Pearl98111
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Guten Morgen.
ich wollte mich nochmal zu Wort melden und mein Gefühlschaos 'hier lassen'. Plötzlich merke ich, wie schwer es mir fällt, los zulassen. Er war jetzt noch ein paar Mal bei mir, um mir zu helfen. Wir haben über Mail Kontakt, aber eher sachlich-informativ.
Vorgestern ist ein Streit eskaliert. Er hat die Kinder jetzt über eine Woche bei sich und fährt mit ihnen in ihren Wohnort zum Wintersport. Ich habe es mir gedacht, aber er hat es mir nicht gesagt, was ich mir gewünscht hätte. Es kam dann raus, nachdem ich ihn konkret drauf angesprochen habe. Hatte direkt das Bild vor Augen, dass die 4 'heile Familie' spielen und konnte meine Wut nicht bei mir lassen. Abgesehen davon finde ich es nicht in Ordnung, dass er mit mir nicht darüber spricht und hatte die Hoffnung, dass er es nicht tut, um nicht weiterhin Unruhe in die Situation zu bringen. Das schrieb er per Mail. In der Mail schrieb er außerdem, dass er meinetwegen gestern 1 h mit seiner Mutter gestritten hätte....Ich rief ihn an, weil ich geschockt war.Er sagte: Alle würden ihm sagen, er sei bescheuert, dass er uns noch so viel hilft (er hatte mir immer versprochen, dass er dafür sorgt, dass wir ein schönes Zuhause haben) und ich bin wirklich froh darüber, seine Unterstützung zu haben. Alle sagen ihm, er solle doch endlich mal an sich denken....Seine Eltern können es überhaupt nicht verstehen....Bei dem Satz mit seinen Eltern stockte mir echt der Atem. Es war seine Mutter, die mich immer wieder bat, nicht aus dem Haus auszuziehen, er würde zur Vernunft kommen, machte mir immer wieder Hoffnung und ich hörte auf sie. Und nun ist es auch ihrer Sicht nicht nachvollziehbar, dass er uns da unterstützt? Hier wohnen immerhin noch 2 kleine Kinder... Ich war so entsetzt, dass ich sie direkt anrief, um mit ihr darüber zu sprechen. Es kam raus, dass die Beiden lediglich diskutiert hätten und es klang gar nicht so, dass sie auf seiner Seite ist. Sie sagte nur, dass sie der Meinung ist, er würde noch etwas für mich empfinden, könne sich sonst sein Verhalten nicht erklären, er sei egoistisch und sie denkt nach wie vor, dass er zurück zu seiner Familie kommt. Da platzte bei mir ein Knoten und ich musste bitterlich weinen. Er selbst bestreitet wütend ihre Vermutung, sagte sie.
Kurz darauf kam er zu mir, brachte mir unseren Sohn vom Kiga und noch einige Sachen. Ich solle aufhören, ihn zu stressen (mit den Mails und Remindern), er würde jetzt gar nichts mehr für uns tun, nur dass, was er uns versprochen hatte...Er muss heute wieder bis 12/1 Uhr an den Rechner...Alle würde ihn ansprechen, wie er denn aussähe....Ich versicherte ihm, dass wir den Kontakt abbrechen würden, nur noch wegen der Kinder...Er war so wütend und plötzlich so leichenblass, dass er mir Leid tat und ich begriff, welchen Stress ich in ihm auslöste. Ich hinterfragte mich gleichzeitig, ob die Mails wirklich alle sein mussten. Ich hatte nie die Absicht, ihn zu stressen, zu mal es wirklich zu 90 % Dinge waren, die wir klären oder abarbeiten müssen. Excel-Tabellen, die aber auch er ins Leben gerufen hatte...Lediglich die Sache mit dem Urlaub wurde "stressig", da ich verletzt, sauer und enttäuscht war und das Gefühl hatte, er will mir immer wieder einen reindrücken. Da wurde dann ein Kampf raus.
Aber da er jeden Tag ca. 70 Mails abarbeiten muss, ist wohl jede Mail von mir zu viel und das verstehe ich auch.
Naja, jetzt sind die Kinder erstmal weg und irgendwie komme ich gerade wieder dazu, richtig nachzudenken. Ich weiß nicht, was ich fühlen soll. Ich denke, ich liebe ihn, bin mir aber nicht sicher? Ich vermisse ihn, bin so traurig, nicht mehr an seinem Leben teilnehmen zu können, gleichzeitig kann ich mir nicht vorstellen, jemals wieder mit ihm zusammen zu sein. Rein hypothetisch.
Ich schätze ihn als Menschen so sehr, bin aber erschrocken über seine Wandlung.
Mir gibt es zu denken, dass er sich so sehr von der Meinung der Anderen beeinflussen lässt. Braucht er wirklich erst eine Ansage von anderen Menschen, um zu fühlen, was mit ihm los ist? "Alle würden ihm sagen, er sieht so schlecht aus!" Ich verstehe dass nicht...Warum sagt er nicht: "Mir geht es schlecht, ich brauche Pause und Zeit für mich!" Fühlt er denn gar nichts? Braucht er von Außen die Bestätigung, ehe er sich traut, 'Schwäche' zu zeigen? Es sind immer die Anderen, die sein Handeln bestimmen...Nur bei uns, da war er vermutlich alleine und hat eine Pro/Contra- Excel-Tabelle geführt. Aber auch nach der Trennung hieß es, es wäre sich nicht sicher, ob dass die richtige Entscheidung ist...Sprach immer, von 'im Moment' liebe ich dich nicht, 'im Moment' möchte ich keine Kraft in uns investieren....Ist schon länger her, aber ich glaube nach wie vor, dass er nicht ER ist....Es macht mich gedanklich fertig. Wäre ich alleine, dann würde es mich vermutlich gar nicht mehr interessieren. Aber hier sind noch 2 kleine Kinder, die ihren Papa lieben und brauchen und dass nicht nur alle 2 Wochen am Wochenende.
ich wollte mich nochmal zu Wort melden und mein Gefühlschaos 'hier lassen'. Plötzlich merke ich, wie schwer es mir fällt, los zulassen. Er war jetzt noch ein paar Mal bei mir, um mir zu helfen. Wir haben über Mail Kontakt, aber eher sachlich-informativ.
Vorgestern ist ein Streit eskaliert. Er hat die Kinder jetzt über eine Woche bei sich und fährt mit ihnen in ihren Wohnort zum Wintersport. Ich habe es mir gedacht, aber er hat es mir nicht gesagt, was ich mir gewünscht hätte. Es kam dann raus, nachdem ich ihn konkret drauf angesprochen habe. Hatte direkt das Bild vor Augen, dass die 4 'heile Familie' spielen und konnte meine Wut nicht bei mir lassen. Abgesehen davon finde ich es nicht in Ordnung, dass er mit mir nicht darüber spricht und hatte die Hoffnung, dass er es nicht tut, um nicht weiterhin Unruhe in die Situation zu bringen. Das schrieb er per Mail. In der Mail schrieb er außerdem, dass er meinetwegen gestern 1 h mit seiner Mutter gestritten hätte....Ich rief ihn an, weil ich geschockt war.Er sagte: Alle würden ihm sagen, er sei bescheuert, dass er uns noch so viel hilft (er hatte mir immer versprochen, dass er dafür sorgt, dass wir ein schönes Zuhause haben) und ich bin wirklich froh darüber, seine Unterstützung zu haben. Alle sagen ihm, er solle doch endlich mal an sich denken....Seine Eltern können es überhaupt nicht verstehen....Bei dem Satz mit seinen Eltern stockte mir echt der Atem. Es war seine Mutter, die mich immer wieder bat, nicht aus dem Haus auszuziehen, er würde zur Vernunft kommen, machte mir immer wieder Hoffnung und ich hörte auf sie. Und nun ist es auch ihrer Sicht nicht nachvollziehbar, dass er uns da unterstützt? Hier wohnen immerhin noch 2 kleine Kinder... Ich war so entsetzt, dass ich sie direkt anrief, um mit ihr darüber zu sprechen. Es kam raus, dass die Beiden lediglich diskutiert hätten und es klang gar nicht so, dass sie auf seiner Seite ist. Sie sagte nur, dass sie der Meinung ist, er würde noch etwas für mich empfinden, könne sich sonst sein Verhalten nicht erklären, er sei egoistisch und sie denkt nach wie vor, dass er zurück zu seiner Familie kommt. Da platzte bei mir ein Knoten und ich musste bitterlich weinen. Er selbst bestreitet wütend ihre Vermutung, sagte sie.
Kurz darauf kam er zu mir, brachte mir unseren Sohn vom Kiga und noch einige Sachen. Ich solle aufhören, ihn zu stressen (mit den Mails und Remindern), er würde jetzt gar nichts mehr für uns tun, nur dass, was er uns versprochen hatte...Er muss heute wieder bis 12/1 Uhr an den Rechner...Alle würde ihn ansprechen, wie er denn aussähe....Ich versicherte ihm, dass wir den Kontakt abbrechen würden, nur noch wegen der Kinder...Er war so wütend und plötzlich so leichenblass, dass er mir Leid tat und ich begriff, welchen Stress ich in ihm auslöste. Ich hinterfragte mich gleichzeitig, ob die Mails wirklich alle sein mussten. Ich hatte nie die Absicht, ihn zu stressen, zu mal es wirklich zu 90 % Dinge waren, die wir klären oder abarbeiten müssen. Excel-Tabellen, die aber auch er ins Leben gerufen hatte...Lediglich die Sache mit dem Urlaub wurde "stressig", da ich verletzt, sauer und enttäuscht war und das Gefühl hatte, er will mir immer wieder einen reindrücken. Da wurde dann ein Kampf raus.
Aber da er jeden Tag ca. 70 Mails abarbeiten muss, ist wohl jede Mail von mir zu viel und das verstehe ich auch.
Naja, jetzt sind die Kinder erstmal weg und irgendwie komme ich gerade wieder dazu, richtig nachzudenken. Ich weiß nicht, was ich fühlen soll. Ich denke, ich liebe ihn, bin mir aber nicht sicher? Ich vermisse ihn, bin so traurig, nicht mehr an seinem Leben teilnehmen zu können, gleichzeitig kann ich mir nicht vorstellen, jemals wieder mit ihm zusammen zu sein. Rein hypothetisch.
Ich schätze ihn als Menschen so sehr, bin aber erschrocken über seine Wandlung.
Mir gibt es zu denken, dass er sich so sehr von der Meinung der Anderen beeinflussen lässt. Braucht er wirklich erst eine Ansage von anderen Menschen, um zu fühlen, was mit ihm los ist? "Alle würden ihm sagen, er sieht so schlecht aus!" Ich verstehe dass nicht...Warum sagt er nicht: "Mir geht es schlecht, ich brauche Pause und Zeit für mich!" Fühlt er denn gar nichts? Braucht er von Außen die Bestätigung, ehe er sich traut, 'Schwäche' zu zeigen? Es sind immer die Anderen, die sein Handeln bestimmen...Nur bei uns, da war er vermutlich alleine und hat eine Pro/Contra- Excel-Tabelle geführt. Aber auch nach der Trennung hieß es, es wäre sich nicht sicher, ob dass die richtige Entscheidung ist...Sprach immer, von 'im Moment' liebe ich dich nicht, 'im Moment' möchte ich keine Kraft in uns investieren....Ist schon länger her, aber ich glaube nach wie vor, dass er nicht ER ist....Es macht mich gedanklich fertig. Wäre ich alleine, dann würde es mich vermutlich gar nicht mehr interessieren. Aber hier sind noch 2 kleine Kinder, die ihren Papa lieben und brauchen und dass nicht nur alle 2 Wochen am Wochenende.