Zitat von Goa: Was habt ihr für Tipps und Anregungen?
Sich für das Kennenlernen Zeit zu nehmen kann ich dir empfehlen.
Und während des Kennenlernens keine faulen Kompromisse eingehen. Das habe ich damals gemacht und mir gesagt "ach, wird schon nicht so schlimm sein..." und so... Und er ändert sich schon im Trinkverhalten.
Neee machte er nicht, er schoss sich immer wieder regelmäßig und gezielt ab, bis zum Schluss.
Abwechselnd mit abstinenten Phasen, was ja typisch ist für Quartalstrinker. Hier war die Beziehung dann meist auch ausgeglichen und schön.
Wobei mir in den letzten Jahren vor dem Ende in seinen trockenen Phasen durchaus kognitive Irritationen auffielen. Denn Alk. ist ein Nervengift und jeder Mißbrauch hinterlässt Spuren. In jungen Jahren fällt es nicht auf, aber mit zunehmenden Alter lässt es sich nicht mehr leugnen.
Mit einer erblichen Vorbelastung steigt die Möglichkeit nochmals.
Beim Großvater meines Ex (ebenfalls Alk.) hat mit ca 50 Jahren Demenz eingesetzt, und er entwickelte Cluster Migräne. Die familiären Erzählungen hierzu waren erschreckend.
Aber auch das Wissen darüber hielt meinen Ex nicht ab, weiter zu trinken.
🤷♀Laß dir Zeit für das Kennenlernen, und schau genau hin, was der andere tut. In Bezug auf Lippenbekenntnisse sind Menschen mit Suchtproblemen häufig sehr geschickt und gut.