücken freihalten war meine Aufgabe, der ich nur unzureichend nachgekommen bin.
Dass sich das ganze Leben nicht nur um ihn und seine Firma dreht (ok- sie bringt uns das Geld), hat er nicht verstanden. Dass da ein Mensch steht, der für seine Karriere zurücksteckt und eben alles Andere, was mit Arbeit zutun hat (Eigenständigkeit, Bildung, Wirkung, Sozialleben..) nicht mehr in der Form erleben kann (ich finde den Preis hoch

), sieht er nicht. Warum nehme ich mir auch das Recht, unglücklich zu sein? Geld ist ja genug da.... Mir persönlich ist und war es den Preis wert. Ich kann meine Kinder aufwachsen sehen und erlebe wunderschöne Momente.Für mich kam es nie in Frage, die Kinder frühzeitig in die Fremdbetreuung zu geben, nur damit ich arbeiten gehen darf (von müssen ist nicht die Rede). Ich bin enttäuscht, dass es einfach so hingenommen wird.