Zitat von tesa: Ben hat von sich gesprochen.
Das klingt danach, als wäre er letztlich auf die Schnauze gefallen.
Ich mein, wer ist beim Dating (egal ob offline oder online) noch nicht auf die Schnauze gefallen.
Aber weißt du, was das Problem bei den Optionen ist? Das es immer eine bessere Alternative gibt.
Und das hält die Menschen davon ab, sich zu entscheiden.
Sie swipen weiter. In der Hoffnung etwas Besseres zu finden.
Sie daten und swipen und tauschen aus. Drehen sich im Kreis.
Ich will mich hier nicht als Opfer hinstellen, weil man selbst auch schnell in diesen Kreislauf kommt.
Mir ist einfach klar geworden, dass ich keine Frau will, die nach 3-4-5+ Dates immer noch fleißig weiterswiped und weiter nach etwas Besseren Ausschau hält, während sie mich datet.
Wenn mir eine Frau gefällt, dann interessieren mich die anderen Matches nicht mehr.
Das erwarte ich eigentlich auch von der Frau.
Aber sie können es einfach nicht. Sie wollen sich weiter die Optionen offen halten. Sie kommen nicht damit klar, dass ihnen vielleicht etwas Besseres entgeht, wenn sie sich dort abmelden.
Das interessiert vielleicht nicht, wenn man nur mal einen wegstecken will.
Will man aber mehr, kann man Tinderellas dafür knicken. Denn die meisten sind in diesen Kreislauf gefangen.
Zitat von tesa: Hm ... sie weckt also optisch Dein Interesse, aber sonst nicht mehr? Woran liegt das? Was müsste sie tun, um Dein Interesse zu wecken?
Persönlichkeit haben, Interesse haben, Mühe geben.
Frauen auf Tinder, die relativ attraktiv sind, wissen das. Und dementsprechend geben sie sich wenig Mühe jemanden von sich zu überzeugen.
Das wird aber oftmals nur von mir erwartet, zurück kommt in vielen Fällen nicht viel.
Das merkt man doch schon oft beim Schreiben.
Zitat von tesa: Frau sortiert sich das schon aus, Sorge!
Frauen, keine Tinderellas.
Wonach wird denn sortiert, Aussehen und Beruf. Mehr geben Singlebörsen doch oftmals nicht her.
Wären Frauen so gut im Sortieren, wären sie ja nicht Single und auf Tinder.
Sie können nicht sortieren, weil die "angebliche Auswahl" so groß ist.
Je mehr Optionen man hat, desto weniger kann sich entschieden werden.
Das ist einfach Fakt.
Zitat von BlueWoman45: Wann ist denn deiner Meinung nach eine Unterhaltung eine gute, für dich spannende?
Ein interessiertes Hin und Her. Auf Augenhöhe.
Zitat von BlueWoman45: Was sind deines Erachtens sinnvolle Einstiegshürden?
Einstiegshürden bringen nichts, da es gleichzeitig die Userzahlen reduziert. Menschen wollen Auswahl, die bekommen sie aber nicht, wenn man Einstiegshürden generiert.
Stelle dir Tinder vor, ohne das du die Anzahl deiner Likes oder Matches sehen kannst.
Du kannst nur mit einer Person matchen. Und erst wenn du dich gegen die Person entscheidest, kannst du weiterswipen.
Das wäre als würdest du bei IG den Like Button entfernen. Damit kommen die nicht klar, weil sie auf Bestätigung angewiesen sind. Es gibt keinen Egoboost mehr und schon würde sich dort keine Frau anmelden.