Zitat von sonntag_morgen: Weil eigentlich könnte es ihr ja egal sein was andere wissen oder denken
Ist es ihr aber nicht. Denn im Grunde dreht sich ihr Schmerz um ihren Selbstwert, um die Frage „Bin ich liebenswert“. Und da ist sie erheblich verunsichert.
Vorher konnte sie das Bleiben für sich noch rechtfertigen, da er sich ja so bemüht und sie noch geheiratet haben und nun auch noch ein Kind wollten.
Aber diese vermeintliche Bekenntnis und ihre daraus gezogene Sicherheit ist nun weg und daraus auch die Rechtfertigung vor sich selbst, dass sie die Wahre ist und deshalb bleiben kann. Dass das ein kritisches Ereignis war, aber er sie liebt und schließlich auch viel dafür tut, dass sie bleibt. Das hat ihr Gefühl von Würde aufrechterhalten.
Was bleibt davon noch?
Außerdem fällt, wie hier gut zu sehen, bei wiederholt „selbstverschuldeten“ Unglück über kurz oder lang die soziale Unterstützung weg.
Jetzt könnte sie noch bei ihren Bestis in den Armen liegen und herzhaft über den Schuft schimpfen.
Wenn sie sagt: „Ja, mir alles egal, er ist der Mann meines Lebens, auch wenn er mich wie Dreck behandelt mache ich weiter“ dann wird’s irgendwann eng.
btw Ich habe ständig Probleme weil mein Safari sich nicht mit dem Server der Website verbinden kann. Ich kann also nicht unbedingt zeitnah antworten