Zitat von Karina14:@judhit12 ich sehe das Problem eher darin, dass du deine Aggressionen die du deinem Mann gegenüber hast nicht auslebst, die Ursache davon sehe ich in deinen Schuldgefühlen. Damit kann man sich selbst und andere perfekt emotional erpressen. Und die unterdrückten Aggressionen gepaart mit Schuldgefühlen ersticken natürlich jegliche Liebesgefühle.
Whut?
Sie hat Schuldgefühle, da sie ihren Mann nicht mehr richtig begehrt/liebt und weil sie sich selber Vorwürfe macht, hat sie Agressionen und weil sie Agressionen nicht auslebt, empfindet sie keine Liebe zu ihm?
Ich würde es da eher mit einer etwas stringenteren Reihenfolge versuchen:
Sie begehrt ihren Mann nicht mehr, sie hat aber einen sehr tiefgreifenden moralischen Konflikt damit, die Verantwortung für eine Trennung zu übernehmen und die angestauten Agressionen (die Wut, mit einem Mann unter ihren Möglichkeiten zusammen sein zu müssen) richten sich gegen die Manifestierung der Beziehung (ihren Mann), aus der sie ohne Kinder schon lange ausgebrochen wäre.
So wird ein Schuh draus.
Und keine Liebe empfindet sie, weil sie ihren Mann nicht mehr begehrt. Die Konkurrenz ist nur ein Symbol dafür, dass die Anziehung bei ihrem Mann nachgelassen hat und die Anziehung anderer Männer größer ist.
Daher ist in dieser Konstellation, und auch in fast allen anderen vergleichbaren Konstellationen, der einzige konstruktive Weg, dass die Variable in der Gleichung, die die ganze Schieflage in Gang gebracht wird, angegangen wird:
-> Die Anziehungskraft
ihres Mannes.