Hallo @Sarina80
ehrlich gesagt bin ich etwas irritiert über Deinen Beitrag.
Zitat von Sarina80:So wie ich deinen Eingangspost lese:
- bist du wohl derjenige, der den Schlussstrich zog und dafür wohl seine Gründe hattest
- mit deiner Ex eine friedliche Trennung hattest
- du an keiner Stelle ihre Fähigkeiten als Mutter in Frage stellst
- du sogar im Großen und Ganzen zufrieden bist und keine Schlammschlacht möchtest
So ist es. Hinzuzufügen wäre noch, dass ich das Beste für das Kind möchte-
Zitat von Sarina80:Der Umgang mit DIR ist dir ein Dorn im Auge. Du beschreibst dich einst "als Ritter" für sie. Es ist ein Problem für dich, dass sie "keine Gefälligkeiten" annehmen möchte.
Ab hier wird es unklar. Ich denke, Du meinst, dass mir der Umgang mit IHR ein Dorn im Auge ist? Ansonsten verstehe ich den ersten Satz nicht.
Und nicht ich habe mich als "edlen Ritter" bezeichnet. Das war eine Metapher, um darzustellen, wie sie mich wahrgenommen (und dies auch mehrfach gesagt) hat.
Und auch das Thema Gefälligkeiten hast Du falsch interpretiert. Wenn sie keine Gefälligkeit möchte, kein Problem. Aber es wird zu einem Problem, wenn sie die Gefälligkeit bzw. das Entgegenkommen nur nicht annimmt, weil sie Angst davor hat, dass ich entweder irgend einen "Plan" damit verfolge oder sie mir damit nicht zur Last fallen möchte.
Zitat von Sarina80:Du und kein Arzt attestieren ihr fehlendes Selbstbewusstsein
Meinst Du "Dein Arzt"? Falls ja - ja, das ist korrekt. Auf Basis der WA-Konversationen und meinen Berichten.
Zitat von Sarina80:Ich persönlich glaube, es geht dir viel mehr um dich als um irgendwen anderes.
Da hast Du garnicht so Unrecht. Es geht mir um mich, darum, dass ich die Situation bestmöglich meistere. Und natürlich darum, dass mein Kind so unbeschadet wie möglich aus der Situation kommt. Grundsätzlich sind mir ihre Probleme egal, es ist ihr Leben, sie muss damit klar kommen. Ich bin nicht ihr Therapeut (diese Erkenntnis hat übrigens einige Zeit und viel Arbeit an mir erfordert). Allerdings ist sie durch das Kind für immer Teil meines Lebens und ich muss eine Möglichkeit finden, mit ihr vernünftig klarzukommen und dafür zu sorgen, dass mein Kind nicht beeinträchtigt wird.
Zitat von Sarina80:Dass Menschen nach Trennungen verletzt sind, sich abgrenzen und ihren "weißen Ritter" vom Thron stürzen, ist normal.
Auch hier gebe ich Dir grundsätzlich Recht. Aber auch hier gibt es viel Interpretationsspielraum. Es ist völlig legitim, dass sie versucht, die Trennung zu verarbeiten und ihre Wunden (wobei man bedenken muss, dass die Trennung zwar durch mich erfolgte, sie sich aber schon einige Zeit vorher aus der Beziehung/Ehe verabschiedet hat) zu le*ken.
Was aber, v.a. im Bezug auf das Kind und die Elternebene, garnicht geht ist, dass sie das dadurch schaffen möchte, mich schlecht zu reden, mich zu provozieren, damit sie einen Grund bekommt, sauer zu sein (oder eben ihre Erwartungshaltung den bösen Männern gegenüber bestätigt zu bekommen).
Mir persönlich wäre es viel lieber, wenn sie sich selber einen Thron baut, damit wir auf Augenhöhe kommunizieren und handeln können.
Zitat von Sarina80:Damit solltest du auch klar kommen.
Nochmal, ich würde mich sehr freuen, wenn sie es irgendwie schafft, diese Unterwürfigkeit abzulegen und mir wieder erhobenen Hauptes entgegen treten könnte. Das wäre für alle Beteiligten die 1A-Lösung.
Zitat von Sarina80:Kannst du hier konkrete Dinge nennen, die sie als Mutter disqualifizieren? Stellen, an denen sie das Kindeswohl gefährdet?
Könnte ich, möchte ich aber hier öffentlich nicht machen, da eine sehr große Wiedererkennungsgefahr herrscht. Falls es Dich wirklich interessiert kann ich Dir ne PN schicken, die wird dann allerdings lang.