E-Claire
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Zitat von Itsmehere:Dieses „denke positiv“ bringt mich um den Verstand. Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich am Höhepunkt des Gefühls der Bedeutungslosigkeit angekommen bin.
Lustigerweise ist heute Freitag - ich empfinde dieses Gefühl aber an den meisten Wochentagen. Ich finde keinen Weg heraus und grübele Tag für Tag, was ich tun muss und was passieren sollte, um dieses bescheidene Grundgefühl der Bedeutungslosigkeit endlich nicht mehr zu fühlen. Ich finde keine Antwort.
Ja klar und damit bist Du nicht allein. Natürlich ist "think positive" a Blödsinn.
Erster Hinweis: "um dieses bescheidene Grundgefühl endlich nicht mehr zu fühlen" ist die falsche Herangehensweise. So funktionieren Gefühle nicht. Sie weg haben wollen, bringt nur Energie die in dem Gefühl verbleibt, es damit stärkt. Natürlich kann man sich über ungeputzte Fenster aufregen, kleistern alles zu, kein Licht kommt mehr herein, davon wird aber die Energie diese zu putzen oder putzen zu lassen nicht größer.
Zitat von Itsmehere:Wie komme ich in mir selbst zu dem, was mich sabotiert?
Habe ich verdrängte Erlebnisse - Trauma?
Wie komme ich dahin und kann sie auflösen?
Damit Du es endlich auflösen kannst? Damit es endlich weggeht? Ich verstehe Dich, ich verstehe Dich absolut. Im Hinduismus gibt es den Glauben, daß man die bösen Geister füttert außerhalb des Hauses, damit diese nicht hungrig ins Haus kommen und die guten Geistern füttert damit sie ins Haus kommen und der einzige Unterschied wäre, wo man diese füttert.
Darin sind zwei sehr interessante Ansätze enthalten, etwas Energie geben und wo man es tut. Wir alle geben den schlechten Geistern Energie, die Frage wäre nur, wo man diesen die Energie denen "reicht" (interessante Doppeldeutigkeit im Wort jemandem (etwas) reichen). Wir alle können aber auch den guten Geistern Energie geben, auch das wäre die Frage, wo man das tut.
Wann fütterst Du die schlechten Geistern und lass es Dir gesagt sein, wenn Du das in Deinem Bett tust, dann hat der Hinduismus dazu ne Menge zu sagen
Versuch mal etwas nicht "weghaben" zu wollen, sondern zu akzeptieren, daß all das da ist, aber überleg mal, wo du wen fütterst.