Zitat von Itsmehere: Wobei hier „zugehörig“ für sich stehend als Gefühlsbeschreibung nicht ausreicht.
Also eher ein Gefühl der Zusammengehörigkeit?
Wo man fühlt und es auch lebt, wir gehören zusammen und ich übernehme Verantwortung für dich, stärke dich und begleite dich auf deinem Weg? Ein Gefühl emotionaler Wärme und die Zuneigung wird ohne zu fragen gegeben?
Passt das ein wenig zur deiner Zugehörigkeit?
Zitat von Itsmehere: Ich vermisse selbst, was ich heute gebe.
Zitat von Itsmehere: Wie kann ich mir das selbst geben, was mir damals verwehrt blieb?
Ich fühle stark mit dir und kann deine Gedanken nachvollziehen.
Weißt du, wie wertvoll es ist, dass dir die Kostbarkeit dieser Tatsache bewusst ist und wie unglaublich schön es ist, dass du das an deinen Sohn weitergibst
🥰Du hast recht, du kannst dir das nicht geben, es aber in den Momenten sehen und schätzen, wo es dir heute geschenkt wird. Von Freunden, Angehörigen, von Kollegen oder anderen Menschen. Nette Kommentare oder Gesten.
Ich führe deswegen ein Tagebuch nur mit positiven Ereignissen und Erlebnisse. Mit diesen Gedanken schlafe ich ein.
Eine einfache App auf dem Handy.
Am Anfang habe ich noch gedacht, das wird bestimmt traurig, da kann ich nicht jeden Tag etwas eintragen. Aber das stimmt nicht, manchmal sind es nur zwei Sätze, an anderen Tagen ein langer Text.
Auch das ändert die Vergangenheit nicht, es kann dir aber zeigen, was du für ein Mensch bist, deine Fähigkeit zu reflektieren, diesen Mangel nicht nur erkennen und benennen zu können, sondern auch Beziehungen anders zu gestalten.