Zitat von Sincerite: Das Erkennen des eigenen Anteils an der Verantwortung für eine Situation hilft dabei, die Opferrolle aufzulösen. Das führt dazu, dass das Leiden weniger wird. Ist meine Erfahrung mit mir.
Ja das stimmt und ich sage auch nicht grundsätzlich das der Inhalt gewisser User völlig falsch ist.
"Augen auf bei der Partnerwahl" ist ein durchaus sehr zutreffender Satz. Dennoch treffen wir aus unterschiedlichen Gründen, wegen unterschiedlicher Lebenslagen manchmal unkluge Entscheidungen. Entscheidungen die uns irgendwann böse auf die Füße fallen können.
Wie jemand der seinem untreuen Partner eine zweite Chance gibt und dann erneut betrogen wird. Der emotionale Ausnahmezustand, der Schock, das Nervensystem und evtl. körperliche Symptome sind deswegen nicht weniger heftig und vlt. sogar noch schlimmer.
Wäre es nicht vlt. gut den Betroffenen ERSTMAL aus dem Ausnahmezustand rauszuholen und zu stabilisieren und ihn danach dazu anregt in Selbstreflektion zu gehen um ihn -Achtung, wichtig-
wohlwollend bei diesem Prozess zu begleiten?
Manchmal hilft an der ein oder anderen Stelle auch ein kleiner Schüttler um den Kopf gerade zu rücken, aber auch bei sowas kommt es immer auf das wie an.
Von vornherein, wenn der Hilfesuchende ohnehin schon am Boden liegt, mit der Vorwurfskeule zu kommen halte ich für weniger effektiv. Ist auch nur meine Meinung und ich bin nicht das Maß aller Dinge.