Zitat von Ricky: Als Letztes Jahr. Na ja, Du kannst jetzt von einem emotionalen Abstand darauf blicken und es zurecht rationalisieren. Das tun übrigens viele Menschen, damit sie mit keiner Schuldfrage o.ä. leben müssen. Deshalb ist das keine valide Aussage. Ich kenne da so einige, sowohl Männlein als auch Weiblein.
Bei denen weiß ich: Die hatten nen Megaausfall in der Zeit, die sagen aber heute: "So schlimm war das gar nicht". Ähh. doch
auch, wenn es vom thema abweicht; ich weiß sehr wohl, dass ich sehr sehr stark unter der trennung gelitten habe, aber auch, dass die trennung sehr wichtig für meine persönliche entwicklung war und ist, um besser zu mir zu finden. die trennung war im prinzip nur der tropfen, der das fass, des inneren selbstbetrugs, zum überlaufen lies. was mir aber natürlich erst im nachhinein klar wurde, lange zeit brauchte und brauch und ich zum teil noch bis heute an den päckchen knabbere.
eine schmerzvolle trennung ist auch immer, bzw. gerade und erst recht, eine auseinandersetzung mit dem ich, den bedürfnissen, der selbstverar-sche, dem selbstwert/-vertrauen, der umwelt, dem umfeld, der vergangenheit, der gegenwart und der zukunft.
es war/ist wichtig mal wirklich auf die klappe zu fliegen, jedenfalls für mich, um mal zu checken, dass es sich nicht lohnt sich in die eigene tasche zu lügen, denn der knall am ende kommt so oder so. egal, wie lange ich versuchte davor wegzulaufen.
@Angiie ich kann dir also nur den tipp geben, dass, egal wie hart und krass du unter der trennung leiden wirst, du wirst dadurch dich selbst besser kennen und schätzen lernen. solange du in einer ungesunden beziehung hängst, die quasi nur eine abhängigkeit und flucht vor dir selbst ist, solange wirst du allerdings nicht dein selbst bestärken können, sondern nichts anderes tun als dich dauerhaft selbstverar-schen und das leid hinauszögern.