MarkusO
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meine Name ist Markus und meine Frau hat mir vor ein paar Tagen von Ihrer langjährigen Affäre mit einem Arbeitskollegen gebeichtet.
Nach den ersten Tagen des Schocks und Panikattacken konnte ich mich beruhigen und habe nach den Ursachen geforscht und
lange Gespräche mit meiner Frau geführt.
Wir haben eine Tochter (8 Jahre). Unsere Ehe läuft normal hat Ihre Tiefs und Hochs, ist aber in Ihren Grundmauern stabil.
In den Gesprächen hat Sie mir erklärt, dass Sie die Lügen um die Affäre nicht mehr in dieser Form weiter führen wollte und es sie belastete, deshalb das Outing. Sie will aber an unserer Ehe halten und die Zukunft auch weiterhin mit mir gestalten und auf keinen Fall die Familie/Ehe zerstören. Ich will das auch und möchte Ihr wieder vertrauen können.
Ich habe Ihr immer gesagt, dass für mich das gegenseitige Vertrauen das wichtigste ist und wir uns über unsere Gedanken, Probleme, Wut, usw. erzählen müssen.
Nach dem ich die Ursachen analysiert habe, war mir schnell klar, dass es an mir lag:
- viel zu viel gearbeitet und wenig Zeit mit Ihr/Familie verbracht
- auf ihre sexuellen Bedürfnisse / Wünsche nicht wirklich eingegangen
Obwohl Sie es mir immer wieder gesagt hat, was Sie sich von mir als Ehemann wünscht, habe ich Ihr nicht wirklich zugehört oder Ihre Bedürfnisse runter gespielt.
Ich will das alles wieder in Ordnung bringen und zukünftig ein besserer Ehemann und Vater sein.
Schock, Wut, Enttäuschung haben sich gelegt und ich bin jetzt ruhiger geworden. Mein Problem ist nur, dass ich ab und zu auf die letzten 2 Jahre zurück blicke und mich frage was der Wahrheit oder der Lüge entsprach und wie kann ich in Zukunft Ihr wieder Vertrauen?